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30 Tonnen gesammelt: Österreichs Uniform-Recycling zeigt Wirkung

Sechs Großunternehmen revolutionieren textile Kreislaufwirtschaft

18. März 2026
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Austrian Airlines, ÖBB, Post & Co. sammeln bereits 30 Tonnen ausgediente Berufsbekleidung - Pioniermodell mit Signalwirkung für ganz Österreich.

Zum Global Recycling Day ziehen Österreichs Uniform-Recycling Pioniere eine Zwischenbilanz: Seit Frühjahr 2025 wurden über 30 Tonnen Dienstkleidung gesammelt. Die Kooperation zwischen Austrian Airlines, CAT, ÖBB, Österreichische Post, Salesianer und Wiener Linien zeigt konkrete Ergebnisse in der Sammlung und Verwertung ausgedienter Berufsbekleidung.

Branchenübergreifende Kooperation mit messbaren Ergebnissen

„Gemeinsam bündeln wir Mengen und schaffen Skalierung. Was früher entsorgt wurde, wird heute wieder zur Faser und stärkt Ressourcenschonung in Österreich“, sagt Isabella Schütz, Nachhaltigkeits- und Umweltmanagerin bei den ÖBB. Durch die gemeinsame Sammlung und Verwertung entstehen skalierbare Rücknahmestrukturen, die Ressourcen bündeln und Emissionen einsparen.

Das Projekt hat das Ziel, bis 2027 insgesamt 50 Tonnen an stofflicher Verwertung zu erreichen.

Mechanische Faserrückgewinnung

Mechanische Faserrückgewinnung ermöglicht, dass ausgediente Berufskleidung wieder zu nutzbarer Faser wird. TURNS übernimmt Sortierung und mechanische Faserrückgewinnung. EY denkstatt begleitet den gesamten Prozess als unabhängige Nachhaltigkeitsberaterin.

Warum der Global Recycling Day als Anlass dient

Der internationale Aktionstag erinnert daran, dass Rohstoffe begrenzt sind und funktionierende Kreislaufmodelle wichtig sind, um Klima- und Ressourcenfragen zu adressieren. „Daher ist es uns wichtig, hier einen wesentlichen Beitrag zu leisten“, sagt Barbara Fuchs, Gruppenleitung Wirtschaft bei den Wiener Linien.

Die Initiative benennt zentrale Aspekte ihrer Arbeit: branchenübergreifende Zusammenarbeit, messbare Sammlungsergebnisse, Qualitäts- und Verwertungsprozesse sowie Verantwortung entlang des Lebenszyklus.

Nationale Anerkennung

Das Projekt erhielt die Auszeichnung „Nachhaltige Gestalter*innen 2025“ von BUSINESSART. Ein Jahr nach Projektstart betonen die Partner: „Textilabfälle sind kein Abfallproblem, sondern eine Ressourcen-Chance.“

Einladung zur Mitwirkung

„Wir möchten weitere Partner:innen ermutigen, Kreisläufe gemeinsam zu stärken. Je mehr Akteur:innen mitmachen, desto größer die ökologische und wirtschaftliche Wirkung“, betont Sabine Krispel, Leitung Betriebsmittel bei der Österreichischen Post. Die Initiative lädt Unternehmen ein, sich anzuschließen und Stoffströme zu bündeln.

Über das Projekt

Die Uniform-Recycling Pioniere vereinen Expertise und Materialströme von Austrian Airlines, CAT, ÖBB, Österreichischer Post, Salesianer und Wiener Linien. TURNS übernimmt Sortierung und mechanische Faserrückgewinnung. EY denkstatt begleitet den gesamten Prozess als unabhängige Nachhaltigkeitsberaterin.

Schlagworte

#Kreislaufwirtschaft#Nachhaltigkeit#Recycling#Textilien#Österreich

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