18. Tag der Weiterbildung in Wien mit Studie zu KI, Digitalisierung und Lernformen
Beim 18. Tag der Weiterbildung in Wien präsentierte die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung die Weiterbildungsstudie 2026 und diskutierte EU-weite Initiativen.
Am 1. Juni 2026 versammelten sich mehr als 100 geladene Gäste zum 18. Tag der Weiterbildung im Haus der Europäischen Union in Wien. Expert:innen aus Bildung, Wirtschaft und Politik diskutierten an diesem Tag über die Rolle beruflicher Weiterbildung für die Wettbewerbsfähigkeit Europas und die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Österreich. Die Veranstaltung wurde von der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung organisiert.
Im Mittelpunkt stand die Präsentation der Weiterbildungsstudie 2026 durch Ulli Röhsner von MAKAM Research. Ergänzt wurde die Präsentation durch Paneldiskussionen und Best-Practice-Beispiele, darunter EU-finanzierte Projekte wie „AI Act(ing) in Adult Education“, „Back on Track“ und „Social Impact Manager“.
Bei der Veranstaltung ging es laut Veranstalterinnen und Veranstaltern darum, die Bedeutung von Weiterbildung für Innovation, Beschäftigungsfähigkeit und wirtschaftliche Resilienz zu thematisieren. In der Begrüßung wiesen Georg Pfeifer und Christian Bayer auf diese Aspekte hin und dankten zugleich den Menschen, die in der Weiterbildungsbranche tätig sind.
Die Weiterbildungsstudie 2026, die auf Befragungen beruht, lieferte konkrete Zahlen zur Bedeutung von Weiterbildung für Unternehmen in Österreich und zur Nachfrage nach bestimmten Themen und Lernformen.
Die Studie wurde als repräsentative Erhebung vorgestellt: Befragt wurden 200 HR-Verantwortliche und Geschäftsführer:innen österreichischer Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeiter:innen. Diese Basis wird in der Veranstaltung als Grundlage für die präsentierten Prozentangaben genannt.
Seit 2009 erhebt die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung gemeinsam mit MAKAM Research jährlich die wichtigsten Entwicklungen im Bereich der berufsbezogenen Erwachsenenbildung. In diesem Kontext stehen die Ergebnisse der Studie 2026 als Fortführung eines langjährigen Erhebungsprozesses.
Die präsentierten Zahlen befassen sich unter anderem mit der Einschätzung zur zukünftigen Bedeutung von Weiterbildung, mit prioritären Themenfeldern wie Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz sowie mit Angaben zu Budgetabsichten und bevorzugten Lernformaten. In der Meldung werden diese Aussagen als repräsentative Ergebnisse der Befragung dargestellt.
Im Panel „Chancenmodus – Weiterbildung als Motor für Europa“ diskutierten Vertreter:innen aus europäischen Institutionen, international tätigen Unternehmen und Bildungsorganisationen über Fragen der Wettbewerbsfähigkeit, Fachkräftesicherung und die Nutzung europäischer Bildungsinitiativen. Laut Meldung standen dabei insbesondere Fragen zur stärkeren Nutzung europäischer Bildungsinitiativen im Mittelpunkt.
In einer weiteren Paneldiskussion mit dem Titel „Wirtschaftsstandort Österreich – Mit Weiterbildung zur Zukunftsfitness“ tauschten sich Vertreter:innen aus Wirtschaft, Weiterbildung und Technologie darüber aus, welche Kompetenzen Unternehmen künftig benötigen und wie Weiterbildung zur Innovationsfähigkeit und Wettbewerbsstärke beitragen kann. Die Diskussionen dienten nach Veranstalterangaben der fachlichen Auseinandersetzung mit diesen Themenfeldern.
Mitglieder der Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung stellten konkrete Projekte vor. Erwähnt wurden mehrere EU-finanzierte Projekte: „AI Act(ing) in Adult Education“, „Back on Track“ sowie „Social Impact Manager“. Die Veranstalterinnen und Veranstalter führten diese Beispiele an, um zu zeigen, wie Weiterbildung aktuelle gesellschaftliche und wirtschaftliche Herausforderungen aufgreifen und konkrete Ansätze in der Praxis darstellen kann.
Die Darstellung dieser Projekte erfolgte laut Meldung als Beispiele für innovative Umsetzungen in der Erwachsenenbildung. Details zu den Projekten wurden in der Präsentation und in der Begleitdokumentation der Veranstaltung genannt.
Europaabgeordneter Hannes Heide hielt eine Keynote mit dem Titel „Bildungsinitiativen in Europa“. In der Meldung wird angegeben, dass er Einblicke in aktuelle europäische Entwicklungen und Programme im Bildungsbereich gab. Im Fokus seiner Ausführungen standen demnach grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowie die Rolle von Qualifizierung und lebenslangem Lernen für die Zukunft Europas.
Beim abschließenden Get-Together nutzten die Teilnehmer:innen die Gelegenheit zum Austausch und Networking. Die Veranstalter bescheinigten dem Tag der Weiterbildung 2026, einmal mehr deutlich gemacht zu haben, dass Weiterbildung weit mehr als Wissensvermittlung sei und als zentraler Bestandteil von Innovations- und Entwicklungsprozessen betrachtet werde.
Die Weiterbildungsstudie 2026 wurde von MAKAM Research präsentiert und beruht auf Befragungen von 200 HR-Verantwortlichen und Geschäftsführer:innen österreichischer Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeiter:innen. In der Meldung wird die Erhebung als Grundlage für die dargestellten Prozentangaben genannt.
Blended Learning bezeichnet laut der Meldung eine Kombination aus Präsenz- und digitalen Lernformaten. In der Studie wird Blended Learning mit einem Anteil von 21 % gegenüber rein digitalen oder rein Präsenzformaten erwähnt.
Im Text werden Künstliche Intelligenz und damit verbundene Themen als zentrale Weiterbildungsthemen aufgeführt. Die Studie nennt konkrete Felder wie Grundlagenwissen, Generative KI und Prompt Engineering als Nachfragen bei Weiterbildungen.
Der AI Act wird in der Weiterbildungsstudie im Kontext rechtlicher Rahmenbedingungen genannt. Demnach nennen 37 % der Befragten rechtliche Themen wie den AI Act und Datenschutz als relevante Weiterbildungsfelder.
Die Plattform ist in der Meldung als Verein beschrieben, der aus führenden privaten Anbieter:innen berufs- und wirtschaftsbezogener Aus- und Weiterbildung besteht. Mitglieder werden im Meldungstext namentlich aufgeführt.
Das Event fand am 1. Juni 2026 im Haus der Europäischen Union in Wien statt und versammelte mehr als 100 geladene Gäste. Die präsentierten Ergebnisse der Weiterbildungsstudie 2026 basieren auf der Befragung von 200 HR-Verantwortlichen und Geschäftsführer:innen aus Unternehmen ab 20 Mitarbeiter:innen und stehen im Kontext jährlicher Erhebungen der Plattform gemeinsam mit MAKAM Research seit 2009.
Wesentliche Aussagen der Studie: Weiterbildung wird laut Befragten wichtiger, Digitalisierung und KI stehen an erster Stelle der Weiterbildungsthemen, Investitionsabsichten in Weiterbildung sind teilweise steigend, und digitale Lernformen sowie Blended Learning gewinnen Anteile gegenüber reinen Präsenzformaten. Zudem nennt die Studie konkrete Themenfelder mit Weiterbildungsbedarf und verweist auf die positive Bewertung von KI durch einen Großteil der Befragten.
Die Weiterbildungsstudie 2026 wurde auf dem Tag der Weiterbildung von Ulli Röhsner von MAKAM Research präsentiert. In der Meldung wird MAKAM Research als die durchführende Stelle der Studie genannt.
Laut Meldung wurden 200 HR-Verantwortliche und Geschäftsführer:innen österreichischer Unternehmen mit mindestens 20 Mitarbeiter:innen befragt. Diese Angaben dienen in der Veranstaltung als Basis für die präsentierten Prozentwerte.
Die Studie nennt Digitalisierung und Künstliche Intelligenz mit 68 % an der Spitze. Danach folgen Persönlichkeitsentwicklung (47 %) sowie Management und Unternehmensführung (42 %).
Die Meldung nennt, dass 31 % der Unternehmen ihr Weiterbildungsbudget für 2026 erhöhen möchten, während 43 % das Budget konstant halten. Diese Zahlen entstammen der repräsentativen Erhebung, wie auf der Veranstaltung dargelegt.
Die Studie stellt dar, dass reine Präsenztrainings auf 46 % sinken, digitale Lernformen 30 % erreichen und Blended Learning 21 % ausmacht. Diese Verteilung wurde im Rahmen der Präsentation erläutert.
Der Veranstalter ist die Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung, ein Verein, der laut Meldung aus führenden privaten Anbieter:innen berufs- und wirtschaftsbezogener Aus- und Weiterbildung besteht.
Quelle: Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung
Kontakt: Plattform für berufsbezogene Erwachsenenbildung — Daniel Noppinger, Telefon: 066488652481, E-Mail: [email protected], Website: https://plattform-erwachsenenbildung.at/