oekostrom AG nimmt 2 MWp-Anlage in Burgkirchen (Bez. Braunau) in Betrieb; Schafe pflegen die Fläche unter 3.300 Modulen
Die oekostrom AG hat am 3. Juni in Burgkirchen eine Agri-PV-Anlage mit rund 3.300 Modulen und 2 MWp Leistung in Betrieb genommen; die Fläche dient zugleich als Schafweide.
Die oekostrom AG hat ihre Agri-Photovoltaikanlage in Burgkirchen (Bezirk Braunau, Oberösterreich) am 3. Juni erfolgreich in Betrieb genommen. Für die Anlage wurden rund 3.300 Solarmodule in Ost-West-Ausrichtung installiert; die Fläche wird gleichzeitig als Weideland für Schafe genutzt.
Die Anlage verfügt laut Aussendung über eine installierte Leistung von rund 2 MWp und eine Engpassleistung von 1,7 MW. Nach Angaben des Unternehmens erzeugt die Anlage jährlich etwa 1,97 GWh Strom; die Mitteilung nennt, dass dies rechnerisch ausreiche, um rund 600 Haushalte zu versorgen. In der Aussendung wird zudem eine jährliche Einsparung von rund 400 Tonnen CO₂ angegeben.
Der Standort Burgkirchen liegt im Bezirk Braunau in Oberösterreich. Die oekostrom AG beschreibt das Projekt als Kombination aus erneuerbarer Stromerzeugung und landwirtschaftlicher Nutzung; umgesetzt wurde die Anlage laut Meldung gemeinsam mit regionalen Partnerunternehmen und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde vor Ort.
Technisch besteht die Anlage aus rund 3.300 Solarmodulen in Ost-West-Ausrichtung. Als Leistungsangaben nennt die Aussendung rund 2 MWp installierte Leistung und 1,7 MW Engpassleistung; die jährliche Stromproduktion wird mit etwa 1,97 GWh angegeben. Die Mitteilung nennt weiter, dass durch die Jahreserzeugung rund 400 Tonnen CO₂ eingespart werden.
In der Presseinformation ordnet die oekostrom AG Burgkirchen als Fortsetzung des Ausbaus ihrer regionalen Solarstromproduktion in Oberösterreich ein. Agri-PV-Projekte werden in der Aussendung als zentrale Bauart bezeichnet, weil sie erneuerbare Energieerzeugung auf Böden mit geringem landwirtschaftlichem Ertrag ermöglichen, so die Mitteilung.
Die Unternehmenskommunikation verweist auf die Zusammenarbeit mit österreichischen Firmen und der Gemeinde vor Ort. In einem Zitat in der Aussendung sagt Christoph Grosssteiner, Geschäftsführer der oekostrom Produktions GmbH, dass Projekte wie in Burgkirchen zeigen, wie eine regionale Energiewende gemeinsam mit der Landwirtschaft und „im Einklang mit der Natur“ funktionieren könne und dass so erneuerbarer Strom dort erzeugt werde, „wo er gebraucht wird“; er nennt zudem einen Mehrwert für das industriell geprägte Innviertel.
Ein zentrales Merkmal der Anlage ist die doppelte Nutzung der Fläche: Unter den PV-Modulen weiden Schafe und übernehmen laut Meldung die Pflege der Grünflächen unter den Modulen. Die Meldung betont, dass die Paneele den Tieren Schutz vor Wind und Regen bieten und an besonders heißen Sommertagen Schatten spenden.
Die landwirtschaftliche Nutzung der Fläche ist nach Angaben der oekostrom AG langfristig gesichert. Der benachbarte Bewirtschafter der Anlage ist in der Mitteilung als auf Schafhaltung spezialisiert beschrieben und baut außerdem Lavendel an; so bleibt die Fläche nach Angaben der Aussendung Teil regionaler Landwirtschaft und regionaler Wertschöpfung.
In der Aussendung heißt es, die Anlage sei gemeinsam mit österreichischen Unternehmen errichtet worden und entstehe in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde vor Ort. Die erfolgreiche Inbetriebnahme markiere nach Angaben der oekostrom AG einen weiteren Schritt beim Ausbau erneuerbarer Energien in Oberösterreich.
Die Mitteilung zitiert Christoph Grosssteiner, Geschäftsführer der oekostrom Produktions GmbH: „Mit Projekten wie in Burgkirchen zeigen wir, wie eine regionale Energiewende funktionieren kann, gemeinsam mit der Landwirtschaft und im Einklang mit der Natur. Wir erzeugen erneuerbaren Strom dort, wo er gebraucht wird, und schaffen gleichzeitig einen Mehrwert für das industriell geprägte Innviertel.“
Agri-Photovoltaik bezeichnet die Kombination von Photovoltaik-Anlagen und landwirtschaftlicher Nutzung auf derselben Fläche. In der Meldung wird dieser Begriff durch das Beispiel Burgkirchen konkretisiert: Solarmodule und Schafweide auf einer Fläche.
MWp steht für die Spitzenleistung einer Photovoltaik-Anlage unter Standard-Testbedingungen. Die Aussendung nennt für Burgkirchen eine Nennleistung von rund 2 MWp, also die installierte Spitzenleistung der Module unter genormten Bedingungen.
Engpassleistung bezeichnet die maximal verfügbare Leistung, die das Anlagenanschlusssystem oder die Netzanbindung zulässt; in der Meldung wird für Burgkirchen eine Engpassleistung von 1,7 MW angegeben. Diese Zahl kann von der installierten Spitzenleistung (MWp) abweichen, weil technische oder netzseitige Begrenzungen berücksichtigt werden.
GWh ist eine Einheit für elektrische Energie und steht für Milliarden Wattstunden. Die oekostrom AG gibt für Burgkirchen eine Jahresproduktion von etwa 1,97 GWh an; diese Angabe beschreibt nach den gelieferten Daten die erwartete jährliche Strommenge der Anlage.
Die Module der Burgkirchen-Anlage sind in Ost-West-Ausrichtung montiert, wie die Presseinformation ausführt. Die Ausrichtung wird in der Meldung als technische Eigenschaft genannt; die Angabe beschreibt die Orientierung der Modulreihen auf der Fläche.
In der Pressemitteilung wird für die Burgkirchen-Anlage eine jährliche Einsparung von rund 400 Tonnen CO₂ genannt. In der Aussendung wird diese Zahl als Ergebnis der angegebenen Jahreserzeugung ausgewiesen.
Die Aussendung beschreibt die Kombination von Solarstromerzeugung und Schafhaltung als integrativen Nutzungsmix: Schafe pflegen demnach die Flächen unter den Modulen, während die Paneele den Tieren Schutz und an heißen Tagen Schatten bieten. So wird in der Mitteilung die gleichzeitige Nutzung als Energiefläche und Weide hervorgehoben.
Ergänzend nennt die oekostrom AG landschaftsbezogene Maßnahmen: Eine heranwachsende Sichtschutzhecke mit einer Breite von 8 Metern soll die Anlage ins Landschaftsbild einbinden, Blendungen verhindern und laut Mitteilung diversen Wildtieren ein neues Habitat bieten. Die Mitteilung verweist außerdem auf die Nutzung durch den nahen Bewirtschafter, der Schafhaltung betreibt und Lavendel anbaut, wodurch die Fläche nach Angaben der Aussendung Teil regionaler Landwirtschaft bleibt.
Die oekostrom AG gibt den 3. Juni als Inbetriebnahmedatum an. Dieses Datum steht in der Mitteilung als Zeitpunkt der erfolgreichen Inbetriebnahme der Agri-Photovoltaikanlage.
Für die Anlage wurden laut Meldung rund 3.300 Solarmodule installiert. Die Module sind in Ost-West-Ausrichtung montiert, wie die Presseinformation ausführt.
Die Pressemitteilung nennt eine installierte Leistung von rund 2 MWp und eine Engpassleistung von 1,7 MW. Weiterhin wird die jährliche Erzeugung mit etwa 1,97 GWh angegeben.
Die oekostrom AG schreibt, dass unter den PV-Modulen Schafe weiden und die Grünflächenpflege übernehmen. Zudem sei der benachbarte Bewirtschafter auf Schafhaltung spezialisiert und baue Lavendel an, wodurch die Fläche nach Angaben der Meldung auch Teil regionaler Landwirtschaft bleibe.
Die Meldung spricht von einer Errichtung gemeinsam mit österreichischen Unternehmen und in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde vor Ort. Es werden regionale Partnerunternehmen genannt, ohne in der Aussendung einzelne Firmen namentlich aufzuführen.
Die Mitteilung nennt eine heranwachsende Sichtschutzhecke mit einer Breite von 8 Metern, die die Anlage ins Landschaftsbild einbinden und Blendungen verhindern soll. Außerdem heißt es in der Meldung, dass die Hecke diversen Wildtieren ein neues Habitat bieten kann.
Quelle: oekostrom AG (Aussendung). Fotocredit: oekostrom AG/Pascal Liedtke. Abdruck honorarfrei, laut Mitteilung.
Kontakt PR: Laura Ertl, PR- und Content-Managerin oekostrom AG. Telefon: 0676/6119716. E-Mail: laura.ertl [at] oekostrom.at