Am 27. Mai 2026 betont Open Fiber Austria, dass unterirdische Glasfaser, nachhaltige Finanzierungsmodelle und offene Netze zentrale Voraussetzungen für eine flächendeckende FTTH-Versorgung sind.</p...
Am 27. Mai 2026 betont Open Fiber Austria, dass unterirdische Glasfaser, nachhaltige Finanzierungsmodelle und offene Netze zentrale Voraussetzungen für eine flächendeckende FTTH-Versorgung sind.
Die aktuelle Debatte um den Glasfaserausbau zeigt, wie groß der Handlungsdruck geworden ist. In den vergangenen Tagen wurde wiederholt vor gefährdeten Investitionen, zu hohen Ausbaukosten und einem drohenden Zurückfallen Österreichs bei digitaler Infrastruktur gewarnt. Aus Sicht der Open Fiber Austria ist diese Diskussion notwendig – sie darf sich jedoch nicht alleine auf kurzfristige Einsparungen konzentrieren.
„Beim Glasfaserausbau darf nicht allein der unmittelbare Errichtungsaufwand im Mittelpunkt stehen. Entscheidend ist, wie zuverlässig und wirtschaftlich ein Netz über Jahrzehnte betrieben werden kann“, betont Martin Wachutka, Vizepräsident der Open Fiber Austria. „Gerade in einem Hochlohnland mit anspruchsvoller Topografie müssen Betriebskosten, Wartungsaufwand, Versorgungssicherheit und Resilienz von Anfang an Teil der Rechnung sein.“
Quelle: OFAA / OTS, 27.05.2026
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