Kulturminister Babler ehrt literarisches Werk – Setz wird Mitglied des Österreichischen Kunstsenats
Clemens J. Setz erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2026 (30.000 Euro). Die Auszeichnung und die Aufnahme in den Kunstsenat wurden vom Ministerium angekündigt.
Der Schriftsteller Clemens J. Setz erhält den Großen Österreichischen Staatspreis 2026 und damit laut Aussendung des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport die höchste künstlerische Auszeichnung der Republik. Der Preis ist mit 30.000 Euro dotiert und wird auf Empfehlung des Österreichischen Kunstsenats vergeben.
Die Verleihung ist für den 21. Oktober in Wien angesetzt. Parallel zur Auszeichnung wird Clemens J. Setz in den Österreichischen Kunstsenat aufgenommen, teilte das Ministerium mit.
Das Bundesministerium nennt in seiner Mitteilung die Empfehlung des Österreichischen Kunstsenats als Grundlage für die Vergabe. Die Aussendung betont, dass der Staatspreis jährlich in einer nicht näher festgelegten Rotation auf den Gebieten Architektur, Musik, Bildende Kunst oder Literatur vergeben wird.
Aus der Beschreibung in der Mitteilung geht hervor, dass mit dem Preis entweder ein hervorragendes Lebenswerk gewürdigt wird oder jüngere Künstlerinnen und Künstler ausgezeichnet werden können, deren bisheriges Werk außergewöhnlich ist, durchgehend das Potenzial zu Spitzenleistungen erkennen lässt und internationale Beachtung erfährt. In der Aussendung werden zudem Begriffe wie Betreten von Neuland, Experiment und Mut zur Innovation als Merkmale der Preisträgerinnen und Preisträger genannt.
Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler wird in der Mitteilung mit einer Würdigung des Autors zitiert: "Clemens J. Setz zählt zu den bedeutendsten Stimmen der österreichischen Gegenwartsliteratur. Er beschreitet in jedem seiner Werke neue, unerwartete Wege", so Babler.
Weiter heißt es in Bablers Zitat: "Schon in seinen frühen Werken zeigte sich Setz' Gabe für prägnante Alltagsbeobachtungen und Sprachgewandtheit. Sein Werk ist durchzogen von einer tiefen Empathie für das Andere, deren Wahrnehmung sich nicht mit dem vermeintlich Normalen deckt. Mit dem Großen Österreichischen Staatspreis ehren wir einen Schriftsteller, dessen sprachliche Virtuosität die Literatur weit über Österreich hinaus bereichert und die Leserinnen und Leser immer wieder dazu verlockt, ihre eigene Umwelt mit neuen, kritisch hinterfragenden Augen zu betrachten."
Die Mitteilung zitiert zudem die Begründung des Kunstsenats: "Nicht nur in der jüngeren Generation ist Clemens J. Setz zurzeit einer der bedeutendsten Schriftsteller deutscher Sprache, der trotz seines vergleichsweisen jungen Alters schon ein umfangreiches literarisches Werk vorzuweisen hat. Clemens J. Setz beschäftigt sich in seinen Romanen mit menschlichen Grenzbereichen und gesellschaftlichen Außenseitern.
Mit seinen außergewöhnlichen literarischen Formen, dann und wann an James Joyce erinnernden poetischen und sprachschöpferischen Imaginationen, erweitert Clemens J. Setz seit anderthalb Jahrzehnten als Dichter der literarischen Avantgarde – wie kaum ein anderer den deutschen Sprachraum."
Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Die Ministeriumsmitteilung listet mehrere Stationen und Auszeichnungen in Setz' Werdegang auf: 2010 erhielt er für seinen Roman "Die Frequenzen" den Bremer Literaturpreis. Ein Jahr darauf, 2011, erhielt er für "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" den Hauptpreis der Leipziger Buchmesse; später folgte der Kleist-Preis.
Für seine Leistungen wurde Setz 2021 mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet; die Mitteilung nennt diesen Preis als "die höchste literarische Auszeichnung, die im deutschen Sprachraum vergeben wird." Im Jahr 2023 erhielt er für den Roman "Monde vor der Landung" den österreichischen Buchpreis. Laut Aussendung lebt und arbeitet Clemens J. Setz in Wien.
Die Mitteilung beschreibt den Staatspreis als jährlich vergebenen Preis, der in einer nicht näher festgelegten Rotation auf die Bereiche Architektur, Musik, Bildende Kunst oder Literatur entfällt. Die Jury- oder Empfehlungsinstanz, die in der Mitteilung genannt wird, ist der Österreichische Kunstsenat.
Dabei kann der Preis laut Aussendung entweder ein gesamtes Lebenswerk würdigen oder auch jüngere Künstlerinnen und Künstler auszeichnen, wenn deren bisheriges Werk außergewöhnlich ist und das Potenzial für Spitzenleistungen sowie internationale Beachtung erkennen lässt. In der Mitteilung werden als kennzeichnende Eigenschaften für Preisträgerinnen und Preisträger das Betreten von Neuland, Experiment und Mut zur Innovation genannt.
Der Österreichische Kunstsenat wird in der Aussendung als Empfehlungsinstanz für die Vergabe des Großen Österreichischen Staatspreises genannt. Außerdem heißt es, dass das Gremium sich aus bis zu 21 Trägerinnen und Trägern des Großen Österreichischen Staatspreises zusammensetzt, die diese Tätigkeit ehrenamtlich und auf Lebenszeit ausüben.
Der Georg-Büchner-Preis wird in der Mitteilung ausdrücklich als "die höchste literarische Auszeichnung, die im deutschen Sprachraum vergeben wird" bezeichnet. Clemens J. Setz wurde demnach 2021 mit diesem Preis ausgezeichnet.
Der Bremer Literaturpreis ist in der Mitteilung als frühere Auszeichnung von Clemens J. Setz genannt: 2010 erhielt er den Preis für seinen Roman "Die Frequenzen". Die Mitteilung führt ihn als Station im Werdegang des Autors auf.
Der Hauptpreis der Leipziger Buchmesse wird in der Mitteilung als Auszeichnung genannt, die Setz 2011 für "Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes" erhielt. Die Nennung gehört zur Zusammenstellung der wichtigsten bisherigen Ehrungen des Autors.
In der Mitteilung werden der Kleist-Preis als eine der späteren Ehrungen und der österreichische Buchpreis für "Monde vor der Landung" (2023) als weitere Station in Setz' Liste von Auszeichnungen erwähnt.
Laut Ministeriumsmitteilung wird Clemens J. Setz neben der Auszeichnung in den Kunstsenat aufgenommen. Die Mitteilung stellt fest, dass das Gremium aus bis zu 21 Trägerinnen und Trägern des Großen Österreichischen Staatspreises besteht und diese Tätigkeit ehrenamtlich und auf Lebenszeit ausüben.
Damit ist die Zusammensetzung des Kunstsenats nach Angaben der Aussendung eng an die Preisträgerinnen und Preisträger des Staatspreises gebunden; Details zu Aufgaben oder laufender Tätigkeit des Senats nennt die Mitteilung nicht weiter.
Die Mitteilung des Bundesministeriums nennt als Datum der Preisverleihung den 21. Oktober in Wien. Weitere Angaben zum Veranstaltungsort, Ablauf oder Zugang zur Preisverleihung enthält die Aussendung nicht.
Der Schriftsteller Clemens J. Setz wurde in der Mitteilung des Bundesministeriums als Preisträger genannt. Die Entscheidung erfolgte auf Empfehlung des Österreichischen Kunstsenats.
Die Verleihung ist laut Aussendung mit 30.000 Euro dotiert. Diese Summe wird in der Mitteilung ausdrücklich genannt.
Die Mitteilung enthält eine Begründung des Österreichischen Kunstsenats sowie ein Zitat von Vizekanzler und Kulturminister Andreas Babler, die beide die Wahl und die Bedeutung des Werks von Clemens J. Setz erläutern.
In der Aussendung werden mehrere Auszeichnungen und Stationen aufgeführt: Bremer Literaturpreis (2010), Hauptpreis der Leipziger Buchmesse (2011), Kleist-Preis (später), Georg-Büchner-Preis (2021) und der österreichische Buchpreis für "Monde vor der Landung" (2023). Außerdem wird genannt, dass Setz 1982 in Graz geboren wurde und in Wien lebt und arbeitet.
Die Mitteilung erklärt, dass der Große Österreichische Staatspreis jährlich in einer nicht näher festgelegten Rotation auf Architektur, Musik, Bildende Kunst oder Literatur vergeben wird. Das heißt: Die Reihenfolge oder der Rhythmus der Disziplinen wird in der Mitteilung nicht näher präzisiert.
Der Kunstsenat setzt sich laut Mitteilung aus bis zu 21 Trägerinnen und Trägern des Großen Österreichischen Staatspreises zusammen. Diese Tätigkeit wird demnach ehrenamtlich und auf Lebenszeit ausgeübt.
Quelle: Mitteilung des Bundesministeriums für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport (Aussendung zur Vergabe des Großen Österreichischen Staatspreises 2026).
Kontakt (laut Mitteilung): Bundesministerium für Wohnen, Kunst, Kultur, Medien und Sport, Abteilung I/6 - Öffentlichkeitsarbeit, Telefon: +43 1 71606-664781, E-Mail: presse[at]bmwkms.gv.at, Website: www.bmwkms.gv.at.