Worldline und die DSV‑Gruppe berufen Jan Stechele zum Mitglied der Geschäftsführung und CRO; Beginn geplant am 01.09.2026 unter Vorbehalt behördlicher Freigabe.
Worldline und die DSV‑Gruppe ernennen Jan Stechele zum Chief Risk Officer von PAYONE. Er übernimmt ab 01.09.2026 Verantwortung für Risikomanagement und IT.
Worldline und die DSV‑Gruppe haben Jan Stechele zum neuen Mitglied der Geschäftsführung und Chief Risk Officer (CRO) des Joint Ventures PAYONE ernannt. Er soll laut Aussendung — unter Vorbehalt der formalen Freigabe durch die Aufsichtsbehörden — ab dem 01.09.2026 die Verantwortung für das gesamte Risikomanagement und die IT von PAYONE übernehmen.
Die Ankündigung nennt einen geplanten, vorab vorbereiteten Führungswechsel: Stechele löst Dr. Matthias Böcker ab, der das Unternehmen nach Angaben der Pressemitteilung auf eigenen Wunsch zum 31.08.2026 verlässt. Die Mitteilung hebt hervor, dass die Übergabe „von langer Hand vorbereitet“ sei und dadurch operative Kontinuität ermöglicht werde.
Die Ernennung wurde von den Joint‑Venture‑Gesellschaftern Worldline [Euronext: WLN] und der DSV‑Gruppe kommuniziert. PAYONE ist in der Mitteilung als Gemeinschaftsunternehmen dieser beiden Partner dargestellt; die Geschäftsführung wird ab dem 01.09.2026 aus Ottmar Bloching (Chief Executive Officer), Jan Stechele (Chief Risk Officer/CRO/CTO) und Corinna Valentine (Chief Financial Officer) bestehen.
In der Pressemitteilung bedankt sich Michael Gievert, Mitglied der Geschäftsleitung der DSV‑Gruppe und Aufsichtsratsvorsitzender von PAYONE, bei Dr. Matthias Böcker: „Wir danken Dr. Matthias Böcker für sein großes Engagement, mit dem er seit seinem Eintritt in die Geschäftsführung im Januar 2024 einen entscheidenden Grundstein für die Transformation und regulatorische Stabilität des Risikomanagements sowie die Risikokultur von PAYONE gelegt hat.“
Die Aussendung nennt keine weiteren personellen Änderungen in der Geschäftsführung über die drei benannten Positionen hinaus. Sie betont stattdessen die Kontinuität in der Führungsstruktur und die Abstimmung zwischen den Gesellschaftern bei der Bestellung der neuen Führungskraft.
Die Mitteilung konkretisiert, dass Stechele die Verantwortung für das gesamte Risikomanagement und die IT von PAYONE übernehmen soll. Der Beginn seiner Tätigkeit ist an die „formale Freigabe durch die Aufsichtsbehörden“ gebunden, wie die Aussendung betont.
Der Text verweist auf die Bedeutung von Risikomanagement und IT für ein Zahlungsdienstleistungsunternehmen, ohne operative Detailaufgaben zu spezifizieren. Die Pressemitteilung stellt die Rolle insofern als zentrale Schnittstelle für regulatorische Stabilität und technisches Risikomanagement innerhalb der Geschäftsführung dar.
Nach Angaben in der Aussendung ist Jan Stechele studierter Diplom‑Kaufmann mit mehr als 20 Jahren Erfahrung in der Finanzindustrie. Er war über ein Jahrzehnt bei der BayernLB in München tätig und arbeitete in den vergangenen Jahren in verschiedenen Fintech‑Unternehmen in Frankfurt und Berlin.
Die Mitteilung nennt weiter, dass Stechele unter anderem als Vorstand der Neobank N26 fungierte. Zuletzt war er der Pressemitteilung zufolge Geschäftsführer und Chief Risk Officer der Moss GmbH, einem regulierten Payment‑ und Ausgabenmanagement‑Fintech. Von dort wechselt er demnach zu PAYONE.
In der Aussendung wird PAYONE als „führender Payment‑Anbieter in Deutschland und Österreich“ beschrieben. PAYONE verarbeite für 277.000 Kunden 7,6 Milliarden Transaktionen pro Jahr und beschäftige rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an drei Standorten.
PAYONE wird als Full‑Service‑Zahlungsdienstleister dargestellt, der Omnichannel‑Konzepte und integrierte Payment‑Lösungen anbiete. Die Mitteilung nennt als Beispiele für Referenzkunden unter anderem die Deutsche Bahn, Rossmann, notebooksbilliger.de und Sansibar und verweist zugleich auf „Mehrwert‑Services“, die über das klassische Payment‑Geschäft hinausgehen.
Die Pressemitteilung führt Worldline als europäischen Anbieter von Zahlungsverkehrsdienstleistungen mit über 1,2 Millionen Kunden und einem Umsatz von 4 Mrd. Euro im Jahr 2025 auf. Worldline tritt demnach als einer der beiden Gesellschafter von PAYONE auf.
Zur DSV‑Gruppe heißt es in der Mitteilung, sie sei zentraler Dienstleister für die Sparkassen‑Finanzgruppe und erwirtschafte einen Konzernumsatz von mehr als 902 Millionen Euro (2024). Die DSV‑Gruppe beschäftige 2.764 Mitarbeitende und gestalte Angebote über drei Kompetenzmarken für Sparkassen und weitere Kunden.
Der Chief Risk Officer ist in Finanz‑ und Zahlungsunternehmen typischerweise für das Risikomanagement zuständig. In der PAYONE‑Mitteilung wird der CRO‑Posten explizit mit der Verantwortung für das gesamte Risikomanagement und die IT verknüpft. Die Rolle wird damit als Teil der Unternehmensleitung beschrieben, die regulatorische und technische Aspekte überwacht.
Ein Joint Venture ist ein Gemeinschaftsunternehmen, in dem mehrere Gesellschafter gemeinsam eine rechtliche Einheit betreiben. PAYONE ist laut Mitteilung ein Gemeinschaftsunternehmen von Worldline und der DSV‑Gruppe. Die Mitteilung macht deutlich, dass beide Gesellschafter an der Bestellung der Geschäftsführung beteiligt sind.
Omnichannel beschreibt kanalübergreifende Konzepte im Handel, mit denen Kundinnen und Kunden über verschiedene Verkaufskanäle angesprochen werden. PAYONE nennt Omnichannel‑Konzepte als Bestandteil seines Angebots für Händler. In der Aussendung wird Omnichannel im Zusammenhang mit integrierten Bezahlprozessen und kanalübergreifenden Einkaufserlebnissen erwähnt.
Als Full‑Service‑Zahlungsdienstleister bietet PAYONE nach eigener Darstellung Lösungen für stationären Handel, mobile Bezahlung und Online‑Zahlungen an. Die Meldung nennt zugleich Mehrwert‑Services, die über klassisches Payment‑Geschäft hinausgehen. In der Aussendung werden solche Angebote als Teil des Leistungsportfolios dargestellt, ohne konkrete Produktdetails anzugeben.
In der Pressemitteilung ist für das Inkrafttreten von Stecheles Bestellung die „formale Freigabe durch die Aufsichtsbehörden“ genannt. Die Mitteilung nennt keine spezifischen Behörden, sondern stellt die Genehmigungsbedingung allgemein dar. Damit bleibt offen, welche konkreten regulatorischen Schritte noch ausstehen.
Die Pressemitteilung betont, dass die Übergabe „von langer Hand vorbereitet“ war und so einen nahtlosen Führungswechsel ermögliche. Konkrete Angaben zu einem Zeitplan oder zu den einzelnen behördlichen Schritten nennt die Aussendung nicht; die Notwendigkeit einer formalen Freigabe durch Aufsichtsbehörden bleibt als offener Punkt bestehen.
Nach Angaben der Pressemitteilung ist Jan Stechele Diplom‑Kaufmann mit über 20 Jahren Erfahrung in der Finanzindustrie. Er war mehr als ein Jahrzehnt bei der BayernLB in München tätig und arbeitete anschließend in verschiedenen Fintech‑Unternehmen in Frankfurt und Berlin. Die Mitteilung nennt zudem Funktionen wie den Vorstandsposten bei N26 und seine zuletzt ausgeübte Tätigkeit als Geschäftsführer und Chief Risk Officer der Moss GmbH.
Die Mitteilung nennt den 01.09.2026 als geplanten Beginn der Verantwortung für Risikomanagement und IT bei PAYONE. Dieser Beginn steht jedoch unter dem Vorbehalt der „formalen Freigabe durch die Aufsichtsbehörden“, wie die Aussendung formuliert. Die Mitteilung gibt keinen weiteren Zeitplan für die behördliche Entscheidung an.
Die Pressemitteilung weist aus, dass Stechele die Verantwortung für das gesamte Risikomanagement und die IT von PAYONE übernehmen soll. Konkrete operative Aufgaben, interne Zuständigkeiten oder organisatorische Veränderungen werden in der Mitteilung nicht weiter ausgeführt. Die Rolle wird in der Aussendung als zentrale Funktion innerhalb der Geschäftsführung bezeichnet.
Stechele tritt an die Stelle von Dr. Matthias Böcker, der laut Aussendung das Unternehmen zum 31.08.2026 „auf eigenen Wunsch“ verlässt. Dr. Böcker war im Januar 2024 in die Geschäftsführung eingetreten, heißt es in der Mitteilung. Die Aussendung hebt seinen Beitrag zur Transformation und regulatorischen Stabilität im Risikomanagement hervor.
PAYONE wird in der Pressemitteilung als führender Payment‑Anbieter in Deutschland und Österreich beschrieben, der als Gemeinschaftsunternehmen von Worldline und der DSV‑Gruppe geführt wird. Die Meldung nennt Kundenzahlen, Transaktionsvolumen und Beispiele für Referenzkunden sowie die Beschäftigtenzahl und Standorte. Weiterhin werden Omnichannel‑Konzepte und Mehrwert‑Services als Teil des Angebots hervorgehoben.
Die Aussendung macht deutlich, dass der Wechsel von Stechele an die CRO‑Spitze der „formalen Freigabe durch die Aufsichtsbehörden“ bedarf. Weitere behördliche Details, Zeitpläne oder die Nennung konkreter Behörden werden in der Mitteilung nicht genannt. Damit bleibt die Genehmigungsfrage der zentrale noch offene Schritt.
Quelle: PAYONE GmbH (Pressemitteilung).
Kontakt: Katharina Praschl, Telefon: +43 664 268 9230, E‑Mail: katharina.praschl [at] payone.com
Weitere Informationen zum Unternehmen: www.payone.com