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Universum: Big Bend – Amerikas wildeste Grenze im ORF

Am 7. Juli um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON

2. Juli 2026
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Das „Universum“-Porträt von John Murray zeigt den Big Bend Nationalpark an der Grenze Texas–Mexiko. Ausstrahlung: 7. Juli 2026, 20.15 Uhr, ORF 2 und ORF ON.

Zwei Drittel der Grenze zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten von Amerika beschreibt der Rio Grande entlang des Bundesstaates Texas. In einer großen Biegung umschließt der Fluss an seinem nördlichen Ufer einen der artenreichsten Nationalparks der USA: den Big Bend.

Das „Universum“-Naturfilmporträt „Big Bend – Amerikas wildeste Grenze“ von Regisseur John Murray zeigt diese Landschaft und ihre Tierwelt. Die Koproduktion von ORF und Crossing the Line mit PBS und France TV in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise wird am Dienstag, dem 7. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON gezeigt. In der Aussendung wird die Sendung ausdrücklich anlässlich der Fußball-WM in Amerika genannt.

„Big Bend – Amerikas wildeste Grenze“ im Überblick

Der Nationalpark Big Bend verdankt seinen Namen einer markanten Flusskurve: Etwa auf halbem Weg beschreibt das Flussbett des Rio Grande eine große Kurve (big bend), die im Halbkreis die Chisos Mountains umrundet. Der Park wurde 1944 gegründet und liegt entlang der Grenze zwischen Texas und Mexiko.

Mit mehr als 3.200 Quadratkilometern Wildnis umfasst Big Bend unterschiedliche Höhenlagen und Vegetationszonen: von etwa 500 bis auf fast 2.400 Meter. Diese Bandbreite führt laut Aussendung zu einer ungewöhnlich hohen Artenvielfalt innerhalb eines Nationalparks in den Vereinigten Staaten.

Big Bend: Landschaft, Klima und Arten

Die Landschaft des Big Bend ist vielfältig: Wüste mit bis zu 40 Grad im Schatten, meterhohe Kakteen, steile Gebirgszüge und bewaldete Täler werden in der Aussendung als Kontrastprogramm beschrieben. Auf den felsigen Steilhängen der Chisos Mountains sind robuste Dickhornschafe zu sehen; in bewaldeten Tälern dösen Schwarzbären.

Der Rio Grande macht das ansonsten wasserarme Gebiet erst zu einem bewohnbaren Lebensraum. Für Menschen hatte der Fluss historische Bedeutung als Übergangsstelle, im Norden kommend als Weg nach Süden und vom Süden kommend unter dem Namen Rio Bravo als Gewässer, das von vielen als Barriere für eine bessere Zukunft betrachtet wurde. Für die Tierwelt ist der Fluss laut Aussendung jedoch „einfach im Herzen ihres Lebensraumes“; Grenzen für Tiere entstehen durch natürliche Überlebensbedingungen.

Wie der Park entstand und welche historischen Spuren genannt werden

Laut der Aussendung reicht die Besiedlung des Gebietes sehr weit zurück: Archäologische Funde reichen bis in das siebente Jahrtausend vor Christus. Ab dem 16. Jahrhundert siedelten in der Region indigene Gruppen wie die Chizos und Apachen; auf der Südseite des Flusses waren Spanier präsent. Später nutzten unter anderem die Komantschen das Gebirge als Rückzugsgebiet, als weiße Siedler zunehmend kamen.

Mit der Ankunft dieser Siedler veränderte sich die Landschaft durch Viehzucht und Überweidung. Erst in den 1930er Jahren begannen laut Aussendung Schutzmaßnahmen; der Bundesstaat Texas stellte das Land unter Schutz, und die Natur erholte sich rasch. 1944 wurde der Park schließlich gegründet.

Tierbestände und Wiederansiedlungen

Die Aussendung nennt mehrere konkrete Beispiele für Veränderungen in der Tierwelt: In den 1970er Jahren stiegen sieben Dickhornschafe aus einem Laster, nachdem die Art durch übermäßige Bejagung zuvor ausgerottet worden war. Heute turnen laut Text wieder an die 900 Exemplare über die felsigen Steilhänge des Parks.

Ein weiteres Beispiel ist die Rückkehr des Schwarzbären: Vor etwa 30 Jahren überschritt eine Schwarzbärin die mexikanisch-texanische Grenze und blieb. Geschätzt ein Dutzend Schwarzbären haben heute ein fixes Revier im Big Bend, heißt es in der Aussendung.

Begriffe und Orte erklärt

Rio Grande

Der Rio Grande ist in der Aussendung der Fluss, der zwei Drittel der Grenze zwischen Mexiko und den USA entlang des Bundesstaates Texas beschreibt. Vom Norden kommend diente er Menschen einst als Übergang in den Süden; auf Spanisch wird der Fluss auch Rio Bravo genannt.

Chisos Mountains

Die Chisos Mountains werden im Text als ein Gebirgszug beschrieben, der im Halbkreis von der Flusskurve des Rio Grande umschlossen wird. Es ist der einzige Gebirgszug in den USA, der vollständig innerhalb eines Nationalparks liegt.

Lichtschutzgebiet

Der Big Bend Nationalpark wird in der Aussendung als Lichtschutzgebiet bezeichnet: Die Nächte bieten demnach einen sehr klaren Sternenhimmel. Ein Lichtschutzgebiet ist allgemein ein Gebiet mit reduziertem künstlichem Licht; der Park wird in der Aussendung konkret als solches ausgewiesen.

Dickhornschaf (Bighorn Sheep)

Das Dickhornschaf wird als robuste Bergbewohnerin geschildert, die auf Steilhängen turnt. Laut Aussendung kehrten in den 1970er Jahren sieben Tiere zurück, und heute leben wieder annähernd 900 Exemplare im Park.

Spatenfußkröte

Die Spatenfußkröte wird im Text als eine Art beschrieben, die sich monatelang im Wüstensand vergräbt und erst bei Regen an die Oberfläche kriecht. In dem hier beschriebenen Jahr blieb sie jedoch aus, was in der Aussendung mit ungewöhnlichen Witterungsbedingungen und dem Klimawandel verknüpft wird.

Regisseur John Murray: Atmosphärische Sanftheit und nächtliche Zeitlupentechnik

Regisseur John Murray wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Wir wollten versuchen, etwas anderes zu machen“. Die Aussendung stellt dar, dass der Schwerpunkt der Produktion stärker auf der „atmosphärischen Sanftheit und stillen Schönheit“ des Lebensraums liegt als auf der Härte der Landschaft.

Für nächtliche Zeitlupenaufnahmen von sehr schwer fassbaren Jägern wie der Wüstenfledermaus und dem Elfenkauz setzte das Team eine Hochgeschwindigkeitskamera ein, die mit 1.000 Bildern pro Sekunde im Infrarotbereich filmt. Laut Aussendung ermöglichte diese Technik ungewöhnliche Einblicke in das nächtliche Verhalten dieser Tiere.

Zur Produktion, Technik und Dreharbeiten

Die Dreharbeiten der Schwarzbären stellten das Team laut Meldung vor besondere Herausforderungen: Big Bend ist ein großes Gebiet, und über zwei Monate hinweg verfolgten die Naturfilmer rund um Regisseur John Murray die Bärenfährten. Fast täglich überwanden sie mit schwerer Filmausrüstung im Gepäck 20 Kilometer durch die Bergwelt.

Wetterkapriolen erschwerten die Arbeit: Unerwartet starke Regenfälle, Hitze und Kälte zu unüblichen Jahreszeiten begleiteten die Dreharbeiten, weshalb Wildtiere nicht immer an den sonst üblichen Orten anzutreffen waren. Die Aussendung zieht an dieser Stelle auch eine Verbindung zum Klimawandel: „Der Klimawandel macht eben auch vor Wildnis-Paradiesen nicht Halt.“

Ausstrahlung: Termin, Sender und internationale Koproduktion

Die Koproduktion von ORF und Crossing the Line mit PBS und France TV in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise wird am Dienstag, dem 7. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Parallel ist die Sendung laut Aussendung auf ORF ON verfügbar. In der Aussendung wird die Sendung ausdrücklich in den Kontext der Fußball-WM in Amerika eingeordnet.

Die Beteiligung mehrerer internationaler Partner – ORF, Crossing the Line, PBS, France TV und ORF-Enterprise – wird in der Aussendung als Produktionskonstellation genannt. Konkrete Angaben zu Verbreitungswegen nennt die Aussendung für ORF 2 und ORF ON.

FAQ zur Universum-Sendung „Big Bend – Amerikas wildeste Grenze"

Wann und wo läuft die Sendung?

Die Ausstrahlung ist laut Aussendung für Dienstag, den 7. Juli 2026, um 20.15 Uhr in ORF 2 angekündigt. Zusätzlich wird die Produktion auf ORF ON gezeigt.

Wer produziert die Doku?

Die Produktion ist eine Koproduktion von ORF und Crossing the Line, mit PBS und France TV in Zusammenarbeit mit ORF-Enterprise. Regie führte John Murray, der im Text namentlich genannt wird.

Worauf legt der Regisseur besonderen Wert?

John Murray sagt laut Aussendung: „Wir wollten versuchen, etwas anderes zu machen“. Die Produktion legt demnach mehr Wert auf die atmosphärische Sanftheit und stille Schönheit des Lebensraums als auf die Härte der Landschaft.

Welche technischen Mittel wurden eingesetzt?

Für nächtliche Zeitlupenaufnahmen von Wüstenfledermaus und Elfenkauz nutzte das Team eine Hochgeschwindigkeitskamera, die mit 1.000 Bildern pro Sekunde im Infrarotbereich filmt. Solche technischen Angaben stammen direkt aus der Aussendung.

Wie lange dauerten die Arbeiten mit Blick auf die Schwarzbären?

Laut Meldung hefteten sich die Naturfilmer über zwei Monate an die Fährten der Schwarzbären und legten fast täglich rund 20 Kilometer mit schwerer Ausrüstung zurück, um die scheuen Großsäuger in ihrem Lebensraum zu dokumentieren.

Welche Tierbeispiele nennt die Sendung besonders?

In der Aussendung werden unter anderem Dickhornschafe, Schwarzbären, Wüstenfledermäuse, der Elfenkauz, Eichelspechte und die Spatenfußkröte genannt. Konkrete Zahlen im Text: rund 900 Dickhornschafe heute sowie geschätzt ein Dutzend Schwarzbären mit festen Revieren im Park.

Quellen und Kontakt

Quelle der hier wiedergegebenen Angaben: ORF-Aussendung zur „Universum“-Produktion. Kontakt laut Originaltext: http://presse.ORF.at

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Schlagworte

#Big Bend#Rio Grande#ORF#Universum#John Murray#Fernsehen

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