PRESSEFEUER
StartseiteMeldungenFeaturesPreiseToolsDocs
Zurück zum Newsroom
Wirtschaft

Auto in Österreich: unverzichtbar, aber zunehmend unleistbar

Onlinecars/Aramis-Studie: Hohe Bedeutung des Pkw trifft auf steigende Kosten und Einsparungen

1. Juli 2026
Teilen:

Das Onlinecars Barometer (OpinionWay) zeigt: 81 % sehen das Auto als Luxus, 90 % empfinden es als unverzichtbar; Österreicher haben mit 443 Ꞓ/Monat die höchsten Finanzierungszahlen.

🔥 Pressefeuer auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegenAktivieren

Das neue europäische Onlinecars Barometer, erstellt von OpinionWay im Auftrag der Aramis Group, legt ein klares Spannungsfeld für Österreich offen: Das Auto bleibt für viele unverzichtbar, gleichzeitig wird es für einen großen Teil der Bevölkerung zunehmend als Luxus empfunden. Grundlage ist eine Befragung unter 7.036 Autofahrern in sieben europäischen Ländern; die österreichische Teilstichprobe umfasst 1.014 Personen.

Die Studie erhebt quantitative Aussagen zur Wahrnehmung von Kosten, Fahrverhalten und Antriebspräferenzen. Kernaussagen sind mehrfach genannt: Ein hoher Anteil der Befragten bezeichnet das eigene Fahrzeug als Luxus, viele sehen jedoch keinen gleichwertigen Ersatz für ihre Mobilität. Daneben dokumentiert die Untersuchung konkrete Einsparungen und Budget-Effekte bei Anschaffung, Wartung und Betrieb.

Die wichtigsten Ergebnisse für Österreich

Die Studie listet mehrere zentrale Zahlen für Österreich auf: 81 % der Befragten sehen den eigenen Pkw mittlerweile als Luxus, 90 % geben an, sie könnten sich ohne Auto nicht so fortbewegen, wie sie möchten. Im Vergleich zu anderen untersuchten Ländern zeigen die Österreicher mit durchschnittlich 443 Ꞓ pro Monat zur Finanzierung von Pkw das höchste Budget (Deutschland: 387 Ꞓ, Frankreich: 283 Ꞓ).

  • 81 % sehen den eigenen Pkw als Luxus
  • 90 % könnten sich ohne Auto nicht so fortbewegen, wie sie möchten
  • Durchschnittlich 443 Ꞓ/Monat für Fahrzeugfinanzierung in Österreich
  • 62 % haben nicht notwendige Fahrten reduziert
  • 39 % haben einen Autowechsel aufgeschoben
  • 28 % haben nicht dringende Wartungen oder Reparaturen verschoben
  • 50 % würden beim nächsten Kauf E- oder Hybridantrieb in Betracht ziehen (niedrigster Wert unter den sieben Ländern)
  • 58 % begrüßen, dass das geplante Verbot für den Verkauf neuer Verbrenner ab 2035 nicht in Kraft tritt

Das Auto bleibt unverzichtbar – und wird zum Luxus

Die Studie stellt fest, dass 96 % der Österreicher Mobilität als zunehmend teuer empfinden. 8 von 10 (81 %) bezeichnen den eigenen Pkw als Luxus, zugleich sagen 90 %, sie kämen ohne Auto im Alltag nicht zurecht. Die Befragten erwarten zudem, dass internationale Spannungen die Treibstoffpreise dauerhaft prägen: 92 % gehen davon aus. Vor diesem Hintergrund zeigen die Daten eine starke Zustimmung zu staatlichen Maßnahmen zur Entlastung – 91 % sind für einen Preisdeckel, 85 % befürworten die befristete Senkung der Mineralölsteuer.

Eigenes KFZ als signifikanter Kostenpunkt

Mit durchschnittlich 443 Ꞓ pro Monat im Rahmen der Finanzierung eines Neuwagens stellen die Österreicher laut Studie das höchste Budget der untersuchten Länder auf. Die Meldung nennt als Treiber neben dem hohen Stellenwert des Autos auch die vergleichsweise hohen Nebenkosten in Österreich. Die Studie dokumentiert konkrete Sparmaßnahmen: 62 % haben nicht notwendige Fahrten reduziert, 39 % haben einen Autowechsel aufgeschoben, und 28 % haben nicht dringende Wartungen oder Reparaturen verschoben.

Unterschiede nach Altersgruppen werden in der Mitteilung hervorgehoben: 70 % der 18- bis 24-Jährigen nennen das Auto als größten Posten im Budget, bei den über 65-Jährigen sind es 30 %.

Österreich zurückhaltend bei Antriebswahl

Die Studie liefert Angaben zur Einstellung gegenüber alternativen Antrieben: 50 % der österreichischen Befragten würden beim nächsten Kauf einen E- oder Hybridantrieb in Betracht ziehen – damit liegt Österreich laut Mitteilung am unteren Ende im Vergleich der sieben Länder. Zudem geben 58 % an, es sei positiv, dass das geplante Verbot für den Verkauf neuer Verbrenner ab 2035 nicht in Kraft tritt. In der Pressemitteilung wird diese Kombination aus relativer Offenheit für neue Antriebe und gleichzeitiger Zurückhaltung als Ausdruck von Skepsis gegenüber der Finanzierbarkeit und Planbarkeit eines Wandels beschrieben.

Einordnung durch Onlinecars und Zitat

Die Studie wurde von der Aramis Group in Zusammenarbeit mit OpinionWay veröffentlicht; Onlinecars ist Teil der Aramis Group in Österreich. Martin Oraze, Head of Sales bei Onlinecars Vertriebs GmbH, wird mit den Worten zitiert: „Österreich zeigt ein klares Bild: Hohe Verbundenheit mit dem Verbrenner und überdurchschnittliche Kaufkraft treffen auf hohen Kostendruck und Skepsis im Hinblick auf die Zukunft. Das ist kein Widerspruch, sondern eine klare Botschaft: Unsere Kunden wollen Verlässlichkeit, Transparenz und faire Preise."

Begriffe und Methodik erklärt

Die Studie wurde laut Mitteilung mittels eines selbst auszufüllenden Online-Fragebogens (CAWI) durchgeführt. CAWI steht für "Computer Assisted Web Interviewing" und bezeichnet standardisiert Online-Befragungen, bei denen Teilnehmende einen Fragebogen eigenständig ausfüllen.

Weiter nennt die Pressemitteilung die Norm ISO 20252: Diese Norm beschreibt in allgemein zugänglicher Form Regeln und Verfahren für Marktforschungsstudien; die Studie wurde nach den Verfahren und Regeln dieser Norm durchgeführt, wie in der Mitteilung angegeben.

E- oder Hybridantriebe sind in der Meldung als mögliche Kaufoptionen genannt. Ein Elektroantrieb (E-Antrieb) nutzt elektrische Energie als Hauptantriebsquelle; ein Hybrid kombiniert typischerweise einen Verbrennungs- mit einem Elektromotor. Die Pressemitteilung nennt die Bereitschaft, solche Antriebsarten in Betracht zu ziehen, ohne darüber hinausgehende technische Details zu liefern.

Mineralölsteuer und Preisdeckel werden in der Mitteilung als konkrete Beispiele für staatliche Eingriffe genannt, die von Befragten befürwortet werden. Die Mineralölsteuer ist eine in vielen Ländern erhobene Verbrauchssteuer auf Treibstoffe; ein Preisdeckel bezeichnet eine staatlich festgelegte Obergrenze für Verkaufspreise. Die Studie dokumentiert die Zustimmung der Befragten zu beidem in Prozentangaben.

Zum Angebot von Onlinecars nennt die Mitteilung Servicebegriffe wie 80-Punkte-Check, 360°-Fotodokumentation, zwölf Monate Safety-Garantie und 14-tägiges Rückgaberecht. Diese Punkte werden in der Pressemitteilung als Leistungsmerkmale des Unternehmens genannt, ohne weitere Spezifikationen oder Garantiebestimmungen zu erläutern.

Was die Zahlen konkret bedeuten

Die publizierten Zahlen in der Mitteilung zeigen laut Aussage des Herausgebers einen Widerspruch: Einerseits eine starke Bedeutung des eigenen Pkw für die Alltagsmobilität, andererseits eine wachsende Belastung durch Kosten. Die Studie liefert sowohl Einstellungsdaten (z. B. Wahrnehmung als Luxus, Zustimmung zu Preismaßnahmen) als auch Verhaltensindikatoren (z. B. Reduktion nicht notwendiger Fahrten, Aufschub von Autokäufen oder Reparaturen).

Die Pressemitteilung verweist dabei mehrfach auf die Rolle konkreter Kostengrößen: den durchschnittlichen Finanzierungsaufwand in Ꞓ pro Monat sowie auf die Verteilung von Einsparmaßnahmen in der Bevölkerung und nach Altersgruppen.

FAQ zur Studie des Onlinecars Barometers

Wer hat die Studie durchgeführt?

Die Studie wurde von der Aramis Group in Zusammenarbeit mit OpinionWay erstellt; Onlinecars gehört in Österreich zur Aramis Group und ist Herausgeber der Mitteilung.

Wie viele Personen wurden befragt und wann?

Die gesamte Umfrage umfasste 7.036 Autofahrer in sieben europäischen Ländern; die österreichische Teilstichprobe umfasst 1.014 Personen. Die Befragung erfolgte als selbst auszufüllender Online-Fragebogen (CAWI) zwischen 14. und 23. April 2026.

Welche Kernzahlen nennt die Studie für Österreich?

Wichtige Werte aus der Mitteilung sind: 81 % sehen den Pkw als Luxus, 90 % halten das Auto für unverzichtbar, 443 Ꞓ pro Monat ist der durchschnittliche Finanzierungsaufwand in Österreich. Zudem geben 62 % an, nicht notwendige Fahrten reduziert zu haben; 39 % haben einen Autowechsel aufgeschoben.

Wie stehen Österreicher zu Elektro- und Hybridantrieben?

Die Mitteilung nennt, dass 50 % der Befragten beim nächsten Kauf einen E- oder Hybridantrieb in Betracht ziehen würden; dies ist der niedrigste Wert unter den sieben untersuchten Ländern. 58 % begrüßen laut Studie, dass das geplante Verkaufverbot für neue Verbrenner ab 2035 nicht in Kraft tritt.

Welche staatlichen Maßnahmen unterstützen die Befragten laut Studie?

Die Mitteilung gibt an, dass 91 % der befragten Österreicher einen Preisdeckel befürworten und 85 % eine befristete Senkung der Mineralölsteuer unterstützen. Die Zustimmung wird in der Meldung im Kontext hoher Treibstoffpreiserwartungen (92 % erwarten dauerhafte Prägung durch internationale Spannungen) erläutert.

Welche Angaben macht Onlinecars zum eigenen Geschäftsmodell?

Onlinecars wird in der Mitteilung als markenunabhängiger Gebrauchtwagenhändler mit Sitz in Lieboch bei Graz beschrieben, gegründet 2005 und seit 2022 Teil der französischen Aramis Group. Genannt werden rund 12.000 verkaufte Gebrauchtfahrzeuge pro Jahr, über 1.000 Lagerfahrzeuge sowie vier Standorte in Österreich (Lieboch bei Graz, Wien, Velden und Salzburg) und Online-Vertrieb.

Quellen und Kontakt

Quelle: Pressemitteilung von Onlinecars Vertriebs GmbH, basierend auf dem Onlinecars Barometer von OpinionWay für die Aramis Group. Methodik: CAWI-Befragung nach ISO 20252, österreichische Stichprobe n=1.014, Gesamtstichprobe n=7.036, Befragungszeitraum 14.–23. April 2026. Fotogalerie: https://www.picdrop.com/stefanarnreiter/XH77GU9w5K

Kontakt: Onlinecars Vertriebs GmbH, Stefan Arnreiter, Telefon: +436504125259, E-Mail: presse[at]onlinecars.at

Schlagworte

#Auto#Individualmobilität#Onlinecars#Preise#Mobilitätswende#Gesellschaft#Transport#Lebensart

Weitere Meldungen

OTS
Wirtschaft

Wirtschaftsressort: Industriestrompreis und Entlastung

30. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Coface Risk Review: Wachstum 2026/27 gesenkt, Hormus‑Risiken bleiben

30. Juni 2026
Lesen
OTS
Wirtschaft

Pensionsversicherung: Rechnungsabschluss 2025 in Zahlen

30. Juni 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen
PRESSEFEUER

Deutschsprachige KI-PR-Software aus Österreich für den DACH-Raum.

Produkt

  • Features
  • Preise
  • API & Agents
  • Docs

Ressourcen

  • Kostenlose Tools
  • Tools-Doku
  • MCP für Agenten
  • MCP Tool-Referenz
  • Agent Security
  • llms.txt
  • llms-full.txt
  • agents.txt

Unternehmen

  • Über uns
  • Kontakt

Rechtliches

  • Impressum
  • Datenschutz
  • AGB

© 2026 Pressefeuer.at. Powered by AdSimple.