UBIT-Radar 2025: 58 Mrd. Umsatz für Beratung & IT
Umsatz der UBIT-Branchen stieg um 7% auf 58,07 Mrd.; Exporterlöse wuchsen um 13,5% auf 12,08 Mrd.
Der UBIT-Radar 2025 dokumentiert 58,07 Mrd. Euro Umsatz in Unternehmensberatung, Buchhaltung und IT; Exporterlöse kletterten auf 12,08 Mrd. Euro.
Der aktuelle UBIT-Radar dokumentiert für 2025 starke Kennzahlen der Branchen Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie in Österreich. Laut Aussendung der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) erzielten die Unternehmen des Fachverbandes UBIT Umsatzerlöse von 58,07 Milliarden Euro, ein Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Exporterlöse legten demnach um 13,5 Prozent auf 12,08 Milliarden Euro zu.
Die Meldung hebt hervor, dass das Wachstum über alle drei Berufsgruppen der UBIT-Branche zu beobachten ist: Informationstechnologie, Unternehmensberatung und Buchhaltung. Die WKÖ-Aussendung verweist zudem auf ergänzende Befunde aus einer Branchenstudie zum IT-Sektor und auf die zunehmende Verbreitung von Künstlicher Intelligenz innerhalb der Branche.
Umsatz und Export der UBIT-Branchen 2025
Die Wirtschaftskammer Österreich fasst im UBIT-Radar die zentralen Kennzahlen der Branche zusammen. Demnach lagen die Gesamtumsätze der UBIT-Unternehmen 2025 bei 58,07 Milliarden Euro, was einem Anstieg von 7 Prozent gegenüber 2024 entspricht. Die Exporterlöse der Branche stiegen im gleichen Zeitraum um 13,5 Prozent und erreichten 12,08 Milliarden Euro.
Die Aussendung betont, dass sich das Wachstum über alle drei Berufsgruppen erstreckt und besonders die Informationstechnologie sowie die Unternehmensberatung beim Export einen wesentlichen Anteil leisten.
Detaillierte Zahlen nach Berufsgruppen
Laut UBIT-Radar entfielen 2025 auf die Informationstechnologie Umsatzerlöse von 44,31 Milliarden Euro; dieser Bereich wuchs demnach um 7,5 Prozent. Die Unternehmensberatung steigerte ihre Umsätze um 5,0 Prozent auf 9,80 Milliarden Euro, die Buchhaltung verzeichnete ein Plus von 6,2 Prozent und erreichte 3,96 Milliarden Euro.
Bei den Exportquoten nennt die Aussendung die Informationstechnologie mit 23,4 Prozent und die Unternehmensberatung mit 22,0 Prozent. Die Meldung führt diese Werte an, um die internationale Ausrichtung der UBIT-Branchen zu unterstreichen.
Die IT-Branchenstudie und ihr Befund
Ergänzend verweist die WKÖ-Aussendung auf die Branchenstudie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des österreichischen IT-Sektors“, die vom Fachverband UBIT und dem Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI) beauftragt und von Economica durchgeführt wurde. Nach Angaben der Aussendung zählt der IT-Sektor mittlerweile zu den größten Wirtschaftsbereichen des Landes.
Die Studie nennt als Vergleichszahl, dass der Kernbereich der IT — etwa Softwareentwicklung, Programmierung und IT-Beratung — mit 16,5 Milliarden Euro die direkte Wirtschaftsleistung der Energieversorgung übertrifft. Die Aussendung beschreibt die Studie als Quantifizierung des ökonomischen Fußabdrucks des IT-Sektors in Bezug auf Bruttowertschöpfung, Beschäftigung und fiskalische Effekte.
Wie WKÖ, UBIT, KMU Forschung Austria, VÖSI und Economica zusammenwirken
Die WKÖ-Aussendung nennt mehrere Organisationen mit unterschiedlichen Aufgaben: Der Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) ist innerhalb der Wirtschaftskammer Österreich als Branchenvertretung organisiert und liefert laut Meldung branchenspezifische Kennzahlen. Der Fachverband hat demnach den UBIT-Radar in Auftrag gegeben bzw. kommuniziert die Ergebnisse in der Aussendung.
Der UBIT-Radar wird laut Meldung von der KMU Forschung Austria im Auftrag des Fachverbands UBIT erstellt. Die ergänzende IT-Branchenstudie wurde von Economica durchgeführt; Auftraggeber der Studie waren nach Angaben der Aussendung der Fachverband UBIT und der Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI). Die Meldung führt diese Rollen an, ohne weitere methodische Details zu nennen.
Begriffe: UBIT, Exportquote, Bruttowertschöpfung, KI erklärt
- UBIT: Steht für den Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie in der Wirtschaftskammer Österreich. In der Aussendung fasst der Fachverband Unternehmen aus diesen drei Berufsgruppen zusammen und kommuniziert branchenbezogene Kennzahlen wie Umsätze und Exporterlöse.
- Exporterlöse und Exportquote: Exporterlöse bezeichnen Umsätze, die durch Verkäufe ins Ausland erzielt werden; die Exportquote gibt den Anteil dieser Erlöse am Gesamtumsatz eines Bereichs an. Die Aussendung nennt für 2025 Exporterlöse der UBIT-Branche in der Höhe von 12,08 Milliarden Euro und spezifische Exportquoten für IT und Beratung.
- Bruttowertschöpfung: Als volkswirtschaftliche Kennzahl misst die Bruttowertschöpfung den Wert der im Inland erbrachten Produktion abzüglich der Vorleistungen. Die erwähnte IT-Studie quantifiziert laut Aussendung den ökonomischen Fußabdruck des IT-Sektors unter anderem in Bezug auf Bruttowertschöpfung.
- Künstliche Intelligenz (KI): In der Aussendung bezeichnet KI Technologien zur Datenverarbeitung und zu automatisierten Entscheidungsprozessen. Der UBIT-Radar erfasst demnach, ob Unternehmen KI einsetzen, testen oder planen, und beschreibt den Verbreitungsgrad innerhalb der Branche.
- KMU Forschung Austria / Economica / VÖSI: Nach Angaben der Aussendung erstellt die KMU Forschung Austria den UBIT-Radar im Auftrag des Fachverbands UBIT; die im Text genannte IT-Studie wurde von Economica erstellt, beauftragt von UBIT und VÖSI. Die Aussendung nennt diese Institutionen als Quellen und Auftraggeber der genannten Berichte.
Welche Signale die UBIT-Zahlen für Marktgröße und Internationalisierung liefern
Die in der Aussendung genannten Umsatz- und Exportwerte deuten laut Meldung auf eine ausgeprägte Marktgröße des IT-Bereichs innerhalb der UBIT-Branchen hin. Insbesondere die hohe absolute Höhe der IT-Umsätze und die ausgewiesenen Exportquoten werden in der Meldung als Indikatoren für die internationale Ausrichtung einiger Teilbereiche angeführt.
Die Aufnahme der ergänzenden IT-Studie in der Aussendung liefert nach Angaben der WKÖ zusätzlichen Kontext zur volkswirtschaftlichen Bedeutung des Sektors, etwa im Hinblick auf Bruttowertschöpfung und Beschäftigung. Die Meldung selbst erläutert diese Zusammenhänge jedoch ohne detaillierte methodische Angaben.
FAQ zum UBIT-Radar und den Zahlen
Was ist der UBIT-Radar?
Der UBIT-Radar ist laut Aussendung ein Bericht, der Struktur-, Konjunktur- und Zukunftsdaten zur Branche Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie liefert. Die Meldung nennt die KMU Forschung Austria als Ersteller im Auftrag des Fachverbands UBIT. Demnach dient der Radar der Zusammenstellung und Kommunikation branchenspezifischer Kennzahlen.
Welche Gesamtumsätze weist der UBIT-Radar für 2025 aus?
Die Aussendung nennt für 2025 Umsatzerlöse der UBIT-Unternehmen von 58,07 Milliarden Euro, was einem Plus von 7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese Zahl wird in der Meldung als konsolidierte Kennzahl der drei Berufsgruppen ausgewiesen. Die WKÖ-Aussendung stellt die Zahl als Indikator für die wirtschaftliche Bedeutung der Branche dar.
Wie haben sich Exporterlöse entwickelt?
Laut der WKÖ-Aussendung stiegen die Exporterlöse der UBIT-Branche 2025 um 13,5 Prozent und erreichten 12,08 Milliarden Euro. Die Meldung hebt damit die internationale Komponente der Branchen hervor und nennt konkrete Exportquoten für IT und Unternehmensberatung. Weitere Einzelheiten zur Zusammensetzung der Exporterlöse werden in der Aussendung nicht angegeben.
Welche Teile der UBIT-Branche haben am stärksten zugelegt?
Die Aussendung führt auf Ebene der Berufsgruppen die Informationstechnologie mit Umsätzen von 44,31 Milliarden Euro und einem Wachstum von 7,5 Prozent an. Unternehmensberatung und Buchhaltung wuchsen laut Meldung ebenfalls, mit 9,80 Milliarden Euro (plus 5,0 Prozent) beziehungsweise 3,96 Milliarden Euro (plus 6,2 Prozent). Die Meldung stellt diese Werte nebeneinander, ohne weitergehende Segmentanalysen zu liefern.
Wie verbreitet ist KI in den UBIT-Unternehmen?
Der UBIT-Radar gibt an, dass 47 Prozent der Unternehmen des Fachverbands KI bereits einsetzen und weitere 29 Prozent planen oder testen. Zusammengenommen befassen sich damit 76 Prozent der UBIT-Unternehmen aktiv mit KI, heißt es in der Meldung. Außerdem berichtet die Aussendung, dass sich der Anteil der Unternehmen, die KI bereits im laufenden Betrieb einsetzen, gegenüber 2024 mehr als verdoppelt hat.
Wer hat die ergänzende IT-Studie erstellt?
Die Aussendung nennt die Studie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des österreichischen IT-Sektors“, die vom Fachverband UBIT und dem Verband Österreichischer Software Innovationen (VÖSI) beauftragt und von Economica durchgeführt wurde. In der Meldung werden Ergebnisse der Studie als ergänzende Befunde angeführt, etwa die Zahl von 16,5 Milliarden Euro für den Kernbereich der IT. Methodische Einzelheiten der Studie selbst werden in der Aussendung nicht im Detail wiedergegeben.
Quellen und Kontakt
Quellenangaben gemäß Aussendung: Der UBIT-Radar wird von der KMU Forschung Austria im Auftrag des Fachverbands Unternehmensberatung, Buchhaltung und Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich erstellt. Die ergänzende Studie „Die volkswirtschaftliche Bedeutung des österreichischen IT-Sektors“ wurde laut Meldung von Economica im Auftrag von UBIT und VÖSI durchgeführt.
Die in der Aussendung genannten Dokumente sind abrufbar unter den in der Meldung angegebenen URLs: https://www.wko.at/oe/information-consulting/unternehmensberatung-buchhaltung-informationstechnologie/ubit-radar-2026.pdf und https://www.wko.at/oe/oesterreich/oesterreichs-it-sektor-waechst-doppelt-so-stark
Kontakt laut Aussendung: Digital Media & Communication, Pressestelle, Wirtschaftskammer Österreich, Telefon: 0590 900 – 4462. E-Mail: dmc_pr [at] wko.at. Weitere Informationen sind auf der WKÖ-Seite zu finden: https://www.wko.at/oe/news/start
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