Die Steyr Motors AG aus Steyr hat am 10. April 2026 bei ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie beschlossen und ihren Aufsichtsrat mit neuen Führungskräften verstärkt.
Die Steyr Motors AG aus Steyr hat am 10. April 2026 bei ihrer ordentlichen Hauptversammlung eine Dividende von 0,25 Euro je Aktie beschlossen und ihren Aufsichtsrat mit neuen Mitgliedern verstärkt. Das Unternehmen gab einen gesicherten Auftragsbestand von über EUR 300 Mio. bis 2030 sowie eine zusätzlich identifizierte Pipeline von rund EUR 530 Mio. an.
Die Aktionäre stimmten dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat zu und beschlossen eine Dividende von EUR 0,25 je Aktie. Damit werden insgesamt EUR 1.300.000,00 vom ausgewiesenen Bilanzgewinn von EUR 8.116.308,21 zum 31. Dezember 2025 ausgeschüttet. Der verbleibende Restbetrag des Bilanzgewinns wird auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Rahmen der Hauptversammlung wurde der Aufsichtsrat neu aufgestellt. Mit Dr. Rolf Wirtz und Gerhard Schwartz wurden zwei neue Mitglieder in das Gremium gewählt. Dr. Rolf Wirtz wurde in der konstituierenden Sitzung zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Gerhard Schwartz soll als designierter Vorsitzender des Prüfungsausschusses die Weiterentwicklung der Finanz- und Kontrollstrukturen begleiten. Alexander Fitzka, Investment Manager der B & C-Gruppe und seit August 2025 Mitglied des Aufsichtsrats, wurde erneut in den Aufsichtsrat gewählt und in der anschließenden konstituierenden Sitzung zum stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt. Die bisherigen Aufsichtsratsmitglieder Dr. Christian Klingler und Fabian Schlegel sind mit Ablauf der Hauptversammlung aus dem Gremium ausgeschieden.
In der Rede von CEO Julian Cassutti stellte das Unternehmen die M12 Power Unit als neue Produktkategorie im Bereich mobiler Energieversorgung vor und nannte mögliche Anwendungen bei unbemannten maritimen Systemen (USV). Für die M12 Power Unit prognostizierte das Unternehmen ein kumuliertes Umsatzpotenzial von mehr als EUR 100 Mio. bis 2030. Das Unternehmen erwartet, dass erste Umsätze aus dem neuen Produkt im laufenden Jahr erzielt werden.
Das Unternehmen nannte einen gesicherten Auftragsbestand von über EUR 300 Mio. bis 2030 sowie eine zusätzlich konkret identifizierte Pipeline von rund EUR 530 Mio., womit sich ein Gesamtpotenzial von bis zu EUR 830 Mio. ergibt. Die abgeschlossene Übernahme von BUKH zum Ende des ersten Quartals 2026 wurde als Stärkung der Position als Full-Range-Anbieter mit globaler Marktabdeckung genannt. Langfristige Partnerschaften, unter anderem mit KNDS bis 2034 sowie Rheinmetall, wurden ebenfalls erwähnt.
Die Stimmpräsenz bei der Hauptversammlung lag bei 31,11 %. Weitere Informationen zur ordentlichen Hauptversammlung sowie die detaillierten Abstimmungsergebnisse stehen im Bereich Investor Relations auf der Unternehmenswebsite zur Verfügung.