Am Montagabend hat zum vierten Omnibus-Paket die erste Runde der Trilog-Verhandlungen zwischen dem Europäischen Parlament, dem Rat der Mitgliedstaaten und der Europäischen Kommission stattgefunden. Der Österreicher Lukas Mandl ist einer von drei Chefverhandlern des Europaparlaments zum vierten Omnibus-Paket, in dem es um die Entlastung von Klein- und Mittelbetrieben mit niedriger oder mittlerer Kapitalausstattung geht. Angelika Winzig, Wirtschaftssprecherin der ÖVP im Europaparlament, begrüßt das Paket.
"Das Ziel ist, dem Aufschwung den Weg zu ebnen", betont der Europaabgeordnete Lukas Mandl einmal mehr. Mandl, Berichterstatter im Innenausschuss, erklärt: "Unternehmen in Europa sollen wachsen können und dürfen. ... In Sachen Datenverarbeitung darf nicht alles in den sprichwörtlichen einen Topf geworfen werden. Schutzmechanismen müssen insbesondere dort greifen, wo es ein Risiko gibt. Das ist nicht bei jeder Form der Datenverarbeitung der Fall."
Angelika Winzig sagt: “Europas Unternehmen brauchen keine neuen Lasten – sie brauchen Luft zum Wachsen. Mit der neuen Small-Mid-Cap-Definition und reduzierten Dokumentationspflichten liefern wir endlich: Weniger Bürokratie, gleicher Datenschutz, mehr globale Wettbewerbsfähigkeit. Das ist die EU, die Betriebe sich wünschen.”