FZÖ setzt 2026 Schwerpunkt auf Quantentechnologien; 75 Mio. Euro stehen bereit, 50 Mio. von der OeNB
WKÖ-Generalsekretär Danninger begrüßt den Quanten-Schwerpunkt des Fonds Zukunft Österreich. Für 2026 sind 75 Mio. Euro vorgesehen, 50 Mio. Euro kommen von der Oesterreichischen Nationalbank; Unterstützung für Seal-of-Excellence-Projekte und nationale Ko-Finanzierung von EU-Projekten geplant.
Der Fonds Zukunft Österreich (FZÖ) rückt Quantentechnologien in den Mittelpunkt seiner Prioritäten. Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), bewertet die Schwerpunktsetzung in der Aussendung als „ein richtigen und wichtigen Schritt für den Innovationsstandort Österreich“ und zieht dabei die Verbindung zur im FTI-Pakt 2027–2029 verankerten Schlüsseltechnologieoffensive.
Für das Jahr 2026 stehen dem Fonds Zukunft Österreich insgesamt 75 Mio. Euro zur Verfügung, davon 50 Mio. Euro von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Anlass für Danningers Stellungnahme waren die an diesem Tag präsentierten Schwerpunkte des FZÖ; in der Aussendung betont die WKÖ zusätzlich die Bedeutung kommender europäischer Initiativen wie des Quantum Act für die zeitliche Einordnung der Schwerpunktsetzung.
Die Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich nennt für 2026 einen klaren Schwerpunkt des Fonds Zukunft Österreich auf Quantentechnologien. Danninger hebt in diesem Zusammenhang insbesondere den Aufbau eines „leistungsfähigen Quanten-Ökosystems durch das Programm Austrian Quantum Cluster (AQC)“ hervor, damit „exzellente Forschungsergebnisse rasch in die wirtschaftliche Anwendung kommen“.
Die WKÖ sieht die Schwerpunktsetzung demnach in einem zeitlichen Zusammenhang mit geplanten europäischen Initiativen; die Aussendung erwähnt den Quantum Act als ein solches Beispiel. Die präsentierten Zahlen und Zielsetzungen wurden von der WKÖ vor dem Hintergrund ihrer Rolle als Interessenvertretung der Wirtschaft kommentiert.
In der Aussendung bezeichnet die WKÖ Österreich als einen Standort mit „starker Forschungskompetenz im Quantenbereich“ und fordert eine engere Vernetzung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Danninger betont, dass es darum gehe, aus Forschung „Innovation, Wertschöpfung und neue Geschäftsmodelle entstehen“ zu lassen, wie in der Mitteilung formuliert.
Die WKÖ bewertet darüber hinaus die vorgesehene Förderung von Seal-of-Excellence-Projekten als positiv. In der Aussendung wird dargestellt, dass solche Unterstützungsmechanismen erforderlich seien, „wenn exzellent bewertete Projekte lediglich aufgrund fehlender EU-Mittel nicht umgesetzt werden können“ und daher nationale Anschlussfinanzierungen benötigten.
Austrian Quantum Cluster (AQC): In der Aussendung wird das Programm AQC als zentrales Instrument genannt, mit dem der Aufbau eines „leistungsfähigen Quanten-Ökosystems“ unterstützt werden soll. Das Ziel wird in der Mitteilung so formuliert, dass Forschungsergebnisse schneller in wirtschaftliche Anwendungen überführt werden sollen.
Seal-of-Excellence-Projekte: Die WKÖ-Aussendung beschreibt diese Projekte als „exzellent bewertete Projekte“, die aufgrund fehlender EU-Mittel nicht umgesetzt werden können. Die Mitteilung nennt die vorgesehene Unterstützung dieser Projekte durch nationale Anschlussfinanzierungen als einen Weg, ihre Umsetzung zu ermöglichen. Allgemein verstanden ist ein Seal-of-Excellence-Label in Förderkontexten eine Kennzeichnung für qualitativ hoch bewertete Einreichungen, die aber keine direkte EU-Förderzusage erhalten; die Aussendung führt dies als Begründung für nationale Anschlusswege an.
Nationale Ko-Finanzierung von EU-Projekten: Die Aussendung thematisiert, dass künftig eventuell mehr europäische Förderprogramme nationale Ko-Finanzierungen vorsehen könnten. Nach Darstellung der WKÖ ist die durch den FZÖ vorgesehene nationale Ko-Finanzierung ein Instrument, mit dem europäische Mittel „noch effektiver nach Österreich“ geholt und die Beteiligung österreichischer Akteure an strategisch wichtigen Projekten erleichtert werden könne.
FTI-Pakt 2027–2029: Die WKÖ verbindet die FZÖ-Schwerpunktsetzung mit der im FTI-Pakt 2027–2029 verankerten Schlüsseltechnologieoffensive und beschreibt damit eine in der Aussendung angenommene Abstimmung zwischen nationalen und förderpolitischen Zielsetzungen.
Quantum Act: In der Mitteilung wird der Quantum Act als eine kommende europäische Initiative genannt, deren Vorhandensein die Zeitpunktwahl des FZÖ-Schwerpunkts beeinflussen soll. Die WKÖ verweist auf diesen internationalen Kontext in ihrer Bewertung der Schwerpunktsetzung.
Die Aussendung nennt konkret, dass für 2026 dem Fonds Zukunft Österreich 75 Mio. Euro zur Verfügung stehen, von denen 50 Mio. Euro von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) stammen. Die Mitteilung stellt diese Zahlen als Teil der Darstellung des Budgets und der vorgesehenen Förderinstrumente dar.
Die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) wird in der Aussendung als wichtiger Beitragsgeber aufgeführt. Die OeNB ist die Zentralbank Österreichs; die Nennung der OeNB in der Mitteilung verweist auf ihre Rolle als Finanzier in diesem Einzelfall, ohne dass die Aussendung weitere Details zu Bedingungen oder Ausgestaltung nennt.
In der WKÖ-Mitteilung wird zudem betont, dass mit Blick auf die Förderlandschaft auf europäischer Ebene die Möglichkeit nationaler Ko-Finanzierungen an Bedeutung gewinnen könnte. Die Aussendung führt dies als Begründung für die Bedeutung eines Instruments wie des FZÖ an, ohne in der Mitteilung weitere, außerhalb der genannten Zahlen liegende Finanzdetails zu nennen.
Laut der WKÖ-Aussendung ermögliche die vorgesehene nationale Ko-Finanzierung, „europäische Mittel noch effektiver nach Österreich zu holen“ und die Beteiligung von Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen an strategisch wichtigen Projekten zu erleichtern. Die Mitteilung nennt dies als praktisches Argument für die Form der Finanzierung.
Die Unterstützung von Seal-of-Excellence-Projekten wird in der Aussendung als ein Mechanismus beschrieben, um exzellent bewertete Projekte, die sonst an fehlenden EU-Mitteln scheitern würden, national weiter zu fördern. Die WKÖ bezeichnet dies in der Mitteilung als einen „wichtigen Hebel“, damit Innovationen „rasch in die Anwendung“ gelangen können.
Diese Punkte fasst die Aussendung zusammen und stellt die genannten Instrumente als mögliche Wege dar, wie Projektträgerinnen und -träger in Forschung und Wirtschaft künftig Finanzierungsoptionen für strategisch relevante Arbeiten prüfen könnten. Die WKÖ gibt dabei eine politische Einordnung, keine verbindlichen Förderbedingungen.
Wer hat die Stellungnahme abgegeben?
Die in der Aussendung wiedergegebenen Zitate stammen von Jochen Danninger, Generalsekretär der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Danninger äußerte sich laut Mitteilung anlässlich der Präsentation der Schwerpunkte des Fonds Zukunft Österreich und kommentierte dort die Schwerpunktsetzung auf Quantentechnologien.
Wie viel Geld ist für den Fonds Zukunft Österreich 2026 vorgesehen?
Die Aussendung nennt für das Jahr 2026 insgesamt 75 Mio. Euro. Aus diesen 75 Mio. Euro stammen laut Mitteilung 50 Mio. Euro von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB); die Mitteilung gibt diese Aufteilung als konkrete Zahl an. Weitere Details zur Herkunft der restlichen Mittel nennt die Aussendung nicht.
Warum legt der Fonds einen Schwerpunkt auf Quantentechnologien?
Nach Darstellung der WKÖ unterstützt die Fokussierung auf Quantentechnologien die im FTI-Pakt 2027–2029 verankerte Schlüsseltechnologieoffensive. Danninger führt in der Aussendung zudem an, dass die Schwerpunktsetzung „zum richtigen Zeitpunkt“ komme, „insbesondere mit Blick auf kommende europäische Initiativen wie den Quantum Act“; die Mitteilung nennt den internationalen Kontext als einen von mehreren Bezugsgrößen.
Was sind Seal-of-Excellence-Projekte und wie sollen sie unterstützt werden?
In der Aussendung werden Seal-of-Excellence-Projekte als „exzellent bewertete Projekte“ beschrieben, die wegen fehlender EU-Mittel nicht umgesetzt werden können. Die WKÖ begrüßt die vorgesehene Unterstützung solcher Projekte durch nationale Anschlussfinanzierungen, um deren Umsetzung zu ermöglichen; dies wird in der Mitteilung als ein Instrument zur Überbrückung von Finanzierungslücken genannt. Konkrete Modalitäten der vorgesehenen Unterstützung nennt die Aussendung nicht.
Was bedeutet nationale Ko-Finanzierung von EU-Projekten nach WKÖ-Aussage?
Die WKÖ hebt in der Mitteilung hervor, dass künftig viele europäische Programme nationale Ko-Finanzierungen vorsehen könnten. Nach Darstellung der Aussendung erlaubt die durch den FZÖ vorgesehene nationale Ko-Finanzierung, „europäische Mittel noch effektiver nach Österreich zu holen“ und die Teilnahme österreichischer Unternehmen und Forschungseinrichtungen an Strategieförderungen zu erleichtern; die Mitteilung nennt dies als strategisches Ziel, nicht als eine Änderung bereits bestehender Förderregelungen.
Welche Rolle spielt das Austrian Quantum Cluster (AQC)?
Im WKÖ-Statement wird das AQC als Programm benannt, das für den Aufbau eines „leistungsfähigen Quanten-Ökosystems“ zentral sei. Die Mitteilung stellt das AQC als ein Element dar, das dazu beitragen soll, dass Forschungsergebnisse schneller in wirtschaftliche Anwendungen überführt werden können; nähere Angaben zu Struktur oder Finanzierung des AQC enthält die Aussendung nicht.
Quelle der zitierten Aussagen: Wirtschaftskammer Österreich (Aussendung zur Präsentation der Schwerpunkte des Fonds Zukunft Österreich). Kontakt in der Originalmeldung: Andreas Jilly, Sprecher der Wirtschaftskammer Österreich, Telefon: 0590900 4462, E-Mail: andreas.jilly [at] wko.at. Weiterführende Informationen auf der WKÖ-Seite: https://www.wko.at/oe/news/start.