Die Zahlen sind alarmierend: Österreichweit sind derzeit über 60.000 junge Menschen zwischen 15 und 24 Jahren arbeitslos oder in Schulung. Allein in Wien liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 8,2 Pr
Vor diesem Hintergrund besuchten Arbeitsministerin Korinna Schumann und Wiener Arbeitsstadträtin Barbara Novak gemeinsam die BeSt Wien, Österreichs größte Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung. Ihr klarer Appell: Nur durch gezielte Aus- und Weiterbildung können die Fachkräfte von morgen gesichert werden.
Aus- und Weiterbildung als Schlüssel gegen Jugendarbeitslosigkeit
Investitionen in Bildung und Qualifikation sind die wirksamste Antwort auf Jugendarbeitslosigkeit und den wachsenden Fachkräftebedarf. Sie eröffnen jungen Menschen Chancen, ihre Talente zu entdecken, sich zu entfalten und selbstbewusst ihren Berufsweg zu gestalten. Lebenslanges Lernen stärkt daher nicht nur die individuelle Beschäftigungsfähigkeit, sondern auch den Standort Österreich.
„Gerade für junge Menschen ist der Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium oder Beruf eine wichtige Phase. Viele stehen vor der Frage, wo ihre Stärken liegen und welche Wege ihnen offenstehen. Veranstaltungen wie die BeSt leisten einen wichtigen Beitrag, indem sie Information, Beratung und Einblicke in Bildungs- und Berufswege bieten. Gleichzeitig gilt: Unternehmen, die jungen Menschen attraktive Ausbildungsplätze und Entwicklungsperspektiven bieten, investieren auch in die Zukunftsfähigkeit ihres Betriebes – denn qualifizierte Fachkräfte sind kein Zufall, sondern das Ergebnis gezielter Förderung“, betont Arbeitsministerin Schumann.
BeSt zeigt, wie wir durch Ausbildung Zukunft schaffen
Wiener Arbeitsstadträtin Barbara Novak zeigt sich beeindruckt: „Bei der BeSt, Österreichs größter Ausbildungsmesse, wird sichtbar, wie viel Potenzial jungen Menschen und Frauen in Wien offensteht. Bei unserem gemeinsamen Besuch mit Arbeitsministerin Korinna Schumann haben wir gezeigt, dass Ausbildung der entscheidende Schlüssel für einen starken Arbeitsmarkt ist.“
„Denn jede Investition in die Qualifizierung von Frauen und Jugendlichen ist auch eine Investition in Fachkräfte, soziale Stabilität und den Wirtschaftsstandort Wien. Ich bin beeindruckt, wie viele junge Besucher:innen sich auf der BeSt über ihre Chancen informieren und sich für ihre Zukunft interessieren. Ein großes Danke an die Veranstalter:innen und Aussteller:innen, die diese wichtige Messe möglich machen“, unterstreicht die Arbeitsstadträtin.
Pressefotos des Messebesuchs finden Sie auf dem Flickr-Kanal des BMASGPK: https://flic.kr/s/aHBqjCNfiT.