Am 16. Dezember 2025 präsentierte Stadträtin Veronica Kaup-Hasler in Wien das Kultur- und Wissenschaftsbudget für 2026. Trotz finanzieller Herausforderungen bleibt die kulturelle Vielfalt und der Zugang zu Kunst in der Stadt gesichert. Diese Ankündigung unterstreicht Wiens Engagement, die kulturelle
Am 16. Dezember 2025 präsentierte Stadträtin Veronica Kaup-Hasler in Wien das Kultur- und Wissenschaftsbudget für 2026. Trotz finanzieller Herausforderungen bleibt die kulturelle Vielfalt und der Zugang zu Kunst in der Stadt gesichert. Diese Ankündigung unterstreicht Wiens Engagement, die kulturelle Landschaft auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten zu stärken.
Seit 2018 setzt die Stadt Wien auf eine kontinuierliche Stärkung der Kulturlandschaft. Mit einem Budgetanstieg von 58 Prozent innerhalb weniger Jahre zeigt sich die Stadt als Vorreiter in der Förderung der Kunstszene. Im Jahr 2026 beträgt das Kultur- und Wissenschaftsbudget 322.285.000 Euro, was trotz notwendiger Kürzungen eine Fortführung wichtiger Projekte garantiert.
Bereits seit 2018 verfolgt Wien eine klare kulturpolitische Linie. Die Covid-Pandemie hat die Bedeutung stabiler Strukturen verdeutlicht. Damals brachen viele Einnahmen weg, doch Wien konnte mit gezielten Maßnahmen wie Arbeitsstipendien und dem Kultursommer viele Existenzen sichern. Diese Resilienz ist das Ergebnis jahrelanger Planung und Investition.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt sich, dass Wien eine Vorreiterrolle in der Kulturförderung einnimmt. Während in anderen Ländern oft drastische Kürzungen vorgenommen wurden, hält Wien an seiner Strategie fest, Kultur für alle zugänglich zu machen. In der Schweiz beispielsweise wurden während der Pandemie viele Kulturprojekte auf Eis gelegt, was zu einem deutlichen Rückgang der Veranstaltungszahlen führte.
Für die Wiener Bevölkerung bedeutet diese Kulturpolitik, dass der Zugang zu Kunst und Kultur weiterhin gewährleistet ist. Jährlich finden rund 11.000 von der Stadt geförderte Veranstaltungen statt, die frei zugänglich sind. Das sichert nicht nur die kulturelle Teilhabe, sondern stärkt auch den sozialen Zusammenhalt in den Stadtteilen.
Das Kulturbudget Wiens ist von 223.627.000 Euro im Jahr 2018 auf 348.800.000 Euro im Jahr 2025 gestiegen. Mit der aktuellen Anpassung auf 322.285.000 Euro für 2026 zeigt die Stadt, dass sie auch in schwierigen Zeiten an ihrer kulturpolitischen Linie festhält. Diese Zahlen verdeutlichen die Priorität, die Wien der Kultur beimisst.
Die Zukunft der Wiener Kulturpolitik sieht vielversprechend aus. Mit neuen Projekten und der Sanierung bestehender Einrichtungen wird die Stadt weiterhin ein attraktiver Ort für Künstler und Kulturschaffende bleiben. Insbesondere die Förderung von Kinder- und Jugendkultur steht im Fokus, um die nächste Generation frühzeitig an Kunst und Kultur heranzuführen.
Insgesamt zeigt die Budgetrede von Veronica Kaup-Hasler, dass Wien auch in finanziell angespannten Zeiten an seiner kulturpolitischen Verantwortung festhält. Die Stadt setzt auf Stabilität und klare Prioritäten, um die kulturelle Vielfalt und den Zugang zu Kunst zu sichern. Für die Zukunft plant Wien, diese Linie fortzusetzen und weiter zu stärken, um auch kommende Herausforderungen zu meistern.