Forschungsnetzwerk meldet knapp 15.000 Kunden, 840 Beschäftigte und umfangreiche Normungsarbeit
Die ACR legt ihre Bilanz für 2025 vor: rund 87 Mio. Euro Umsatz, knapp 15.000 Kunden und 19 Institute mit erweitertem Transfer- und Normungsengagement.
Trotz einer weiterhin angespannten wirtschaftlichen Gesamtsituation legt das Forschungsnetzwerk ACR – Austrian Cooperative Research in der aktuellen Bilanz wieder erfreuliche Zahlen vor. Nahezu 15.000 Kunden, ein Gesamtumsatz von rund 87 Mio. Euro und 840 Beschäftigte nennt die ACR als zentrale Eckdaten.
Die Bilanz 2025 dokumentiert laut Aussendung zudem eine Zunahme beim wissenschaftlichen Personal sowie bei den Erlösen aus Forschung, Entwicklung und Innovation (FEI). Seit ihrer Gründung im Jahr 1954 engagiert sich die Organisation nach eigenen Angaben für angewandte Forschung in Österreich und unterstützt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) bei Innovationsaktivitäten.
Die ACR übergibt in ihrer Bilanz für das Berichtsjahr 2025 mehrere konkrete Zahlen: Ein Gesamtumsatz von rund 87 Mio. Euro, 840 Beschäftigte und eine Gesamtkundenzahl von fast 15.000. Dem Bericht zufolge konnten allein im Jahr 2025 2.000 neue Kunden gewonnen werden, womit die ACR einen neuen Höchstwert bei der Kundenzahl erreicht hat.
Die ACR zählt 19 Institute, die im Berichtsjahr 1.500 F&E-Projekte und -aufträge abgewickelt haben. Zusätzlich leisteten diese Institute 34.000 Stunden an gemeinnütziger Arbeit für die Wirtschaft, heißt es in der Bilanz. Drei Viertel der Kunden seien kleine und mittlere Unternehmen (KMU).
Die genannten Kennzahlen geben nach Angaben der ACR einen zusammenfassenden Eindruck von Umfang und Reichweite ihrer Tätigkeit im Berichtsjahr. Die Kombination aus Umsatz-, Personal- und Kundenangaben soll die Breite der Tätigkeiten sowie die Intensität der Projekt- und Normungsarbeit abbilden.
Laut Aussendung illustriert die Aktivität in Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Angabe gemeinnütziger Stunden den Anspruch der ACR, Forschungsergebnisse über einzelne Projekte hinaus wirksam werden zu lassen. Die Bilanz setzt diese Zahlen in Beziehung zu der Rolle der Institute als Schnittstelle zwischen Forschung und Wirtschaft.
Die ACR beschreibt ihre Institute als ausgelagerte Entwicklungsabteilungen, die Forschungsergebnisse nicht nur in Produkte, Prozesse und Dienstleistungen überführen, sondern auch in die Normung und Standardisierung einbringen. Für 2025 nennt die Bilanz die Aktivität in insgesamt 800 Gremien und Arbeitsgruppen, davon 300 auf internationaler Ebene.
ACR-Präsidentin Iris Filzwieser wird so zitiert: „Die ACR-Institute verbinden unternehmensnahe Forschung mit Normungsarbeit und anwendungsorientiertem Wissenstransfer in die Wirtschaft. Dadurch wirken sie weit über die Projektebene hinaus“.
In der Aussendung wird hervorgehoben, dass Innovationen in einer vernetzten und technologiegetriebenen Welt häufig im Zusammenspiel verschiedener Akteure entstehen. Vor dem Hintergrund, dass in Österreich 99,7% aller Unternehmen KMU sind, verweist die ACR darauf, dass gerade diese Unternehmen oft keine eigene F&E-Abteilung haben und daher auf externe Partner angewiesen sind.
ACR-Geschäftsführerin Sonja Sheikh wird mit der Aussage zitiert: „Nur durch niederschwellige und themenoffene Förderinstrumente können KMU ihr Innovationspotenzial entfalten. Entscheidend ist dabei nicht nur die Entwicklung neuer Technologien, sondern auch ihre breite Diffusion in die Wirtschaft“.
FEI (Forschung, Entwicklung und Innovation): In der Aussendung nennt die ACR Erlöse aus FEI als eine der Größen, die zuletzt gestiegen seien. Der Begriff umfasst Forschungstätigkeiten, Entwicklungsarbeit sowie die Einführung neuer oder verbesserter Produkte, Prozesse und Dienstleistungen.
KMU (kleine und mittlere Unternehmen): Die ACR weist darauf hin, dass drei Viertel ihrer Kunden KMU sind. In der Mitteilung wird außerdem auf den hohen Anteil von KMU in Österreich (99,7% aller Unternehmen) verwiesen; die ACR beschreibt KMU als Hauptadressaten ihres Angebots.
Wissens- und Technologietransfer: Die ACR benennt den Transfer von Wissen und Technologien in die Wirtschaft als einen Teil ihrer Aufgaben. Nach Angaben der Bilanz geschieht dies etwa über Projektarbeit, Beratung und die Beteiligung in Normungsprozessen.
Normung und Standardisierung: Die Bilanz erwähnt die Beteiligung an 800 Gremien und Arbeitsgruppen sowie die Einbringung von Forschungsergebnissen in Normungsprozesse. Solche Aktivitäten werden in der Aussendung als Instrumente dargestellt, Forschungsergebnisse über einzelne Projekte hinaus in der Praxis wirksam werden zu lassen.
Gemeinnützige Arbeit für die Wirtschaft: Die 19 Institute der ACR führten nach Angaben der Bilanz 34.000 Stunden gemeinnütziger Arbeit aus. Diese Stundenzahl wird in der Mitteilung als Teil des Wissenstransfers zu KMU dargestellt.
Die ACR positioniert sich in der Mitteilung als Partner für Unternehmen ohne eigene F&E-Abteilung und nennt konkrete Tätigkeitsfelder: Abwicklung von F&E-Projekten und -aufträgen, Beiträge in Normungs- und Standardisierungsprozessen sowie Wissenstransfer in Form projektbezogener Leistungen und gemeinnütziger Arbeit. Diese Punkte fasst die Bilanz mit quantitativen Angaben zusammen.
Welche konkreten Konditionen, Förderinstrumente oder Leistungsangebote für einzelne Unternehmen gelten, geht aus der Aussendung nicht im Detail hervor. Die ACR verweist allgemein auf ihre Rolle als angewandte Forschungseinrichtung und auf die Bedeutung niederschwelliger sowie themenoffener Förderinstrumente für KMU laut Geschäftsführung.
Die Bilanz führt mehrere kenngrößenbezogene Angaben auf, die die Aktivitäten der ACR in 2025 quantifizieren. Zu den zentralen Punkten zählen:
Die ACR benennt in ihrer Bilanz rund 87 Mio. Euro Gesamtumsatz, knapp 15.000 Kunden, 840 Beschäftigte sowie 1.500 F&E-Projekte und -aufträge für das Berichtsjahr 2025. Weiterhin werden 34.000 Stunden gemeinnütziger Arbeit und die Mitwirkung in 800 Gremien angegeben.
Die ACR umfasst nach eigenen Angaben 19 Institute. Diese Institute haben laut Aussendung Projektarbeit geleistet, gemeinnützige Stunden für die Wirtschaft erbracht und sich in Normungs- und Standardisierungsprozessen engagiert.
Die Bilanz nennt fast 15.000 Kunden insgesamt; drei Viertel dieser Kunden seien kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Im Jahr 2025 wurden der ACR zufolge 2.000 neue Kunden gewonnen.
Die ACR wurde laut Aussendung 1954 gegründet und engagiert sich seither für angewandte Forschung in Österreich. Ihr Tätigkeitsprofil umfasst demnach Forschung, Entwicklung und Innovation sowie den Transfer von Ergebnissen in die Wirtschaft.
Für 2025 berichtet die ACR von Mitarbeit in insgesamt 800 Gremien und Arbeitsgruppen, davon 300 auf internationaler Ebene. Die Mitwirkung in solchen Gremien wird in der Aussendung mit Normungs- und Standardisierungsarbeit in Verbindung gebracht.
Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer wird in der Aussendung mit einer Passage zitiert, in der er die Rolle der ACR-Institute als verlässliche Forschungs- und Entwicklungspartner für KMU und deren Beitrag zur Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in marktfähige Lösungen hervorhebt. ACR-Präsidentin Iris Filzwieser und Geschäftsführerin Sonja Sheikh äußern sich in der Mitteilung ebenfalls zur Verbindung von Forschung, Normung und Wissenstransfer sowie zur Notwendigkeit niederschwelliger Förderinstrumente für KMU.
Die hier dargestellten Angaben stammen aus der Bilanzmeldung der ACR – Austrian Cooperative Research (Wien, 10.6.2026). Weiterführende Informationen finden sich auf der Website der ACR: https://www.acr.ac.at/
Kontakt laut Aussendung: ACR - Austrian Cooperative Research, Mag. Rita Kremsner, Sensengasse 3/3/3, 1090 Wien. E-Mail: kremsner [at] acr.ac.at