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Süßenbrunner Platz: Neues klimafittes Grätzl-Zentrum

2.000 m² Entsiegelung, 24 neue Bäume und 18 Holz-Verkehrsschilder prägen die Neugestaltung im 22. Bezirk

14. Juni 2026
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Der Süßenbrunner Platz in Donaustadt wurde umgestaltet: 1.300 m² Grünfläche, ein Wasserspiel, 24 Bäume und 2.000 m² Entsiegelung sind Teil des neuen Grätzl-Zentrums.

Der Süßenbrunner Platz in der Donaustadt wurde laut Stadt Wien in ein klimafittes Grätzl-Zentrum umgewandelt. Die Aussendung nennt als zentrale Fakten: rund 2.000 Quadratmeter Entsiegelung, 24 neu gepflanzte Bäume, 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen, ein Wasserspiel in der Platzmitte sowie 18 innovative Verkehrsschilder aus heimischem Holz. Baulich sei der Platz bereits Ende des Vorjahres fertiggestellt worden; Bepflanzungen und das Aufstellen der Verkehrszeichen folgten danach.

Planungsstadträtin Ulli Sima hat den Platz gemeinsam mit Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, SPÖ Wien Klubvorsitzendem Josef Taucher und NEOS Wien Klubvorsitzender Selma Arapovic eröffnet. In der Aussendung wird die Umgestaltung als Umwandlung eines zuvor vorwiegend als Parkplatz genutzten Bereichs hinter der Kirche in Süßenbrunn beschrieben.

Süßenbrunner Platz im Überblick

Die Umgestaltung des Platzbereichs nennt konkrete Elemente und Zahlen: 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen, 24 neu gepflanzte Bäume sowie begrünte Pergolen, Sitzgelegenheiten, zwei neue Spielgeräte und ein Wasserspiel in der Platzmitte. Die Asphaltflächen in der Platzmitte wurden durch Pflaster ersetzt; rund 2.000 Quadratmeter im Projektgebiet wurden entsiegelt. Zusätzlich wurden Gehsteige und Fahrbahnen rund um den Platz erneuert und einige Gehsteigflächen durch sickerfähiges Pflaster ersetzt.

Laut Aussendung ist der Platz nun mit neuen Sitzmöglichkeiten, Spiel- und Erfrischungsmöglichkeiten ausgestattet und soll als Treffpunkt für unterschiedliche Altersgruppen dienen. Die Bushaltestellen auf der Süßenbrunner Hauptstraße und am Süßenbrunner Platz wurden neu errichtet und barrierefrei ausgeführt, heißt es in der Mitteilung.

Kühler Treffpunkt mit historischem Flair

Als zentrales gestalterisches Element wird das neue Wasserspiel genannt, das in der Platzmitte angeordnet ist. Die Aussendung stellt heraus, dass das Wasserspiel an die ehemalige Rossschwemme am Platz erinnern soll und eine Kombination aus Trinkbrunnen und offenen Wasserrinnen bildet. Zwei neue Spielgeräte in den Grünflächen werden als Spielangebot für Kinder genannt. Außerdem wurde eine Aufstellmöglichkeit im Zentrum geschaffen, die laut Mitteilung für Mai- oder Weihnachtsbäume genutzt werden kann und so einen Dorfplatz-Mittelpunkt mit Tradition verbinden soll.

Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Diese Neugestaltung ist mehr als gelungen. Die wirklich umfangreichen Begrünungen und die vielen Sitzgelegenheiten laden ein, sich hier zu treffen und zu verweilen. Und als Bezirksvorsteher freut mich auch sehr, dass es hier auch die Möglichkeit gibt, um einen Mai- oder einen Weihnachtsbaum aufzustellen. Hier ist ein echter Dorfplatz entstanden, der moderne Standards und Tradition vereint.“

Nachhaltigkeit: Holz-Verkehrsschilder aus oberösterreichischer Produktion

Ein hervorgehobenes Nachhaltigkeitsmerkmal sind nach Angaben der Stadt die neuen Verkehrsschilder rund um den Platz. Diese Verkehrsschilder stammen laut Aussendung aus oberösterreichischer Produktion, bestehen zu 100 % aus heimischem Holz und sind speziell behandelt worden, um eine lange Lebensdauer zu erzielen. Insgesamt kommen am Süßenbrunner Platz 18 der Holzschilder zum Einsatz.

Die Stadt weist darauf hin, dass die Holzschilder regionaler Rohstoffquelle entstammen und auf bestehenden Stehern montiert werden können. In der Aussendung heißt es, dass diese Schilder eine nachhaltige Alternative zu herkömmlichen Aluminiumschildern darstellen.

Großflächige Entsiegelung und Barrierefreiheit

Im Zuge der Umgestaltung wurde laut Mitteilung die Straßenentwässerung vollständig überarbeitet, um Regenwasser besser abfließen und versickern zu lassen. Die Asphaltflächen in der Platzmitte wurden durch eine helle Pflasterung ersetzt; anfallendes Regenwasser könne dadurch besser versickern und den umliegenden Bäumen zugeführt werden, so die Aussendung.

Die Mitteilung nennt zudem, dass durch diese Maßnahmen die Kanalisation entlastet werden soll und dass rund um den Platz Gehsteige und Fahrbahnen erneuert wurden. Die Bushaltestellen wurden barrierefrei ausgeführt, um den Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste zu erleichtern. NEOS Wien Klubvorsitzende Selma Arapovic wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Der Süßenbrunner Platz hat ein völlig neues Gesicht bekommen. Durch das Aufbrechen versiegelter Betonflächen und eine großzügige Begrünung inklusive zahlreicher Baumneupflanzungen wurde ein klimafitter Treffpunkt für alle im 22. Bezirk geschaffen, der an heißen Tagen Schatten und Abkühlung spendet. Besonders erfreulich: Die Umgestaltung basiert auf den Wünschen und Ideen der Bürgerinnen und Bürger. Damit hat sich das Areal von einem ehemaligen Parkplatz in einen lebendigen Ort des Miteinanders verwandelt."

Raus aus dem Asphalt – Rekordbilanz der Begrünungsoffensive

Die Aussendung setzt die Süßenbrunner Platz-Umgestaltung in den Kontext der städtischen Begrünungsoffensive: Seit dem Start dieser Initiative seien in Wien 344 Projekte umgesetzt worden, mehr als 3.300 Bäume allein auf Plätzen und Straßenzügen gepflanzt worden, über 2.700 Sitzmöglichkeiten errichtet und knapp 2.000 Quadratmeter Wasserspiel geschaffen worden, heißt es in der Mitteilung. Die Stadt verweist auf eine interaktive Wien-Karte, auf der alle Projekte zu finden sind.

Die in der Aussendung genannten Zahlen werden als Bilanz der städtischen Initiative dargestellt; auf der verlinkten interaktiven Karte sind den Angaben zufolge alle Projekte dokumentiert.

Ausstattung des neuen Süßenbrunner Platzes

  • Rund 1.300 Quadratmeter neue Grünflächen
  • 24 neu gepflanzte Bäume
  • Begrünte Pergolen und zahlreiche Sitzgelegenheiten
  • Ein Wasserspiel mit Trinkbrunnen und offenen Wasserrinnen
  • Zwei neue Spielgeräte in den Grünflächen
  • Aufstellmöglichkeit für Mai- oder Weihnachtsbaum im Platzzentrum
  • 18 Verkehrsschilder aus 100 % heimischem Holz
  • Erneuerte Gehsteige und Fahrbahnen, sickerfähiges Pflaster an einigen Flächen
  • Barrierefrei ausgeführte Bushaltestellen an Süßenbrunner Hauptstraße und am Platz
  • Insgesamt rund 2.000 Quadratmeter Entsiegelung im Projektgebiet

Begriffe und Zusammenhänge erklärt

Entsiegelung
Entsiegelung bezeichnet das Entfernen oder Aufbrechen zuvor versiegelter Flächen, etwa von Asphalt oder Beton, um Boden und Grundwasser wieder natürliche Versickerung zu ermöglichen. In der Aussendung wird für das Projekt Süßenbrunn von rund 2.000 Quadratmetern Entsiegelung gesprochen.

Sickerfähiges Pflaster
Sickerfähiges Pflaster ist eine Pflasterung, die Regenwasser teilweise durchlässt und so die Versickerung vor Ort unterstützt. Die Mitteilung nennt den Austausch einiger Gehsteigflächen gegen sickerfähiges Pflaster als Bestandteil der Platzgestaltung.

Barrierefrei
Barrierefreie Ausführung bedeutet hier laut Aussendung, dass Bushaltestellen so gestaltet wurden, dass Ein- und Ausstieg für alle Fahrgäste erleichtert werden. Das kann etwa stufenlose Zugänge oder angepasste Bordhöhen umfassen; die Mitteilung nennt allgemein die barrierefreie Errichtung der Haltestellen.

Wasserspiel
Als Wasserspiel beschreibt die Aussendung eine Kombination aus Trinkbrunnen und offenen Wasserrinnen in der Platzmitte, die an die historische Rossschwemme erinnern soll. Das Wasserspiel ist als gestalterisches und gestimmtes Element für den Platz ausgewiesen.

Pergolen
Pergolen werden in der Mitteilung als begrünte Bauelemente genannt, die auf dem Platz installiert wurden. Sie sind Teil der beschriebenen Aufenthaltsangebote neben Sitzgelegenheiten und Bäumen.

FAQ zum Süßenbrunner Platz

Was wurde am Süßenbrunner Platz konkret verändert?
Die Stadt Wien zählt in der Aussendung mehrere Maßnahmen auf: Austausch von Asphalt durch Pflaster in der Platzmitte, rund 1.300 m² neue Grünflächen, 24 neu gepflanzte Bäume, ein Wasserspiel, zwei Spielgeräte, begrünte Pergolen, zahlreiche Sitzgelegenheiten sowie die Montage von 18 Holz-Verkehrsschildern. Zudem wurden Gehsteige und Fahrbahnen rund um den Platz erneuert.

Wie groß ist die Entsiegelungsfläche?
Im gesamten Projektgebiet wurden laut Mitteilung rund 2.000 Quadratmeter entsiegelt. Diese Fläche erfasst den Platzbereich und angrenzende Flächen, die zuvor teilweise versiegelt gewesen seien.

Wer hat den Platz offiziell eröffnet?
Die Aussendung nennt Planungsstadträtin Ulli Sima als Eröffnerin; begleitet wurde sie von Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy, SPÖ Wien Klubvorsitzendem Josef Taucher und NEOS Wien Klubvorsitzender Selma Arapovic. Die Mitteilung beschreibt die Eröffnung als Abschluss der Umgestaltungsarbeiten, nachdem die baulichen Arbeiten bereits Ende des Vorjahres fertiggestellt worden waren.

Was ist mit den Verkehrsschildern anders?
Die Mitteilung hebt hervor, dass 18 Verkehrsschilder aus 100 % heimischem Holz zum Einsatz kommen. Diese Schilder stammen laut Aussendung aus oberösterreichischer Produktion, sind speziell behandelt und können auf bestehenden Stehern montiert werden.

Gibt es Maßnahmen zur Barrierefreiheit?
Ja: Die Aussendung vermeldet, dass die Bushaltestellen auf der Süßenbrunner Hauptstraße und am Süßenbrunner Platz neu errichtet und barrierefrei ausgeführt wurden, um den Ein- und Ausstieg für Fahrgäste zu erleichtern. Weitere Details zur Ausgestaltung der Barrierefreiheit nennt die Mitteilung nicht.

Wo finde ich eine Übersicht ähnlicher Projekte in Wien?
Die Aussendung verweist auf eine interaktive Wien-Karte mit allen Projekten der Begrünungsoffensive. Laut Mitteilung sind dort die 344 umgesetzten Projekte und weitere Angaben dokumentiert.

Quellen und Kontakt

Quelle der Angaben: Stadt Wien – Kommunikation und Medien (Aussendung).

Interaktive Projektübersicht: https://wienwirdwow.at/

Fotoservice der Stadt Wien: https://presse.wien.gv.at/

Medienkontakt laut Aussendung: Mediensp.echerin StRin Ulli Sima – Sophia Schönecker, Telefon: +43 1 4000 82182, 0676/8118 82182, E-Mail: sophia.schoenecker [at] wien.gv.at

Schlagworte

#Süßenbrunner Platz#Entsiegelung#Bäume#Holz-Verkehrsschilder#Donaustadt#Innovationen

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