Gundula Geiginger diskutiert heute um 22:20 Uhr sechs Bewerber:innen auf PULS 4 & JOYN
77 Bewerbungen, 13 Kandidat:innen – PULS 4 zeigt ein Breaking Media Spezial mit sechs aussichtsreichen Bewerber:innen. Direkt danach: Pro und Contra mit vier Medieninsidern.
Die Bewerbungsfrist für die Nachfolge des ORF-Generaldirektors ist abgeschlossen: Aus 77 eingegangenen Bewerbungen haben sich 13 Kandidat:innen herauskristallisiert. PULS 4 zeigt dazu ein „Breaking Media Spezial“: Moderatorin Gundula Geiginger begrüßt am Dienstag um 22:20 Uhr auf PULS 4 & JOYN sechs der laut Sendung aussichtsreichsten Bewerber:innen zur Diskussion um den Posten als ORF-Chef:in.
Die Diskussion behandelt strittige Punkte aus dem Medienbereich und persönliche Positionen der Kandidat:innen. Direkt im Anschluss diskutieren vier Medieninsider bei „Pro und Contra“-Moderatorin Manuela Raidl die Zukunft des ORF und der österreichischen Medienpolitik.
Die Sendung trägt den Titel „Wer wird ORF-Chef:in? Breaking Media Spezial“ und wird laut Aussendung am Dienstag um 22:20 Uhr auf PULS 4 und auf der Streamingplattform JOYN ausgestrahlt. Passendes Bildmaterial von der Sendung steht nach Angaben des Senders zum Download zur Verfügung.
Im Anschluss an das Special folgt ein weiteres Gesprächsformat: Bei „Pro und Contra“ mit Manuela Raidl diskutieren vier weitere Gäste die Zukunft des ORF und der österreichischen Medienpolitik.
In der Sendung nennt PULS 4 sechs Programmgäste, die als aussichtsreich dargestellt werden. Die Nennung und Zuordnung in der Aussendung lauten wie folgt:
Direkt nach dem Special diskutieren laut Ankündigung diese vier Medieninsider bei Manuela Raidl:
Die Aussendung gibt mehrere zentrale Diskussionspunkte und direkte Zitate wieder. Gleich zu Beginn kam es demnach zu einem Wortwechsel zwischen Johannes Larcher und Clemens Pig. Larcher nannte Pig einen „Systemkandidaten“ und sagte: „Es gibt Systemkandidaten, das ist ganz klar, wer die sind. Einige sitzen auf dieser Bühne. Ich glaube, Herr Pig ist ein Systemkandidat.“
Clemens Pig reagierte laut Aussendung empört: „Ich finde das eine bodenlose Frechheit. [...] . Wir haben uns heute zum ersten Mal persönlich kennengelernt. [...] Ich persönlich habe mittlerweile viel eher den Eindruck, dass man mit mir einen hochqualifizierten Bewerber auf diese Art und Weise eliminieren will.“
Ein weiterer Diskussionspunkt betraf laut Sendung umstrittene Zukäufe von Dokumentationen. Kathrin Zierhut-Kunz verteidigte diese Lizenzkäufe: „Diese Lizenzkäufe haben genauso stattgefunden, wie es aktuell Usus ist. Das sind schlichtweg Käufe, die dann getätigt werden, wenn die redaktionelle Abnahme erfolgt ist,“ so Zierhut-Kunz. Dagegen äußerte Lisa Totzauer scharfe Kritik: „Wenn irgendwo auch nur der Anschein entsteht, dass ich Information kaufen kann, ist das ein No-Go und nicht verhandelbar. Das ist ein Schaden für die Glaubwürdigkeit in diesem Unternehmen.“
Markus Breitenecker äußerte sich laut Aussendung zu Sparmaßnahmen und Strategie: „Ja, auch im ORF wird es Sparmöglichkeiten und Synergien geben. Aber nur Sparmania finde ich zu wenig. Es braucht eine unternehmerische Vision, um mehr Geld reinzuholen und unabhängiger zu werden von einer möglichen Beitragserhöhung und von einer Politik, die Einsparungen einfordert.“
Eva Schütz forderte laut Ankündigung eine Gehaltsgrenze für Management: „Ich glaube, dass prinzipiell 300.000 Euro das absolute Limit sein sollten. Es verdienen ja nur vier Männer interessanterweise mehr als 300.000 Euro. [...] Der Abtausch von Gehalt und Position, um die eigene Machtposition abzusichern, scheint eine gewisse Unart geworden zu sein.“
Zum Umgang mit Fehlverhalten im ORF sagte Lisa Totzauer laut Aussendung: „Es ist zu handeln - und dann will ich nicht den fünften Durchgang an Aufklärungsgruppen und Gemeinschaftsseminaren, was jetzt genau sexuelle Belästigung ist und was nicht. Es gibt Dinge, die gehen nicht!“ Auf die Frage von Moderatorin Gundula Geiginger, ob unter ihrer Führung mehrere Köpfe gerollt wären, antwortete Totzauer mit: „Ja!“
ORF: In der Aussendung geht es um die vakante Position des ORF-Generaldirektors bzw. der ORF-Generaldirektorin. Im Text wird der Posten als "ORF-Chef:in" bezeichnet und als Gegenstand der Bewerbung genannt.
ORF III: In der Meldung wird ORF III als die Institution genannt, bei der Kathrin Zierhut-Kunz als kaufmännische Geschäftsführerin tätig ist. ORF III wird im Zusammenhang mit Lizenzkäufen von Dokumentationen diskutiert.
APA: Clemens Pig wird in der Ankündigung als CEO der APA bezeichnet. Die Abkürzung APA wird im Text ohne weitere Erläuterung genannt.
PULS 4: Der Sender PULS 4 ist Herausgeber der Aussendung und Veranstalter des angekündigten TV- und Streaming-Specials. PULS 4 wird in Verbindung mit der Ausstrahlung auf PULS 4 & JOYN genannt.
JOYN: JOYN wird in der Ankündigung als Streamingplattform genannt, auf der das Special laut Sender ebenfalls verfügbar sein wird.
Exxpress: Eva Schütz wird in der Aussendung als Herausgeberin und Gründerin von Exxpress geführt; diese Rolle wird im Kontext ihrer Forderung nach einer Gehaltsgrenze genannt.
Laut Aussendung schließt direkt an das Breaking Media Spezial eine weitere Sendung an: Bei „Pro und Contra“-Moderatorin Manuela Raidl diskutieren vier Medieninsider die Zukunft des ORF und der österreichischen Medienpolitik. Die genannten Gäste sind Barbara Tóth (Leitende Redakteurin, Falter), Hans Mahr (Medienmanager), Leonhard Dobusch (ORF-Stiftungsrat) und Peter Westenthaler (ORF-Stiftungsrat).
Die Ankündigung nennt die Namen und Funktionen der Diskutant:innen; konkrete Thesen oder Ergebnisse dieser Folge werden in der Aussendung nicht vorab erläutert.
Laut der Aussendung läuft das „Breaking Media Spezial“ am Dienstag um 22:20 Uhr auf PULS 4 und auf JOYN. Direkt danach folgt die Sendung „Pro und Contra“ mit Manuela Raidl.
Die Meldung nennt eine abgeschlossene Bewerbungsfrist mit 77 Bewerbungen insgesamt; daraus hätten sich 13 Kandidat:innen für den Posten als ORF-Chef:in herauskristallisiert. PULS 4 lädt sechs der in der Ankündigung als „aussichtsreich“ bezeichneten Bewerber:innen zur Diskussion ein.
Im Special nennt die Aussendung diese sechs Gäste: Eva Schütz (Herausgeberin und Gründerin Exxpress), Kathrin Zierhut-Kunz (kaufmännische Geschäftsführerin, ORF III), Lisa Totzauer (TV-Magazin-Chefin ORF), Clemens Pig (CEO APA), Johannes Larcher (Medienmanager, u.a. früher bei HBO Max & Hulu) und Markus Breitenecker (ehem. COO ProSiebenSat.1 und PULS 4-Gründer).
Die Aussendung hebt mehrere strittige Punkte hervor: einen Wortwechsel zwischen Johannes Larcher und Clemens Pig über die Einordnung als „Systemkandidat“, unterschiedliche Sichtweisen zu Lizenzkäufen von Dokumentationen (Zierhut-Kunz vs. Totzauer), Diskussionen über Sparmaßnahmen und Unternehmensstrategie (Breitenecker) sowie Forderungen nach einer Gehaltsgrenze (Schütz). Totzauer wird mit Forderungen nach einem härteren Umgang bei Fehlverhalten zitiert.
Die Aussendung weist darauf hin, dass passendes Bildmaterial vom „Breaking Media Spezial" zum Download bereitsteht; die Meldung enthält einen Link zu dem Downloadangebot des Senders.
Unmittelbar im Anschluss nennt die Aussendung vier Diskutant:innen bei Manuela Raidl: Barbara Tóth (Leitende Redakteurin, Falter), Hans Mahr (Medienmanager), Leonhard Dobusch (ORF-Stiftungsrat) und Peter Westenthaler (ORF-Stiftungsrat). Details zu den dort vertretenen Positionen nennt die Ankündigung nicht.
Die Informationen stammen aus einer Aussendung von PULS 4. Passendes Bildmaterial wird laut Mitteilung hier zum Download angeboten: https://www.prosiebensat1puls4.com/n/breakingmedia-spezial-orf
Kontakt in der Aussendung: ProSiebenSat.1 PULS 4, Stephanie Woloch, E-Mail: stephanie.woloch[at]prosiebensat1puls4.com