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Kultur

Drama im Stephansdom: Wien trauert um Papst Franziskus!

21. April 2025 um 18:22
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Wien im Ausnahmezustand! Der Stephansdom verwandelte sich am Montagabend in eine Stätte der Trauer und des Gedenkens. Papst Franziskus, der charismatische Führer der katholischen Kirche, ist tot. Ein ergreifendes Requiem versetzte die Hauptstadt in tiefe Trauer.Ein bewegender AbschiedDer Wiener Step

Wien im Ausnahmezustand! Der Stephansdom verwandelte sich am Montagabend in eine Stätte der Trauer und des Gedenkens. Papst Franziskus, der charismatische Führer der katholischen Kirche, ist tot. Ein ergreifendes Requiem versetzte die Hauptstadt in tiefe Trauer.

Ein bewegender Abschied

Der Wiener Stephansdom war bis auf den letzten Platz gefüllt, als Kardinal Christoph Schönborn, der emeritierte Wiener Erzbischof, gemeinsam mit dem Apostolischen Administrator Josef Grünwidl und Domkustos Michael Landau den Gottesdienst leitete. Papst Franziskus sei 'im Licht des Ostergeheimnisses gestorben', erklärte Schönborn mit bewegenden Worten.

Ein Papst, der Geschichte schrieb

In den letzten 20 Jahren starb nun zum zweiten Mal ein Papst in der Osterzeit - ein symbolträchtiger Moment für die Gläubigen weltweit. Franziskus und sein Vorgänger Johannes Paul II. verließen die Weltbühne in der Osteroktav, eine Botschaft von tiefem Glauben und Hoffnung. Die Auferstehung, das Fundament des christlichen Glaubens, stand im Mittelpunkt von Schönborns Predigt.

Ein Herz für die Schwachen

Papst Franziskus wird nicht nur als kirchlicher Führer in Erinnerung bleiben, sondern auch als Anwalt der Armen und Ausgegrenzten. Noch am Gründonnerstag besuchte er ein römisches Gefängnis, um ein Zeichen der Barmherzigkeit zu setzen. Sein schwächer werdender Körper hinderte ihn nicht daran, seine Botschaft der Nächstenliebe zu verbreiten: 'Todos, Todos. Todos!' - 'Alle, alle, alle', so Schönborn.

Ein Leben im Dialog

Als Sohn italienischer Migranten in Argentinien geboren, verkörperte Jorge Mario Bergoglio die universelle Geschwisterlichkeit. Sein Dialog mit anderen Glaubensrichtungen, insbesondere die Erklärung von Abu Dhabi mit dem sunnitischen Islamführer Sheikh Ahmed al-Tayyeb, bleibt ein Meilenstein der interreligiösen Verständigung.

Eine Stimme für Geflüchtete

Franziskus' erste Reise nach Lampedusa, um den Geflüchteten zu gedenken, die bei dem Versuch, Italien zu erreichen, ihr Leben ließen, zeigte seine unerschütterliche Solidarität. 'Ohne Gastfreundschaft können wir Jesus nicht begegnen', zitierte Schönborn den Papst und betonte dessen Engagement für die Schwachen.

Die berührende Messe wurde live auf ORF III, 'radio klassik Stephansdom' und dem YouTube-Channel der Erzdiözese Wien übertragen. Weitere Informationen finden Interessierte auf der Themenseite von Kathpress.

Schlagworte

#Christoph Schönborn#Glauben#Papst Franziskus#Requiem#Stephansdom

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