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AK fordert armutsfeste Arbeitslosenversicherung

Renate Anderl warnt vor steigender Armutsgefahr durch geopolitische Krisen

1. April 2026
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Die Arbeiterkammer schlägt Alarm: Arbeitslose drohen in Armut abzurutschen. AK-Präsidentin Anderl fordert existenzsichernde Reformen.

Angesichts der angespannten geopolitischen Lage und deren Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft schlägt die Arbeiterkammer Alarm. AK-Präsidentin Renate Anderl warnt vor einer steigenden Armutsgefahr für arbeitslose Menschen und fordert eine Arbeitslosenversicherung, die existenzsichernd ist und vor Armut schützt.

Wirtschaftliche Unsicherheit belastet Arbeitsmarkt

Die aktuellen geopolitischen Spannungen werfen ihre Schatten auf die österreichische Wirtschaft. Trotz Gegenmaßnahmen der Bundesregierung scheint das "zarte Konjunkturpflänzchen" aufgrund externer Einflüsse gefährdet. Diese Entwicklung trifft besonders arbeitslose Menschen, die sich einer doppelten Herausforderung gegenübersehen.

Einerseits gestaltet sich die Jobsuche in einem schwächelnden Arbeitsmarkt deutlich schwieriger. Andererseits steigt das Risiko, durch längere Arbeitslosigkeit in die Armut abzurutschen — ein Phänomen, das durch Studien der Arbeiterkammer bereits belegt wurde.

Arbeitslosenversicherung und AK-Forderung

"Gerade deshalb brauchen wir jetzt eine Arbeitslosenversicherung, die tatsächlich existenzsichernd ist und vor Armut schützt", betont Renate Anderl.

Aktive Arbeitsmarktpolitik als wichtige Maßnahme

In unsicheren Zeiten ist aktive Arbeitsmarktpolitik wichtig, denn Qualifizierungs- und Unterstützungsprogramme verbessern nach Ansicht der Arbeiterkammer die Chancen bei der Jobsuche und verringern das Risiko von Langzeitarbeitslosigkeit. Erfahrungsgemäß treffen Einsparungen in diesen Bereichen jene Gruppen besonders hart, die es ohnehin schon schwer am Arbeitsmarkt haben.

Warnung vor Kürzungen beim AMS

Anderl warnt vor Kürzungen beim AMS-Budget und Personal: "Wer dort in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit spart, spart an der Zukunft der Menschen und des Wirtschaftsstandortes", so ihre Einschätzung. Mittelfristig würden sich Einsparungen in jedem Fall rächen.

Spirale nach unten verhindern

"Arbeitslosigkeit darf keine Spirale nach unten sein", fasst Renate Anderl die Position der Arbeiterkammer zusammen. Neben einer armutsfesten Arbeitslosenversicherung sei eine aktive Arbeitsmarktpolitik gefragter denn je. Nur so, so die Arbeiterkammer, könnten die Chancen arbeitsloser Menschen verbessert werden.

Schlagworte

#Arbeitslosenversicherung#Arbeiterkammer#Arbeitsmarkt#Armut#Sozialstaat#Arbeitslosigkeit

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