Österreich steht erneut im Rampenlicht der internationalen Filmindustrie. Mit dem 2. Januar 2026 öffnet das Förderprogramm FISAplus seine Pforten für neue Einreichungen. Ein entscheidender Moment für die heimische Filmwirtschaft, denn die internationale Konkurrenz schläft nicht. Österreichs Wirtscha
Österreich steht erneut im Rampenlicht der internationalen Filmindustrie. Mit dem 2. Januar 2026 öffnet das Förderprogramm FISAplus seine Pforten für neue Einreichungen. Ein entscheidender Moment für die heimische Filmwirtschaft, denn die internationale Konkurrenz schläft nicht. Österreichs Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer betont die Bedeutung dieser Förderung für die heimische Wirtschaft und die internationale Wettbewerbsfähigkeit.
Seit seiner Einführung hat FISAplus maßgeblich zur Stärkung des österreichischen Filmstandorts beigetragen. Das Programm, abgewickelt durch die austria wirtschaftsservice (AWS) und die Austrian Business Agency (ABA), hat bisher 193 Projekte mit insgesamt 180 Millionen Euro unterstützt. Diese Investitionen haben Produktionsausgaben in Höhe von 485 Millionen Euro in Österreich ausgelöst. Ein beeindruckender Multiplikatoreffekt, der zeigt, wie Fördergelder gezielt eingesetzt werden können.
Filmförderung hat in Österreich eine lange Tradition. Bereits in den 1980er Jahren wurden erste Programme ins Leben gerufen, um die heimische Filmindustrie zu stärken. Mit der Globalisierung und dem Aufkommen internationaler Streaming-Dienste wie Netflix und Amazon Prime wurde die Notwendigkeit einer wettbewerbsfähigen Förderstruktur immer dringlicher. FISAplus, eingeführt im Jahr 2010, reagierte auf diese Herausforderungen und hat sich seitdem als unverzichtbares Instrument etabliert.
Im Vergleich zu Deutschland, wo die Filmförderung stark dezentralisiert ist, bietet Österreich mit FISAplus eine zentralisierte Anlaufstelle. Dies erleichtert den Zugang zu Fördermitteln und schafft klare, transparente Bedingungen. Die Schweiz hingegen setzt auf eine Mischung aus regionalen und nationalen Förderprogrammen, was zu einer vielfältigen, aber oft unübersichtlichen Förderlandschaft führt.
FISAplus hat nicht nur die Filmindustrie selbst gestärkt, sondern auch positive Effekte auf andere Wirtschaftszweige. Lokale Dienstleister, von Catering-Unternehmen bis hin zu Technikdienstleistern, profitieren von den Produktionen. Ein Beispiel: Die Dreharbeiten für eine internationale Serie in Wien führten zu einem Umsatzplus von 15 Prozent bei lokalen Hotelbetrieben.
Die Zahlen sprechen für sich: 2025 wurden 50 Projekte gefördert, darunter hochkarätige Produktionen für Netflix und das ZDF. Der Green Filming Bonus, der eine zusätzliche Förderung von fünf Prozent für umweltfreundliche Produktionen bietet, wurde von 43 Projekten genutzt. Diese Zahlen unterstreichen die Nachhaltigkeit und Innovationskraft, die FISAplus fördert.
Experten sind sich einig: FISAplus ist ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität Österreichs als Filmstandort. „Die klare Struktur und die attraktiven Förderbedingungen machen Österreich zu einem bevorzugten Drehort für internationale Produktionen“, so ein Brancheninsider.
Die Zukunft der Filmförderung in Österreich sieht vielversprechend aus. Mit der fortschreitenden Digitalisierung und dem wachsenden Bedarf an hochwertigen Inhalten wird die Nachfrage nach Fördermitteln weiter steigen. FISAplus wird dabei eine zentrale Rolle spielen, um Österreich als führenden Filmstandort in Europa zu etablieren.
FISAplus sendet ein starkes Signal an die internationale Filmindustrie: Österreich ist bereit, in die Zukunft zu investieren. Die Wiedereröffnung des Programms am 2. Januar 2026 markiert einen weiteren Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der österreichischen Filmförderung. Interessierte Produzenten sollten die Gelegenheit nutzen und ihre Projekte einreichen, um von den vielfältigen Vorteilen zu profitieren.
Für weitere Informationen und zur Antragstellung besuchen Sie die offizielle Website.