Die österreichische Gesundheitspolitik steht vor einem Wendepunkt. Bei der PRAEVENIRE-Jahrespressekonferenz 2026 in Wien haben führende Experten aus Medizin, Sozialversicherung und Wissenschaft ein...
Die österreichische Gesundheitspolitik steht vor einem Wendepunkt. Bei der PRAEVENIRE-Jahrespressekonferenz 2026 in Wien haben führende Experten aus Medizin, Sozialversicherung und Wissenschaft ein deutliches Signal gesendet: Das fragmentierte System muss endlich ganzheitlich reformiert werden. Die Zeit der Einzelmaßnahmen ist vorbei – jetzt braucht es den großen Wurf.
PRAEVENIRE-Präsident Dr. Hans Jörg Schelling, der ehemalige Finanzminister, machte bereits in seiner Eröffnungsrede deutlich, worum es geht: "Es ist positiv, dass das Thema Gesundheitsreform endlich auf politischer Ebene angekommen ist. Aber wir dürfen uns nicht in einzelnen Mosaiksteinen verlieren – wir müssen das große Ganze in Angriff nehmen." Diese Kritik trifft den Kern eines Problems, das die österreichische Gesundheitspolitik seit Jahren lähmt.
Die Fragmentierung des österreichischen Gesundheitssystems ist historisch gewachsen. Bereits in der Monarchie entstanden unterschiedliche Versorgungsstrukturen, die sich über mehr als 150 Jahre entwickelten. Die intramurale Versorgung (Spitäler) wird hauptsächlich von Ländern und Gemeinden finanziert, während die extramurale Versorgung (niedergelassene Ärzte) über die Sozialversicherung abgewickelt wird. Diese Zweiteilung führt zu ineffizienten Doppelstrukturen und Versorgungslücken.
Besonders kritisch sieht Schelling die mangelnde Digitalisierung. "Fehlende einheitliche digitale Systeme, mangelnde Datenverfügbarkeit und eine unzureichende Abstimmung zwischen den Versorgungsbereichen" hemmen die Effizienz des Systems erheblich. Während Länder wie Dänemark oder Estland bereits flächendeckend digitale Gesundheitsakten einsetzen, hinkt Österreich deutlich hinterher.
Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) wurde zwar 2013 eingeführt, jedoch nutzen sie längst nicht alle Gesundheitsdienstleister vollständig. Telemedizinische Anwendungen, die während der Corona-Pandemie einen Aufschwung erlebten, fristen nach wie vor ein Nischendasein. Dabei könnten digitale Lösungen gerade in ländlichen Gebieten Österreichs, wo die Ärzteabwanderung besonders stark ist, entscheidende Verbesserungen bringen.
Bundesgesundheitsministerin Korinna Schumann bekräftigte das Bekenntnis der Regierung zu einem solidarischen Gesundheitssystem: "Unser Ziel ist ein modernes Gesundheitssystem, das allen Menschen unabhängig von Einkommen und Lebenssituation zugutekommt." Die Ministerin verwies auf laufende Reformpartnerschaften und den geplanten Ausbau der Primärversorgung.
Das österreichische Gesundheitssystem basiert auf dem Bismarck'schen Sozialversicherungsmodell, das im 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Im Gegensatz zu steuerfinanzierten Systemen wie in Großbritannien (NHS) oder Schweden wird die Gesundheitsversorgung hauptsächlich über Sozialversicherungsbeiträge finanziert. Dieses System gewährleistet eine relativ breite Abdeckung, führt aber auch zu komplexen Finanzierungsstrukturen.
Der Ausbau der Primärversorgung ist dabei ein zentraler Baustein. Primärversorgungseinheiten (PVE), in denen mehrere Gesundheitsberufe zusammenarbeiten, sollen die traditionellen Einzelpraxen ergänzen. Bis Ende 2025 waren österreichweit bereits über 50 solcher Zentren geplant oder in Betrieb. Sie sollen die Versorgung verbessern und gleichzeitig die Spitäler entlasten.
Die Vorsitzende der Konferenz der Sozialversicherungsträger, Mag. Claudia Neumayer-Stickler, machte deutlich: "Die Sozialversicherung ist mehr als Verwaltung – sie ist ein Versprechen auf Sicherheit und Zusammenhalt." Gleichzeitig verwies sie auf die drängenden Herausforderungen: langfristige Finanzierbarkeit, steigender Pflegebedarf und die Notwendigkeit verstärkter Prävention.
Die demografische Entwicklung Österreichs verschärft diese Probleme erheblich. Während 2023 noch etwa 2,9 Erwerbstätige einen Pensionisten finanzierten, wird dieses Verhältnis bis 2050 auf etwa 1,7:1 sinken. Gleichzeitig steigen die Gesundheitsausgaben überproportional. 2023 beliefen sie sich auf rund 45 Milliarden Euro – das entspricht etwa 10,5 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit im oberen Mittelfeld. Deutschland gibt etwa 11,7 Prozent seines BIP für Gesundheit aus, die Schweiz sogar 11,3 Prozent. Länder wie Frankreich (11,1 Prozent) oder die Niederlande (10,2 Prozent) zeigen jedoch, dass auch mit effizienterem Mitteleinsatz gute Gesundheitsergebnisse erzielbar sind.
Einen besonderen Schwerpunkt legte die Konferenz auf geschlechtsspezifische Gesundheitsaspekte. Ao. Univ. Prof. Dr. Petra Kohlberger forderte ein nationales Qualitätsregister für ästhetische Behandlungen: "Patientinnensicherheit muss gewährleistet werden, gleichzeitig müssen wir Frauen stärken, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen."
Die Forderung kommt nicht von ungefähr. In den letzten Jahren haben sich ästhetische Eingriffe von einer Nische zu einem Massenphänomen entwickelt. Österreichweit werden jährlich schätzungsweise 100.000 bis 150.000 ästhetische Behandlungen durchgeführt. Dabei variiert die Qualität der Anbieter erheblich. Während plastische Chirurgen eine jahrelange Facharztausbildung absolvieren müssen, können ästhetische Behandlungen teilweise auch von weniger qualifizierten Personen durchgeführt werden.
Noch drastischer äußerte sich Prof. DDr. Shahrokh F. Shariat zur Männergesundheit: "Österreich ist derzeit das einzige EU-Land, das hier nicht mitzieht – obwohl die Datenlage klar ist." Er fordert ein organisiertes, risikoadaptiertes Prostatakrebs-Screening, das die Sterblichkeit deutlich senken könnte.
Prostatakrebs ist mit etwa 5.000 Neuerkrankungen jährlich die häufigste Krebsart bei österreichischen Männern. Trotzdem existiert kein strukturiertes Screening-Programm, wie es etwa für Brustkrebs bei Frauen etabliert ist. Das derzeitige "opportunistische" System führt dazu, dass vor allem ältere Männer getestet werden, während jüngere Risikogruppen oft nicht erreicht werden.
Studien aus anderen EU-Ländern zeigen, dass organisierte Screening-Programme die Sterblichkeit um 15-20 Prozent reduzieren können. Gleichzeitig werden Überdiagnosen vermieden, weil nur Männer mit erhöhtem Risiko regelmäßig untersucht werden. Die Kosten pro gerettetes Lebensjahr liegen dabei deutlich unter jenen anderer etablierter Screening-Programme.
Prim. Priv.-Doz. Dr. Arschang Valipour machte auf ein oft übersehenes Gesundheitsproblem aufmerksam: "Lungenerkrankungen zählen zu den häufigsten und zugleich am meisten unterschätzten Gesundheitsproblemen in Österreich." Er fordert eine konsequente Präventionsstrategie mit strengerer Tabakpolitik und besserer Luftqualität.
Die Zahlen sind alarmierend: Etwa 400.000 bis 500.000 Österreicher leiden an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD). Trotzdem wird die Krankheit oft erst spät diagnostiziert. Lungenkrebs fordert jährlich etwa 4.000 Todesopfer – mehr als Brust-, Prostata- und Darmkrebs zusammen. Dabei wären viele Fälle durch konsequente Prävention vermeidbar.
Ein Low-Dose-CT-Screening für Risikogruppen könnte die Früherkennung von Lungenkrebs erheblich verbessern. In den USA wird solches Screening bereits für starke Raucher im Alter zwischen 50 und 80 Jahren empfohlen. Die Sterblichkeit konnte dadurch um etwa 15-20 Prozent gesenkt werden.
Dr. Georg Psota betonte die wachsende Bedeutung psychischer Gesundheit, besonders bei jungen Menschen: "Wir müssen Social Media für Gesundheitsaufklärung nutzen und gezielt Angebote für Kinder, Jugendliche sowie rund um Schwangerschaft und frühe Kindheit ausbauen."
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Etwa jeder vierte Österreicher leidet im Lauf seines Lebens an einer behandlungsbedürftigen psychischen Erkrankung. Bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen haben sich die Raten seit der Corona-Pandemie teilweise verdoppelt. Gleichzeitig ist das Versorgungsangebot völlig unzureichend: Die Wartezeiten für Therapieplätze betragen oft mehrere Monate.
Social Media spielt dabei eine ambivalente Rolle. Einerseits können Plattformen wie Instagram oder TikTok psychische Probleme verstärken, andererseits bieten sie neue Möglichkeiten für niederschwellige Hilfsangebote. Chatbots und Apps können erste Unterstützung bieten, während Influencer und Content-Creator Aufklärungs- und Entstigmatisierungsarbeit leisten.
Dr. Lisa Leutgeb stellte die Tagesmedizin als wichtigen Effizienzfaktor vor: "Tagesmedizin ermöglicht eine gleichbleibend hohe Qualität bei gleichzeitig effizienterer Nutzung knapper Ressourcen und entlastet die Spitäler nachhaltig." Tatsächlich werden in Österreich noch immer viele Eingriffe stationär durchgeführt, die ambulant möglich wären.
Der Anteil ambulanter Operationen liegt in Österreich bei etwa 30 Prozent aller Eingriffe. In Ländern wie Dänemark oder den Niederlanden sind es hingegen über 60 Prozent. Dabei sind die medizinischen Ergebnisse gleich gut oder sogar besser, während die Kosten erheblich niedriger sind. Eine Katarakt-Operation kostet stationär etwa 2.500 Euro, ambulant nur etwa 1.200 Euro.
Dr. Eva Höltl unterstrich die Bedeutung der Arbeitsmedizin: "Wir müssen die Kompetenzen der Arbeitsmedizin erweitern und Menschen direkt am Arbeitsplatz erreichen." Tatsächlich ist die Arbeitsmedizin in Österreich deutlich unterentwickelt. Während in Deutschland Betriebe ab einem Beschäftigten arbeitsmedizinische Betreuung benötigen, liegt die Grenze in Österreich bei 50 Mitarbeitern.
Dabei verbringen Menschen etwa ein Drittel ihres Lebens am Arbeitsplatz. Präventive Maßnahmen dort könnten erhebliche Gesundheitsgewinne erzielen. Studien zeigen, dass betriebliche Gesundheitsförderung den Krankenstand um 20-25 Prozent reduzieren kann. Gleichzeitig steigt die Produktivität, während die Fluktuation sinkt.
Dr. Harald Schlögel forderte lebensbegleitende Vorsorge im Bereich Hörgesundheit: "Ein kontinuierliches Hörscreening ab der Geburt und die Enttabuisierung von Hörgeräten sind zentrale Maßnahmen für mehr Lebensqualität." Etwa 16 Prozent der österreichischen Bevölkerung leiden an behandlungsbedürftigen Hörproblemen, doch nur etwa die Hälfte nutzt Hörgeräte.
Die Stigmatisierung von Hörgeräten ist nach wie vor stark, obwohl moderne Geräte kaum sichtbar sind und die Lebensqualität erheblich verbessern. Unbehandelte Schwerhörigkeit führt zu sozialer Isolation und kann sogar das Demenzrisiko erhöhen. Studien zeigen einen direkten Zusammenhang zwischen Hörverlust und kognitivem Abbau.
Die finanziellen Herausforderungen des österreichischen Gesundheitssystems sind enorm. Mit jährlich etwa 45 Milliarden Euro Gesamtausgaben steht das System vor mehreren Herausforderungen: Die demografische Entwicklung führt zu steigenden Kosten, während der medizinische Fortschritt neue, oft teure Behandlungsmöglichkeiten eröffnet.
Gleichzeitig sind die Effizienzreserven noch längst nicht ausgeschöpft. Internationale Vergleiche zeigen, dass andere Länder mit ähnlichen oder niedrigeren Pro-Kopf-Ausgaben bessere Gesundheitsergebnisse erzielen. Dänemark gibt etwa 8,8 Prozent seines BIP für Gesundheit aus, erreicht aber bei vielen Indikatoren bessere Werte als Österreich.
Die Fragmentierung zwischen intra- und extramuraler Versorgung führt zu Ineffizienzen und Fehlanreizen. Spitäler werden nach Fallpauschalen bezahlt, niedergelassene Ärzte nach Einzelleistungen. Diese unterschiedlichen Vergütungssysteme führen zu suboptimalen Behandlungspfaden und unnötigen Doppeluntersuchungen.
Der Blick über die Grenzen zeigt interessante Ansätze. Die Niederlande haben erfolgreich ein Hausarzt-zentriertes System etabliert, das als "Gatekeeper" fungiert und unnötige Facharztbesuche vermeidet. Frankreich hat ein gemischtes System aus staatlicher und privater Finanzierung entwickelt, das sowohl Solidarität als auch Effizienz gewährleistet.
Deutschland, das ein ähnliches Bismarck-System wie Österreich hat, kämpft mit vergleichbaren Problemen. Jedoch wurden dort bereits wichtige Reformen umgesetzt: Integrierte Versorgungsmodelle, in denen verschiedene Leistungserbringer kooperieren, und ein verstärkter Fokus auf Qualität statt Quantität bei der Vergütung.
Die Schweiz zeigt, dass auch mit einem stark dezentralisierten System gute Ergebnisse erzielbar sind, wenn klare Qualitätsstandards und Transparenz gewährleistet werden. Das Schweizer System basiert auf einer Grundversicherung mit privaten Krankenversicherern, die jedoch stark reguliert sind.
Was bedeuten die geforderten Reformen konkret für die österreichischen Bürger? Die Experten versprechen sich mehrere direkte Vorteile: Kürzere Wartezeiten durch effizientere Strukturen, bessere Versorgung in ländlichen Gebieten durch Telemedizin und mehr Prävention, die Krankheiten von vornherein verhindert.
Ein 45-jähriger Arbeiter aus dem Mühlviertel könnte künftig über Telemedizin Kontakt zu einem Spezialisten in Linz aufnehmen, ohne stundenlange Anfahrtswege in Kauf nehmen zu müssen. Eine junge Mutter in Graz könnte durch verstärkte Prävention und bessere Früherkennung gesundheitliche Probleme vermeiden, bevor sie akut werden.
Gleichzeitig würden die finanziellen Belastungen für die Bürger durch effizientere Strukturen mittelfristig stabilisiert. Derzeit steigen die Gesundheitskosten schneller als die Löhne, was zu einer schleichenden Mehrbelastung führt. Eine Reform könnte diesen Trend stoppen oder zumindest verlangsamen.
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens birgt enormes Potenzial, aber auch Risiken. Künstliche Intelligenz könnte bei der Diagnose unterstützen und die Genauigkeit erhöhen. Telemedizin könnte die Versorgung in ländlichen Gebieten verbessern. Gleichzeitig entstehen neue Fragen zum Datenschutz und zur Datensicherheit.
Sebastian Hochreiter betonte die Bedeutung von Innovation: "Österreich muss Innovationen in Medizin und Medizintechnik stärker selbst entwickeln." Tatsächlich hat Österreich in der Medizintechnik durchaus Stärken, etwa in der Bildgebung oder bei Implantaten. Diese Kompetenzen könnten stärker für die Gesundheitsversorgung genutzt werden.
Gleichzeitig warnen Datenschützer vor den Risiken umfassender Digitalisierung. Gesundheitsdaten sind besonders sensibel und müssen entsprechend geschützt werden. Die DSGVO setzt hier strenge Maßstäbe, die Innovation erschweren können, aber letztlich das Vertrauen der Bürger sichern.
Ein zentrales Thema der Pressekonferenz war die Stärkung der Prävention. "Mehr gesunde Lebensjahre sind der Schlüssel zur Entlastung des Systems", so PRAEVENIRE-Präsident Schelling. Tatsächlich entstehen etwa 70 Prozent aller Gesundheitskosten durch chronische Krankheiten, die oft vermeidbar oder verzögerbar wären.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Krebs und chronische Atemwegserkrankungen verursachen nicht nur persönliches Leid, sondern auch immense Kosten. Ein Herzinfarkt kostet das System etwa 15.000 bis 20.000 Euro, ein Schlaganfall sogar 25.000 bis 30.000 Euro. Präventive Maßnahmen kosten dagegen nur wenige hundert Euro pro Person und Jahr.
Internationale Studien zeigen, dass jeder Euro, der in Prävention investiert wird, etwa drei bis vier Euro an Behandlungskosten spart. Trotzdem fließt in Österreich nur etwa ein Prozent der Gesundheitsausgaben in die Primärprävention – deutlich weniger als in vergleichbaren Ländern.
Wenn die Forderungen der Experten umgesetzt werden, könnte das österreichische Gesundheitssystem 2035 deutlich anders aussehen. Patienten würden über eine zentrale Plattform Termine buchen, ihre Gesundheitsdaten wären sicher digital verfügbar, und KI-Systeme würden Ärzte bei der Diagnose unterstützen.
Hausärzte würden in Primärversorgungszentren arbeiten, unterstützt von Pflegekräften, Therapeuten und Sozialarbeitern. Telemedizin würde die Versorgung in ländlichen Gebieten sicherstellen, während spezialisierte Zentren komplexe Fälle behandeln würden. Die Finanzierung würde aus einem Topf erfolgen, wodurch Fehlanreize zwischen verschiedenen Versorgungsebenen vermieden würden.
Gleichzeitig würde ein starker Fokus auf Prävention dafür sorgen, dass weniger Menschen überhaupt krank werden. Arbeitsplätze würden gesundheitsfördernd gestaltet, Schulen würden Gesundheitskompetenz vermitteln, und die Umwelt würde so gestaltet, dass gesunde Entscheidungen die einfachen Entscheidungen sind.
Die PRAEVENIRE-Jahrespressekonferenz 2026 hat deutlich gemacht: Die Weichen für diese Zukunft müssen jetzt gestellt werden. Die Experten haben ihre Hausaufgaben gemacht und evidenzbasierte Lösungen präsentiert. Nun liegt es an der Politik, diese konsequent umzusetzen und die strukturellen Reformen anzugehen, die das österreichische Gesundheitssystem für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts fit machen. Die Zeit des Zögerns ist vorbei – die Bürger haben ein Recht auf ein modernes, effizientes und gerechtes Gesundheitssystem.