respACT Business Lunch Kärnten zeigt Wege für energieintensive Unternehmen; AMAG stellte Strategie vor, BKS Bank betonte Notwendigkeit
Beim respACT Business Lunch Kärnten (9.7.2026) standen AMAGs Dekarbonisierungsstrategie und die Rolle von Energiepolitik, Kreislaufwirtschaft und Partnerschaften im Fokus.
Die Transformation hin zur Klimaneutralität wurde beim respACT Business Lunch Kärnten am 9. Juli 2026 als zentrale strategische Frage für den Wirtschaftsstandort diskutiert. Vertreter*innen aus Industrie und Finanzwirtschaft trafen sich unter dem Titel „Industrie im Wandel – Strategien zur erfolgreichen Dekarbonisierung“, um Erfahrungen und Perspektiven für energieintensive Unternehmen auszutauschen.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Dekarbonisierungsstrategie der AMAG Austria Metall AG. AMAG präsentierte, wie sich Effizienzsteigerungen, Kreislaufwirtschaft und der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien in ihrer Sichtweise zu substantiellen Fortschritten verbinden lassen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nutzten den Business Lunch, um unterschiedliche Aspekte von Technologie über Geschäftsmodelle bis zu Wertschöpfungspartnerschaften zu erörtern.
Der Business Lunch Kärnten wurde laut Aussendung in Kooperation mit der BKS Bank und mit Unterstützung der Industriellenvereinigung, der Industriellenvereinigung Kärnten und der Wirtschaftskammer Kärnten umgesetzt. Das Format brachte Vertreter*innen aus Industrie und Finanzwirtschaft zusammen, um über Strategien zur Dekarbonisierung energieintensiver Prozesse zu sprechen.
respACT bezeichnete das Treffen als Gelegenheit, Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen. „Dekarbonisierung gelingt, wenn Technologie, Geschäftsmodell und Partnerschaften zusammenwirken. Die AMAG zeigt, wie sich CO₂-Emissionen in energieintensiven Prozessen mit klaren Roadmaps, belastbaren Daten und starken Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette gezielt reduzieren lassen. Das stärkt sowohl Klimaschutz als auch Wettbewerbsfähigkeit. Der Business Lunch Kärnten bietet die Möglichkeit, diese Erfahrungen zu teilen und voneinander zu lernen“, betonte Daniela Knieling, Geschäftsführerin von respACT.
AMAG stellte bei der Veranstaltung ihre bisherigen Schwerpunkte in der Dekarbonisierung heraus. Laut Aussendung setzt das Unternehmen auf Effizienzsteigerungen, Kreislaufwirtschaft und den verstärkten Einsatz erneuerbarer Energien als zentrale Hebel. In der Darstellung von AMAG werden klare Roadmaps, belastbare Daten und Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette als Bestandteile der Strategie genannt.
Zu den von AMAG nach eigenen Angaben bereits genutzten Maßnahmen zählt laut Meldung der Einsatz von Recyclingaluminium und Effizienzsteigerungen, die „bereits heute zu substanziellen CO₂-Einsparungen bei der AMAG führen“. Gleichzeitig betonte AMAG, dass die vollständige Umstellung auf klimaneutrale Energiequellen von externen Rahmenbedingungen abhängt. "Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, um die CO₂-Emissionen an unserem Standort auf Netto-Null zu senken. Ob wir dieses Ziel erreichen können, hängt maßgeblich davon ab, ob erneuerbare Energie in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar ist", so Alexander Moser-Parapatits, Strategie- und Innovationsvorstand der AMAG Austria Metall AG.
respACT trat laut Aussendung als Veranstalterin auf, mit dem erklärten Ziel, Praxiswissen zwischen Unternehmen und Finanzakteuren zu vermitteln. Die Geschäftsführung von respACT hob den kooperativen Ansatz hervor und betonte, dass Technologie, Geschäftsmodellfortentwicklung und Partnerschaften zusammenwirken müssen, um DEkarbonisierungsziele anzugehen.
AMAG wurde in der Meldung als konkretes Praxisbeispiel genannt. Das Unternehmen zeigte demnach Maßnahmen auf, die es laut eigenen Angaben bereits umsetzt, etwa Recyclingaluminium und Effizienzmaßnahmen, und nannte Roadmaps sowie belastbare Daten als Instrumente der Steuerung. AMAGs Stellungnahme betont gleichzeitig die Abhängigkeit von externen Faktoren wie der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und deren Preisgestaltung.
Die BKS Bank wurde durch Nikolaus Juhász vertreten, der in der Aussendung darauf verwies, dass Dekarbonisierung mittlerweile als unternehmerische Notwendigkeit gesehen werde. Damit wird in der Meldung die Rolle der Finanzwirtschaft als relevanter Gesprächspartner für Investitionsentscheidungen und für die Begleitung von Transformationsprozessen herausgestellt.
Teilnehmende aus Industrie und Finanzwirtschaft hoben laut Aussendung hervor, dass Erfolg in der Transformation davon abhängt, Klimaschutz und wirtschaftliche Tragfähigkeit gemeinsam zu denken. In der Meldung wurde betont, dass Dekarbonisierung „weit mehr als eine ökologische Verpflichtung“ sei und als „zentrale strategische Herausforderung“ verlässliche energiepolitische Rahmenbedingungen, wettbewerbsfähige Kostenstrukturen und breite Unterstützung erfordere.
Die Aussendung stellt die Verfügbarkeit erneuerbarer Energie in ausreichender Menge und zu wettbewerbsfähigen Preisen als eine zentrale Unsicherheit dar. AMAG bezeichnet diese Verfügbarkeit ausdrücklich als maßgeblichen Faktor dafür, ob das Unternehmen das Ziel Netto-Null am Standort tatsächlich erreichen kann.
Die Meldung nennt mehrere Fachbegriffe, die für die Diskussion um industrielle Transformation zentral sind. Nachfolgend werden diese Begriffe neutral erklärt, wie sie im Kontext der Aussendung verwendet werden.
Dekarbonisierung bezeichnet den Prozess der Reduktion von CO₂-Emissionen in wirtschaftlichen Prozessen. In der Meldung wird der Begriff im Zusammenhang mit Maßnahmen wie Effizienzsteigerungen, Kreislaufwirtschaft und dem Einsatz erneuerbarer Energien verwendet.
Kreislaufwirtschaft meint die Strategie, Materialien und Produkte so lange wie möglich im Nutzungskreislauf zu halten und Ressourcenverluste zu minimieren. Im Artikel wird Kreislaufwirtschaft als Teil der AMAG-Strategie genannt, unter anderem mit Bezug auf Recyclingaluminium.
Recyclingaluminium bezieht sich auf aus Altmaterial zurückgewonnenes Aluminium, das erneut in Produktionsprozessen eingesetzt wird. Die Meldung weist darauf hin, dass der Einsatz von Recyclingaluminium bei AMAG bereits heute zu substanziellen CO₂-Einsparungen führt.
Erneuerbare Energien umfassen Energiequellen wie Wind, Sonne, Wasser und Biomasse, die nicht auf fossilen Brennstoffen beruhen. In der Aussendung wird der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energien als ein Baustein der Dekarbonisierungsstrategie genannt, zugleich aber betont, dass ihre Verfügbarkeit und Wettbewerbsfähigkeit entscheidend sind.
Roadmaps sind strukturierte Planungsdokumente, die Schritte, Zeiträume und Maßnahmen zur Erreichung eines Ziels beschreiben. Die Meldung erwähnt Roadmaps und belastbare Daten als Elemente, mit denen AMAG nach eigener Darstellung CO₂-Emissionen gezielt reduzieren will.
Die Aussendung nennt Effizienzsteigerungen und den Einsatz von Recyclingaluminium als bereits wirksame Maßnahmen, die laut AMAG „bereits heute zu substanziellen CO₂-Einsparungen“ führen. Damit werden diese Instrumente in der Meldung als konkrete Bestandteile der internen CO₂-Strategie beschrieben.
Gleichzeitig macht die Meldung deutlich, dass AMAGs langfristige Zielsetzung, die CO₂-Emissionen am Standort auf Netto-Null zu senken, von äußeren Rahmenbedingungen abhängig ist. Insbesondere die Zusicherung ausreichender Mengen erneuerbarer Energie zu wettbewerbsfähigen Preisen wird in der Aussendung als Voraussetzung für das Erreichen dieses Ziels genannt.
Quelle: respACT – austrian business council for sustainable development. Weitere Informationen und Kontakt laut Aussendung:
respACT - austrian business council for sustainable development
Maximilian Augustin, BA
Telefon: +43 664 197 25 82
E-Mail: m.augustin [at] respact.at
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