Gleisbau abgeschlossen, Verkehrsfreigabe im Sommer – neue Radwege und umfangreiche Begrünung entlang der 3,1‑km‑Strecke
Stadt Wien modernisiert die Stadionbrücke für die Verlängerung der Linie 18; sieben neue Haltestellen, 2.150 m Radwege und rund 200 Bäume sind geplant.
Auf der Stadionbrücke zwischen dem 2. und 3. Bezirk laufen die Bauarbeiten planmäßig: Seit Baubeginn im Februar 2025 ertüchtigt die Stadt Wien – Brückenbau die 82 Meter lange und 26 Meter breite Verbindung für die künftige Nutzung durch die verlängerte Straßenbahnlinie 18. Die Gleisbauarbeiten in dem Bereich sind bereits abgeschlossen; die komplette Verkehrsfreigabe ist für Sommer geplant.
Die neue Linie 18 soll ab Herbst 2026 von der U2-Station Stadion über Meiereistraße und Stadionallee zur U3 Schlachthausgasse und weiter entlang der bestehenden Strecke bis zur U6 Burggasse‑Stadthalle fahren. In der Aussendung der Stadt Wien heißt es, die Linie 18 werde dann auf der 3,1 Kilometer langen Neubaustrecke sieben neue Haltestellen bedienen.
Die Stadionbrücke misst laut Stadt Wien 82 Meter Länge und 26 Meter Breite. Seit Februar 2025 werden dort umfangreiche Sanierungs- und Verstärkungsarbeiten durchgeführt, die die Brücke auf die zentrale Führung der Straßenbahnlinie 18 vorbereiten. Nach Angaben der Stadt sind die Gleisbauarbeiten in dem Bereich bereits abgeschlossen; derzeit stehen noch Verstärkungsmaßnahmen, die Verbreiterung des Geh- und Radwegs sowie Abdichtungs- und Anprallträgerarbeiten an.
Die neue Streckenführung der Linie 18 verbindet laut Aussendung den Westen Wiens über die U2 Stadion direkt mit dem Osten. Auf der 3,1 Kilometer langen Verlängerung entstehen sieben neue Haltestellen sowie weitere Umsteigemöglichkeiten zu vorhandenen Öffi-Verbindungen.
Im Rahmen der Hauptarbeiten wurden nach Angaben der Stadt partielle Erneuerungen der Brückenabdichtung sowie umfangreiche Verstärkungsmaßnahmen am Tragwerk vorgenommen. Die Gleisbauarbeiten sind in dem Bereich bereits abgeschlossen. Aktuell konzentrieren sich die Arbeiten auf verbleibende Verstärkungsmaßnahmen, die Verbreiterung von Geh‑ und Radweg, Abdichtungsarbeiten an der Brückenoberfläche und die Herstellung der Anprallträger.
Wolfgang Strenn, Abteilungsleiter der Stadt Wien – Brückenbau und Grundbau, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: „Die Arbeiten erfolgen bei Aufrechterhaltung des Verkehr und stellen hohe Anforderungen an Planung und Bauabwicklung. Aktuell liegen wir in allen Bauphasen im Zeitplan”.
Die Verlängerung der Linie 18 zwischen U3 Schlachthausgasse und U2 Stadion umfasst laut Stadt sieben neue Stationen. Die Aussendung listet mehrere Elemente der neuen Führung auf:
In der Aussendung verweist Gudrun Senk, technische Geschäftsführerin der Wiener Linien, auf die erwartete Nutzung: „Mit der Verlängerung der Linie 18 schaffen wir eine starke Öffi‑Tangente, die den Westen Wiens und besonders den Hauptbahnhof künftig direkt über die U2 Stadion mit dem Osten verbindet. Die neue Verbindung wird jährlich rund sechs Millionen Fahrgästen zugutekommen. Das ist ein starkes Zeichen für den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität, denn durch die Verlagerung vom PKW auf die Öffis können mit der Linie 18 bis zu 1.300 Tonnen CO2 eingespart werden“.
Die Verlängerung der Linie 18 wird laut Stadt Wien mit umfangreichen Begleitmaßnahmen kombiniert. Entlang der Neubaustrecke sollen mehr als 10.300 m2 Begrünung, rund 200 neue Bäume und 14 Mikrofreiräume entstehen. Im Bereich Ernst‑Happel‑Stadion ist zudem ein 70 Meter langes Grüngleis geplant.
Für den Radverkehr nennt die Stadt eine Gesamtlänge von 2.150 Metern neuer Radwege entlang des Streckenabschnittes. Auf der Stadionbrücke entsteht demnach ein rund 3,8 Meter breiter, baulich getrennter Zweirichtungs‑Radweg. Die Aussendung sagt ausdrücklich: „Dadurch wird die Sicherheit für Radfahrer*innen deutlich erhöht.”
Thomas Keller, Abteilungseiter der Stadt Wien – Straßenverwaltung und Straßenbau, wird mit den Worten zitiert: „Bei unseren Planungen sind wir stets darauf bedacht, Synergieeffekte zu nutzen. Im Zuge des Ausbaus des Öffi‑Netzes erweitern wir auch die Radinfrastruktur mit sicheren und komfortablen Radwegen und schaffen neue Grünflächen mit zahlreichen Bäumen, die zur Kühlung des Grätzls beitragen. So gibt es nur einmal Baustelle, aber gleich mehrere Vorteile für die Wienerinnen und Wiener”.
Die Stadt Wien nennt klare Zeitpunkte: Die komplette Verkehrsfreigabe der Stadionbrücke ist für August 2026 geplant. Nach dieser Verkehrsfreigabe folgen laut Aussendung Restarbeiten wie die Fertigstellung von Einbauten, Korrosionsschutzmaßnahmen sowie der Rückbau der Baustelleneinrichtung. Die vollständige Fertigstellung des Projekts ist für Ende Oktober 2026 vorgesehen.
Die neue Linie 18 soll ab Herbst 2026 in Betrieb gehen; die Stadt weist zudem darauf hin, dass während der gesamten Bauzeit die Brücke für den Individualverkehr geöffnet bleibt.
Brückenabdichtung bezeichnet im Bauwesen Maßnahmen, die verhindern, dass Wasser in das Tragwerk eindringt. In der Aussendung werden partielle Erneuerungen der Brückenabdichtung als bereits umgesetzte Maßnahme genannt.
Anprallträger sind konstruktive Elemente am Brückenrand, die Aufprallkräfte aufnehmen. Die Herstellung der Anprallträger gehört laut Meldung zu den aktuell laufenden Arbeiten an der Stadionbrücke.
Ein Zweirichtungs‑Radweg erlaubt Radverkehr in beiden Fahrtrichtungen auf einer baulich getrennten Fläche. Auf der Stadionbrücke entsteht demnach ein rund 3,8 Meter breiter, baulich getrennter Zweirichtungs‑Radweg.
Als Grüngleis bezeichnet die Stadt eine mit Vegetation gestaltete Gleisführung. Für die Linie 18 ist im Bereich des Ernst‑Happel‑Stadions ein 70 Meter langes Grüngleis vorgesehen.
Die Wiener Linien sind in der Aussendung als Betreiber der städtischen Straßenbahn genannt; Gudrun Senk ist dort als technische Geschäftsführerin zitiert. Die Wiener Linien geben in der Mitteilung unter anderem Zahlen zur erwarteten Fahrgastnutzung an.
Die Stadt Wien nennt die komplette Verkehrsfreigabe für Sommer 2026; in einem gesonderten Zeitplanpunkt wird August 2026 als Zeitpunkt der Verkehrsfreigabe genannt. Nach der Freigabe sind noch Restarbeiten bis zur vollständigen Fertigstellung vorgesehen.
Laut Aussendung soll die neue Linie 18 ab Herbst 2026 ihre Fahrt aufnehmen und die 3,1 Kilometer lange Strecke mit sieben neuen Haltestellen bedienen.
Die Meldung listet partielle Erneuerungen der Brückenabdichtung, umfangreiche Verstärkungsmaßnahmen am Tragwerk und den Abschluss der Gleisbauarbeiten als bereits umgesetzte Maßnahmen.
Die Stadt Wien bestätigt in der Aussendung, dass die Arbeiten bei Aufrechterhaltung des Verkehrs stattfinden und die Brücke während der gesamten Bauzeit für den Individualverkehr geöffnet bleibt.
Die Aussendung nennt über 10.300 m2 Begrünung, rund 200 neue Bäume, 14 Mikrofreiräume, ein 70 Meter Grüngleis sowie insgesamt 2.150 Meter neue Radwege entlang des neuen Streckenabschnittes.
Nach Angaben der Stadt sind nach der Verkehrsfreigabe noch Restarbeiten geplant; die vollständige Fertigstellung des Projekts ist für Ende Oktober 2026 vorgesehen.
Die Angaben stammen aus der Presseaussendung der Stadt Wien – Kommunikation und Medien (KOM). Weiterführende Informationen finden sich auf der offiziellen Baustellenseite der Stadt: www.baustellen.wien.gv.at und auf der Informationsseite der Abteilung Brückenbau: wien.gv.at/verkehr/brueckenbau. rk‑Fotoservice: presse.wien.gv.at.
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