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Kultur

Graz erinnert an Kriegsende: Ein Fest gegen das Vergessen!

11. Mai 2025
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In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung auf den Grazer Kasematten feierte die Stadt das Ende des Zweiten Weltkriegs. Vor 80 Jahren endete ein dunkles Kapitel der Geschichte, und die Stadt Graz setzte ein starkes Zeichen für Frieden und Demokratie.Ein frostiger Abend voller EmotionenDie Grazer B

In einer beeindruckenden Gedenkveranstaltung auf den Grazer Kasematten feierte die Stadt das Ende des Zweiten Weltkriegs. Vor 80 Jahren endete ein dunkles Kapitel der Geschichte, und die Stadt Graz setzte ein starkes Zeichen für Frieden und Demokratie.

Ein frostiger Abend voller Emotionen

Die Grazer Bürgermeisterin Elke Kahr lud am 9. Mai zu einer denkwürdigen Feier ein, die trotz kühler Temperaturen rund 800 Besucher anzog. Gemeinsam mit der Stadtpolitik, darunter Vizebürgermeisterin Judith Schwentner und anderen prominenten Persönlichkeiten, wurde der Bedeutung dieses historischen Datums gedacht.

Gegen Hass und Hetze

Die Veranstaltung, eine Premiere in dieser Form, wurde von Bürgermeisterin Kahr mit eindrucksvollen Worten eröffnet. Sie erinnerte an die Schrecken des Krieges und die Bedeutung des Friedens, während sie die Namen von Helden des Widerstands nannte. Ihre Botschaft war klar: „Krieg ist niemals unvermeidbar und Aufrüstung ist niemals ohne Alternative.“ Ein Appell, der angesichts aktueller globaler Spannungen von großer Bedeutung ist.

Lehren aus der Geschichte

Die Historikerin Karin Schmidlechner-Lienhart bot einen tiefen Einblick in die Tage nach dem 8. Mai 1945. Sie betonte die anfängliche Verdrängung der wahren Opfer des Krieges und die langsame Entwicklung zu einer ehrlichen Auseinandersetzung mit der Vergangenheit. Ihre Warnung vor den Gefahren des Rechtspopulismus und der Spaltung der Gesellschaft war ein eindringlicher Weckruf.

Ein Abend voller Musik und Gedenken

Musikalisch wurde der Abend von "Die wilden Alten" und Isabel Frey & Band begleitet, die mit jiddischer Musik bewegten. Den emotionalen Höhepunkt bildeten Konstantin Wecker und Jo Barnikel mit ihrem Programm "Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg!". Die Veranstaltung, moderiert von Christina Kropf, war ein klares Statement für Frieden und gegen das Vergessen.

Ein Jahr voller Gedenkveranstaltungen

Die Feierlichkeiten in Graz sind Teil eines umfassenden Gedenkjahres. Unter www.graz.at/gedenkjahr2025 können Interessierte mehr über die geplanten Veranstaltungen erfahren.

Schlagworte

#Demokratie#Frieden#Gedenkveranstaltung#Graz#Zweiter Weltkrieg

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