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ID Austria wird zur digitalen Wirtschaftsplattform ausgebaut

17. März 2026
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Die österreichische Bundesregierung startet eine großangelegte Initiative, um die digitale Identitätslösung ID Austria stärker in der heimischen Wirtschaft zu verankern. Am 17. März fand im Bundesk...

Am 17. März fand im Bundeskanzleramt der erste ID Austria Wirtschafts-Round Table statt, bei dem Staatssekretär Alexander Pröll und Vertreterinnen und Vertreter der Sparte Gewerbe & Handwerk der WKÖ über Potenziale und Anwendungsfälle der ID Austria diskutierten. Ziel ist es, die ID Austria in der Wirtschaft weiter zu etablieren; konkret sollen im Rahmen des ID Austria Wirtschaftsjahres 2026 weitere 200 Partnerunternehmen als private Serviceprovider gewonnen werden.

Was ist die ID Austria und warum ist sie für Unternehmen relevant?

Die ID Austria ist Österreichs staatliche digitale Identitätslösung. Mit etwa 4,9 Millionen Userinnen und Usern in Österreich bietet sie staatlich geprüfte digitale Identitäten und qualifizierte elektronische Signaturfunktionen für digitale Geschäftsprozesse in Wirtschaft und Verwaltung. Seit Dezember 2023 ist die ID Austria EU-weit in der höchsten Sicherheitsstufe anerkannt. Über 500 digitale Anwendungen öffentlicher und privater Serviceprovider stehen rund um die Uhr zur Verfügung.

Einsatzmöglichkeiten in der Wirtschaft

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe sollen weitere Round Tables mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Branchen organisiert werden, um konkrete Anwendungsmöglichkeiten zu diskutieren und langfristige Partnerschaften zu entwickeln. Im OTS-Text werden mögliche Anwendungen wie das vereinfachte Einreichen von Förderungen, digitale Ausweise und effizientere Kommunikation mit Behörden genannt.

Vorteile für Unternehmen

Für Unternehmen bietet die ID Austria Vorteile wie staatlich geprüfte digitale Identitäten, hohe Sicherheitsstandards sowie die Möglichkeit, auf eine bestehende Lösung zurückzugreifen, ohne eigene Identitätslösungen entwickeln zu müssen. Durch die unterschiedlichen Anwendungsgebiete ergeben sich Optimierungen von bestehenden Prozessen und neue Geschäftsmodelle; EU-weite Entwicklungen können diese künftig auch grenzüberschreitend ermöglichen.

Weiteres Vorgehen

Die WKÖ und die zuständigen Stellen planen, gemeinsam mit den Branchenvertreterinnen und -vertretern konkrete Anwendungsmöglichkeiten zu diskutieren, um langfristige Partnerschaften zu entwickeln und private Serviceprovider für die ID Austria zu gewinnen. Weitere Informationen finden Sie unter: ID Austria für die Wirtschaft - Digital Austria.

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Schlagworte

#Pröll#Digitalisierung#ID Austria#WKÖ#Regierungspolitik

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