Zurück
OTS-MeldungWeltfrauentag/FiW/Frauen/Wirtschaftskammer/Wien/Wirtschaft und Finanzen/Gesellschaft

Wien im Spitzenfeld: Unternehmerinnen profitieren von Top-Bildung

6. März 2026 um 07:28
📰 OTS Import
Teilen:

Eine neue Studie bringt es ans Licht: Wien gehört zu den europäischen Spitzenreitern, wenn es um Chancen für Unternehmerinnen geht. Zum Weltfrauentag am 8. März 2024 präsentierte die Wirtschaftskam...

Eine neue Studie bringt es ans Licht: Wien gehört zu den europäischen Spitzenreitern, wenn es um Chancen für Unternehmerinnen geht. Zum Weltfrauentag am 8. März 2024 präsentierte die Wirtschaftskammer Wien beeindruckende Zahlen aus dem Städtevergleich mit Berlin, Hamburg, Prag, Budapest und Bratislava. Das Ergebnis überrascht und zeigt gleichzeitig, wo noch Handlungsbedarf besteht.

Bildungsoffensive zeigt Wirkung: 72 Prozent mit Universitätsabschluss

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Mit 72 Prozent verfügen Wiener Unternehmerinnen über den höchsten Bildungsgrad aller verglichenen Städte. Zum Vergleich: In Berlin sind es 66 Prozent, in Prag 62 Prozent und in Budapest 61 Prozent. Diese Bildungsqualifikation umfasst sowohl Universitätsabschlüsse als auch vergleichbare höhere Qualifikationen wie Fachhochschul-Diplome oder Meisterprüfungen.

"Das hohe Bildungsniveau der Wiener Unternehmerinnen ist ein wesentliches Standortplus", betont Verena Wiesinger, Vorsitzende von Frau in der Wirtschaft Wien. Allerdings weist sie darauf hin, dass dieses Niveau weniger dem Bildungssystem als vielmehr dem persönlichen Engagement der Frauen und ihrer Familien zu verdanken ist.

Was bedeutet "höhere Qualifikation" genau?

Unter höherer Qualifikation versteht man in Österreich alle Bildungsabschlüsse ab der Matura-Ebene aufwärts. Dazu gehören Universitäts- und Fachhochschulabschlüsse, aber auch Abschlüsse von Höheren Technischen Lehranstalten (HTL), Handelsakademien (HAK) oder berufsbildenden höheren Schulen (BHS). Zusätzlich zählen Meisterprüfungen, Werkmeisterabschlüsse und andere berufliche Qualifikationen auf Post-Sekundar-Niveau dazu. Diese breite Definition erklärt, warum der Anteil hochqualifizierter Unternehmerinnen in Wien so hoch ist.

Selbstständigenquote: Wien hält mit den Besten mit

Mit einem Frauenanteil von 38 Prozent unter den Selbstständigen positioniert sich Wien auf Augenhöhe mit Berlin und Prag. Diese Quote hat sich in den letzten zehn Jahren kontinuierlich verbessert. Im Jahr 2014 lag der Anteil selbstständiger Frauen in Wien noch bei 32 Prozent, was einem Wachstum von sechs Prozentpunkten entspricht.

Besonders ermutigend ist die Dynamik bei jungen Gründerinnen: 22 Prozent der Wiener Unternehmerinnen sind unter 35 Jahre alt. Das übertrifft sowohl Berlin (19 Prozent) als auch Budapest (18 Prozent) deutlich. Diese Entwicklung spiegelt einen generellen Trend wider: Immer mehr junge Frauen wagen den Schritt in die Selbstständigkeit, oft direkt nach dem Studium oder wenigen Jahren Berufserfahrung.

Historische Entwicklung der Frauenselbstständigkeit in Österreich

Die Geschichte der weiblichen Selbstständigkeit in Österreich ist geprägt von jahrhundertelangen rechtlichen und gesellschaftlichen Beschränkungen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein war es Frauen in vielen Branchen schlichtweg verboten, ein eigenes Gewerbe zu betreiben. Erst 1975 wurde im Zuge der großen Familienrechtsreform das Recht der Frauen auf eigenständige Berufsausübung ohne Zustimmung des Ehemannes verankert.

In den 1980er Jahren lag der Anteil selbstständiger Frauen österreichweit bei lediglich 25 Prozent. Die EU-Mitgliedschaft 1995 brachte neue Impulse durch Förderprogramme und die Harmonisierung mit europäischen Standards. Besonders die Einführung der Neuen Selbstständigkeit im Jahr 1997 erleichterte den Einstieg erheblich. Diese Form der selbstständigen Tätigkeit ohne Gewerbeschein machte es möglich, dass auch kleinere, projektbasierte Tätigkeiten offiziell als Selbstständigkeit ausgeübt werden konnten.

Die 2000er Jahre brachten weitere Erleichterungen: Die Gründung von Ein-Personen-GmbHs wurde vereinfacht, Mindestkapitalerfordernisse gesenkt und Beratungsangebote ausgebaut. Heute steht Wien mit seiner 38-Prozent-Quote deutlich besser da als der österreichische Durchschnitt von 34 Prozent.

Lebensqualität als Standortvorteil: Sicherheit und Grünräume überzeugen

Wien punktet nicht nur bei der Bildung, sondern auch bei weichen Standortfaktoren. Mit einem Safety Index von 70,5 zählt die Stadt zu den sichersten Metropolen Europas. Zum Vergleich: Berlin erreicht 67,2, Budapest 61,8 und Prag 73,1 Punkte. Dieser Index berücksichtigt Faktoren wie Kriminalitätsrate, Verkehrssicherheit, politische Stabilität und Naturkatastrophenrisiko.

Ein besonderer Pluspunkt sind die 63 Quadratmeter Grünfläche pro Person, die in Wien zur Verfügung stehen. Diese Zahl umfasst Parks, Gärten, Friedhöfe und naturnahe Erholungsgebiete wie den Prater oder den Wienerwald. Berlin bietet 38 Quadratmeter pro Person, Prag 27 und Budapest 26 Quadratmeter. Diese Grünräume sind nicht nur wichtig für die Lebensqualität, sondern auch für die Work-Life-Balance von Unternehmerinnen.

Kinderbetreuung: Stärken und Schwächen im Detail

Bei der Kinderbetreuung zeigt Wien ein zweischneidiges Bild. Die Betreuungsquote für 3- bis 5-Jährige liegt bei beeindruckenden 92 Prozent und übertrifft damit alle Vergleichsstädte. Diese hohe Quote ist das Ergebnis jahrzehntelanger Investitionen in die Kindergarten-Infrastruktur. Seit 2010 ist der Kindergarten für Kinder ab drei Jahren in Wien kostenlos, was die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erheblich erleichtert.

Problematisch ist jedoch die Situation bei den unter 3-Jährigen: Nur 46 Prozent der Kleinkinder haben einen Betreuungsplatz. Deutsche Städte wie Hamburg erreichen hier 65 Prozent, München 55 Prozent. Diese Lücke erschwert es Müttern erheblich, bereits in den ersten Lebensjahren ihrer Kinder beruflich aktiv zu bleiben oder ein Unternehmen zu gründen.

Die Stadt Wien hat angekündigt, bis 2030 insgesamt 500 Millionen Euro in den Ausbau der Kleinkindbetreuung zu investieren. Geplant sind 15.000 zusätzliche Betreuungsplätze für unter 3-Jährige, was die Quote auf etwa 60 Prozent steigern würde.

Strukturelle Herausforderungen: Teilzeit als Wachstumsbremse

Trotz der positiven Aspekte zeigt die Studie auch deutliche Schwachstellen auf. 45 Prozent der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Wien in Teilzeit – der höchste Wert im Städtevergleich. In Berlin sind es 39 Prozent, in Prag nur 18 Prozent. Diese hohe Teilzeitquote ist häufig familienbedingt und erschwert betriebliche Expansion erheblich.

Noch problematischer ist der hohe Anteil von Ein-Personen-Unternehmen: 79 Prozent der Wiener Unternehmerinnen führen Betriebe ohne Angestellte. Zum Vergleich: In Prag liegt dieser Anteil bei 71 Prozent, in Berlin bei 68 Prozent. Ein-Personen-Unternehmen haben naturgemäß begrenzte Wachstumsmöglichkeiten und schaffen keine zusätzlichen Arbeitsplätze.

Die Teilzeit-Falle: Ursachen und Auswirkungen

Die hohe Teilzeitquote unter Wiener Frauen hat verschiedene Ursachen. Neben der bereits erwähnten unzureichenden Kleinkindbetreuung spielen auch traditionelle Rollenbilder und steuerliche Anreize eine Rolle. Das österreichische Steuersystem mit seinem Alleinverdiener- und Alleinerzieherabsetzbetrag macht es für Paare oft finanziell attraktiver, wenn ein Partner nur geringfügig oder in Teilzeit arbeitet.

Für Unternehmerinnen bedeutet Teilzeit oft eine Beschränkung auf weniger wachstumsintensive Geschäftsmodelle. Beratungstätigkeiten, Online-Services oder projektbasierte Arbeit lassen sich leichter mit reduzierten Arbeitszeiten vereinbaren als die Führung eines Industriebetriebs oder Handelsunternehmens mit Angestellten.

Internationale Studien zeigen, dass Länder mit besserer Kinderbetreuung und flexibleren Arbeitsmodellen niedrigere Teilzeitquoten bei selbstständigen Frauen aufweisen. Dänemark etwa erreicht bei vergleichbarer Geburtenrate nur 28 Prozent Teilzeit unter weiblichen Selbstständigen.

Branchenverteilung: Klassische Muster dominieren weiterhin

Die Branchenanalyse offenbart ein bekanntes Muster: 26 Prozent der Wiener Unternehmerinnen sind im Bereich freiberuflicher und technischer Dienstleistungen tätig, 17 Prozent im Gesundheits- und Sozialwesen. Diese beiden Bereiche machen also bereits 43 Prozent aller weiblichen Selbstständigen aus.

Technologie- und IT-nahe Branchen bleiben unterrepräsentiert, obwohl gerade hier die höchsten Wachstumspotenziale und Einkommensperspektiven liegen. Nur etwa 8 Prozent der Wiener Unternehmerinnen sind in der Informations- und Kommunikationstechnologie tätig, verglichen mit 15 Prozent ihrer männlichen Kollegen.

Freiberufliche Dienstleistungen: Ein vielfältiger Sektor

Der Bereich "freiberufliche und technische Dienstleistungen" umfasst eine breite Palette von Tätigkeiten. Dazu gehören Rechtsanwältinnen, Steuerberaterinnen, Architektinnen, Ingenieurinnen, Übersetzerinnen, Werbeagenturen, Unternehmensberaterinnen und viele weitere Branchen. Dieser Sektor profitiert besonders vom hohen Bildungsniveau der Wiener Unternehmerinnen.

Viele dieser Tätigkeiten erfordern keine großen Anfangsinvestitionen und lassen sich gut mit Familie vereinbaren. Eine Anwaltskanzlei oder ein Übersetzungsbüro kann zunächst als Ein-Personen-Unternehmen geführt und bei Bedarf ausgebaut werden. Diese Flexibilität erklärt die hohe Attraktivität des Sektors für Frauen.

Gleichzeitig bietet gerade dieser Bereich erhebliche Skalierungsmöglichkeiten. Erfolgreiche Anwaltskanzleien, Architekturbüros oder Beratungsunternehmen können durchaus zu größeren Betrieben mit Dutzenden von Angestellten wachsen.

Vergleich mit anderen Ländern: Was können wir lernen?

Der Blick über die Grenzen zeigt interessante Unterschiede. In Deutschland liegt die Selbstständigenquote von Frauen bei 9,8 Prozent und damit etwas höher als in Wien. Besonders Hamburg sticht hervor: Dort sind 41 Prozent der Selbstständigen weiblich, bei einer Selbstständigenquote von 11,2 Prozent unter den erwerbstätigen Frauen.

In der Schweiz erreichen Frauen eine Selbstständigenquote von 12,1 Prozent, allerdings bei einem niedrigeren Bildungsniveau als in Wien. Zürich verzeichnet nur 64 Prozent Universitätsabsolventinnen unter den Selbstständigen. Dafür ist die Branchenvielfalt größer: 18 Prozent der Schweizer Unternehmerinnen sind in technischen Branchen tätig.

Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung in den osteuropäischen Vergleichsstädten. Prag erreicht mit 16 Prozent die höchste Selbstständigenquote unter Frauen, allerdings bei niedrigerem Bildungsniveau und geringerer Lebensqualität. Budapest zeigt ein ähnliches Muster.

Erfolgsmodell Skandinavien: Andere Ansätze, bessere Ergebnisse?

Skandinavische Länder wie Schweden und Norwegen zeigen, dass hohe Frauenerwerbsquoten und Unternehmerinnentum durchaus vereinbar sind. In Stockholm liegt die Selbstständigenquote von Frauen bei 13,8 Prozent, bei gleichzeitig niedrigerer Teilzeitquote (32 Prozent) als in Wien.

Der Schlüssel liegt in umfassender Kinderbetreuung ab dem ersten Lebensjahr, flexiblen Arbeitsmodellen und einer Unternehmenskultur, die Vereinbarkeit aktiv fördert. Schwedische Unternehmerinnen gründen häufiger wachstumsorientierte Unternehmen und sind stärker in technischen Branchen vertreten.

Allerdings zahlen skandinavische Länder dafür einen hohen Preis: Die Steuerbelastung liegt deutlich über österreichischem Niveau, was wiederum Unternehmensgründungen erschweren kann. Wien muss daher eigene Wege finden, die skandinavische Vereinbarkeit mit österreichischer Unternehmensfreundlichkeit zu verbinden.

Auswirkungen auf Wiener Bürgerinnen: Konkrete Beispiele aus dem Alltag

Was bedeuten diese Zahlen konkret für Wiener Frauen mit Unternehmensträumen? Ein Beispiel: Maria, 32, Informatikerin mit zwei Kindern im Alter von 2 und 4 Jahren. Für das vierjährige Kind findet sie problemlos einen Kindergartenplatz, für das zweijährige muss sie auf eine Tagesmutter ausweichen oder selbst betreuen. Will sie ein IT-Beratungsunternehmen gründen, muss sie zunächst mit Teilzeit-Aufträgen starten.

Andererseits profitiert sie von Wiens Vorteilen: Als Informatikerin gehört sie zu den 72 Prozent hochqualifizierten Unternehmerinnen. Die Stadt bietet ihr ein sicheres Umfeld, kurze Wege und eine ausgezeichnete Infrastruktur. Förderungen der Wirtschaftskammer und spezialisierte Beratungsangebote erleichtern den Start.

Ein zweites Beispiel: Carmen, 28, Physiotherapeutin, möchte eine eigene Praxis eröffnen. Sie gehört zu den 22 Prozent der unter 35-jährigen Gründerinnen und profitiert vom wachsenden Gesundheitsbewusstsein in Wien. Die hohe Kaufkraft der Stadt (das verfügbare Pro-Kopf-Einkommen liegt bei 25.600 Euro jährlich) ermöglicht es ihr, höhere Tarife zu verlangen als in anderen österreichischen Städten.

Finanzierungsmöglichkeiten für Wiener Unternehmerinnen

Wien bietet verschiedene spezifische Finanzierungshilfen für Gründerinnen. Der AWS (Austria Wirtschaftsservice) vergibt zinsgünstige Kredite bis 100.000 Euro, speziell für Frauen gibt es den "Unternehmerinnen-Kredit" mit reduzierten Zinssätzen. Die Stadt Wien selbst unterstützt über die Wirtschaftsagentur Wien mit Zuschüssen bis 20.000 Euro für innovative Geschäftsideen.

Zusätzlich gibt es EU-Förderprogramme wie "Horizont Europa" für technologieorientierte Gründungen oder den Europäischen Sozialfonds für arbeitsplatzschaffende Projekte. Private Investoren und Business Angels zeigen zunehmend Interesse an frauengeführten Start-ups, da Studien belegen, dass diese oft nachhaltiger wirtschaften und seltener scheitern als rein männlich geführte Unternehmen.

Zukunftsperspektiven: Wiens Potenzial bis 2030

Die Prognosen für Wiens Unternehmerinnen-Landschaft sind durchaus optimistisch. Experten erwarten bis 2030 eine Steigerung der weiblichen Selbstständigenquote auf 12-13 Prozent, vorausgesetzt, die strukturellen Probleme werden angegangen. Der geplante Ausbau der Kleinkindbetreuung könnte allein 2-3 Prozentpunkte Steigerung bringen.

Besonders vielversprechend ist der Trend zur Digitalisierung. Viele neue Geschäftsmodelle im E-Commerce, in der Online-Beratung oder bei digitalen Dienstleistungen lassen sich familienfreundlicher betreiben als traditionelle Branchen. Wien mit seiner starken IT-Infrastruktur und hohen Internetverbreitung (97 Prozent der Haushalte haben Breitbandanschluss) ist dafür bestens gerüstet.

Der Klimawandel eröffnet neue Geschäftschancen in Bereichen wie nachhaltiger Mobilität, Energieeffizienz oder Urban Farming. Gerade Frauen zeigen oft höheres Bewusstsein für Nachhaltigkeitsthemen und könnten in diesen Zukunftsmärkten eine Vorreiterrolle übernehmen.

Digitale Transformation als Chance

Die Corona-Pandemie hat die Digitalisierung massiv beschleunigt und neue Möglichkeiten für ortsunabhängiges Arbeiten geschaffen. Wiener Unternehmerinnen können heute Kunden in ganz Europa oder weltweit betreuen, ohne ihre Basis in Wien aufgeben zu müssen. Dies ist besonders für Branchen wie Design, Übersetzung, Online-Marketing oder Softwareentwicklung relevant.

Künstliche Intelligenz und Automatisierung werden traditionelle Geschäftsmodelle weiter verändern. Unternehmerinnen mit hoher Bildung und Anpassungsfähigkeit – beides Stärken Wiens – sind gut positioniert, um von diesen Entwicklungen zu profitieren. Gleichzeitig entstehen völlig neue Berufsbilder wie Social Media Management, Influencer Marketing oder Nachhaltigkeitsberatung.

Internationale Vernetzung und Export-Chancen

Wien profitiert von seiner Lage als Tor zu Osteuropa und seiner Rolle als UN-Standort. Wiener Unternehmerinnen haben direkten Zugang zu Märkten von Deutschland bis Ungarn, von Tschechien bis in die Balkanstaaten. Die gut ausgebildeten, mehrsprachigen Gründerinnen können diese geografischen Vorteile optimal nutzen.

Besonders erfolgreich sind bereits jetzt Wiener Unternehmerinnen in den Bereichen Luxusgüter, Design und kulturelle Dienstleistungen. Die internationale Strahlkraft Wiens als Kultur- und Musikstadt öffnet Türen auf globalen Märkten. Eine Wiener Schmuckdesignerin oder Modeunternehmerin hat andere Startvoraussetzungen als Kolleginnen aus weniger bekannten Städten.

Die Initiative "Frau in der Wirtschaft Wien" plant verstärkte Aktivitäten im Bereich Internationalisierung. Geplant sind Wirtschaftsmissionen speziell für Unternehmerinnen, Kooperationsprogramme mit anderen europäischen Städten und gezielte Unterstützung beim Markteintritt im Ausland.

Weitere Meldungen

OTS
Frauen

Weltfrauentag 2024: 800.000 Österreicher pflegen Angehörige

6. März 2026
Lesen
OTS
Weltfrauentag

670 Millionen Frauen in Krisengebieten: Rotes Kreuz hilft

6. März 2026
Lesen
OTS
Niederösterreich

St. Pölten: Lichtinstallationen zum Weltfrauentag

6. März 2026
Lesen
Alle Meldungen anzeigen