Wissenschaftliche Konferenz am 16. Juni zur Rolle von Emotionen und Vernunft in politischen Debatten
Am 16. Juni 2026 veranstaltet der Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftliche Dienst der Parlamentsdirektion den englischsprachigen Tag der Parlamentsforschung mit Keynotes von Ute Frevert und Sabine Müller‑Mall.
Der Tag der Parlamentsforschung 2026 findet am Dienstag, 16. Juni 2026, von 9.00 bis 18.45 Uhr im Parlament (Lokal 2 Elise Richter) statt. Die eintägige Konferenz wird heuer zum vierten Mal vom Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftlichen Dienst (RLW) der Parlamentsdirektion organisiert und richtet sich an ein wissenschaftliches Publikum sowie an Fachleute, die sich mit parlamentarischen Prozessen beschäftigen.
Die Veranstaltung ist englischsprachig. Laut Mitteilung soll parlamentsbezogene Forschung aus unterschiedlichen Disziplinen mit internationalen Vortragenden beleuchtet und die Relevanz dieser Forschung für die parlamentarische Praxis diskutiert werden. Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind zur Teilnahme eingeladen; für die Anmeldung verweist die Mitteilung auf die Informationsseiten der Parlamentsdirektion.
Das diesjährige Programm stellt die Rolle von Emotionen und Vernunft in politischen Debatten in den Mittelpunkt. Konkret werden Fragen erörtert wie: Welche Rolle spielen Emotionen und Vernunft in politischen Debatten und wie haben sie sich in den letzten Jahren verändert? Werden Emotionen gegenwärtig bei politischen Entscheidungen gegenüber Fakten priorisiert? Die Mitteilung nennt diese Fragestellungen als zentrales Thema der Konferenz.
Zusätzlich fragt die Aussendung, wie wissenschaftliche Erkenntnisse präsentiert werden müssen, damit sie auch in emotional aufgeladenen Debatten eine zentrale Rolle behalten, welchen Stellenwert Gefühle und Emotionen bei der Schaffung und Anwendung von Recht einnehmen und welche Gefühle die Bürgerinnen und Bürger gegenüber Rechtsstaatlichkeit beziehungsweise der Verfassung entwickeln. Diese Aspekte bilden den thematischen Rahmen der Keynotes, Panels und Diskussionen.
Als Veranstalter tritt der Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftliche Dienst (RLW) der Parlamentsdirektion auf; die Mitteilung nennt diesen Dienst ausdrücklich als organisatorische Einheit, die das Format verantwortet. Die Ausgabe 2026 ist die vierte Durchführung des Tag‑der‑Parlamentsforschung‑Formats, was in der Aussendung als Fortführung eines innerhalb der Parlamentsdirektion verankerten Angebots dargestellt wird.
Die englische Sprache der Veranstaltung und die angekündigten internationalen Vortragenden werden in der Aussendung als Rahmenbedingungen genannt. Konkrete internationale Teilnehmende außer den beiden Keynote‑Sprecherinnen werden in der Mitteilung nicht namentlich aufgeführt; die Panels werden allgemein mit Forschenden aus verschiedenen Ländern beschrieben. Organisatorische Details wie Akkreditierung oder spezifische Zugangsvoraussetzungen verweist die Mitteilung auf die Online‑Informationen der Parlamentsdirektion.
Die Konferenz beginnt mit zwei Keynotes. Die Historikerin Ute Frevert wird sich nach Ankündigung mit dem Parlament als emotionalem Raum in Gegenwart und Vergangenheit befassen. Die Rechtsphilosophin Sabine Müller‑Mall wird in ihrem Vortrag den Fokus laut Mitteilung auf die Emotionen in den Mechanismen von Politik und Recht legen.
Im Anschluss sind vier Panels mit Forschenden aus verschiedenen Ländern geplant; diese sind in der Mitteilung als Teil des Programms genannt, konkrete Titel oder Vortragende der Panels werden jedoch nicht angegeben. Die Poster Session bietet Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, Arbeiten in Posterform zu präsentieren und mit anderen Konferenzteilnehmenden ins Gespräch zu kommen. Als weiterer Programmpunkt ist die Vorstellung vorläufiger Ergebnisse des "Forschungsjahrs im Parlament" 2025 aufgeführt; außerdem soll das neu ausgewählte Projekt für 2026 bekanntgegeben werden. Die Mitteilung bezeichnet die Vorstellung als vorläufige Ergebnisse, ohne inhaltliche Details dieser Ergebnisse in der Aussendung zu nennen.
In der Mitteilung werden Emotionen als zentrales Thema der Konferenz genannt. Die Frage, ob Emotionen gegenüber Fakten eine verstärkte Bedeutung bei politischen Entscheidungen erlangen, ist Teil der thematischen Ausrichtung und wird in Vorträgen und Panels diskutiert. Die Aussendung führt diese Fragestellung als expliziten Diskussionspunkt an, ohne hierzu empirische Befunde oder Bewertungen anzuführen.
Die Mitteilung thematisiert die Darstellung wissenschaftlicher Erkenntnisse: Gefragt wird, wie Forschungsergebnisse präsentiert werden müssen, damit sie auch in emotional aufgeladenen Debatten Bedeutung behalten. Damit steht die Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Kommunikation und politischer Praxis im Fokus; die Aussendung beschreibt dies als Gegenstand fachlicher Erörterung während der Veranstaltung.
Der Begriff "Parlament als emotionaler Raum" wird in der Mitteilung über die Keynote von Ute Frevert eingeführt. Die Ankündigung nennt sowohl gegenwärtige als auch historische Perspektiven auf diesen Raum als Gegenstand ihres Beitrags. Die Aussendung verweist damit auf eine Verbindung von historischen und zeitgenössischen Betrachtungsweisen, ohne weitergehende Details zu liefern.
Die Rechtsphilosophin Sabine Müller‑Mall wird laut Programmankündigung die Bedeutung von Emotionen für politische und rechtliche Mechanismen thematisieren. In der Mitteilung heißt es, ihr Vortrag lege den Schwerpunkt auf diese Zusammenhänge; konkrete Thesen oder Gliederungen des Vortrags werden in der Aussendung nicht genannt.
Die Poster Session ist als Teil des Programms aufgeführt und dient dem Austausch über laufende Projekte. Die Mitteilung nennt das Format als Gelegenheit, Forschungen sichtbar zu machen und mit anderen Teilnehmenden in Dialog zu treten; Angaben zu Teilnahmevoraussetzungen für die Poster Session sind in der Aussendung nicht enthalten.
Vertreterinnen und Vertreter der Medien sind laut Mitteilung eingeladen; die Aussendung verweist auf eine gesonderte Anmeldemöglichkeit auf den Seiten der Parlamentsdirektion. Detaillierte organisatorische Informationen, etwa zu Akkreditierung oder Zugang, werden in der Mitteilung nicht im Detail genannt, sondern auf die Online‑Informationen verwiesen.
Die Mitteilung betont den englischen Sprachrahmen der Veranstaltung; ob begleitende Sprachdienste angeboten werden, ist in der Aussendung nicht genannt. Für alle weiteren Fragen verweist die Mitteilung auf die Informationsseiten der Parlamentsdirektion und auf den im Kontaktblock angegebenen Pressedienst.
Der Tag der Parlamentsforschung 2026 ist in der Mitteilung für Dienstag, 16. Juni 2026, von 9.00 bis 18.45 Uhr angekündigt. Veranstaltungsort ist das Parlament, Lokal 2 Elise Richter. Diese Angaben stammen direkt aus der Aussendung der Parlamentsdirektion.
Veranstalter ist laut Mitteilung der Rechts-, Legislativ- und Wissenschaftliche Dienst (RLW) der Parlamentsdirektion. In der Aussendung wird der RLW als die organisatorische Einheit genannt, die das Format verantwortet und durchführt.
Die Mitteilung weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich um eine englischsprachige Veranstaltung handelt, und nennt den englischen Sprachrahmen als Bestandteil des Programms. Präsentationen und Diskussionen werden demnach in englischer Sprache geführt. Ob zusätzliche Sprachunterstützung angeboten wird, wird in der Aussendung nicht erwähnt.
Im Fokus stehen Fragen zur Rolle von Emotionen und Vernunft in politischen Debatten, mögliche Veränderungen dieser Rolle in den letzten Jahren sowie die Frage, ob Emotionen gegenüber Fakten priorisiert werden. Weitere Themen sind die Präsentation wissenschaftlicher Erkenntnisse in emotionalen Debatten und der Stellenwert von Gefühlen bei der Entstehung und Anwendung von Recht sowie die Gefühle der Bürgerinnen und Bürger gegenüber Rechtsstaatlichkeit und Verfassung.
Als Keynote‑Sprecherinnen nennt die Mitteilung die Historikerin Ute Frevert und die Rechtsphilosophin Sabine Müller‑Mall. Ute Frevert ist mit einem Vortrag über das Parlament als emotionalen Raum angekündigt, Sabine Müller‑Mall mit einem Beitrag zu Emotionen in politischen und rechtlichen Mechanismen.
Die Mitteilung verweist für aktuelle Detailinformationen und zur Anmeldung auf die Seiten der Parlamentsdirektion. Konkrete Tagesordnungen oder vollständige Rednerlisten sind in der Aussendung nicht abgedruckt; die Online‑Seiten der Parlamentsdirektion werden als zentrale Informationsquelle genannt.
Weitere Detailinformationen und die Anmeldemöglichkeit sind laut Mitteilung auf den Seiten der Parlamentsdirektion verfügbar:
Kontakt laut Mitteilung: Pressedienst der Parlamentsdirektion, Parlamentskorrespondenz; Telefon: +43 1 40110/2272; E‑Mail: pressedienst [at] parlament.gv.at; Web: http://www.parlament.gv.at/Parlamentskorrespondenz
Quelle der Informationen: Pressedienst der Parlamentsdirektion – Parlamentskorrespondenz (Aussendung zum Tag der Parlamentsforschung 2026).