Der Neos-Deregulierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn sorgt erneut für Aufsehen. Während die Regierung mit ernsten Problemen kämpft, scheint Schellhorn sich lieber in Kochvideos zu präsentieren und auf Digital-Festivals zu tummeln. Doch das ist noch längst nicht alles!Sepp Schellhorn: Vom Staatssek
Der Neos-Deregulierungs-Staatssekretär Sepp Schellhorn sorgt erneut für Aufsehen. Während die Regierung mit ernsten Problemen kämpft, scheint Schellhorn sich lieber in Kochvideos zu präsentieren und auf Digital-Festivals zu tummeln. Doch das ist noch längst nicht alles!
Sepp Schellhorn, Staatssekretär für Deregulierung bei den Neos, steht massiv in der Kritik. Der Vorwurf: Anstatt sich um seine politischen Pflichten zu kümmern, zieht es ihn mehr und mehr auf die Bühne – allerdings nicht im Parlament, sondern auf Kochbühnen und Festivals. Zuletzt reiste er nach Hamburg, um beim 'Festival für das digitale Universum' über 'Sepp, was machst und denkst du? Wie Show-Charakter den Algorithmus zum Kochen bringt' zu referieren.
FPÖ-Generalsekretär NAbg. Michel Schnedlitz ist empört: „Unser Land wird von dieser Regierung gegen die Wand gefahren – und der Herr Staatssekretär kocht sein eigenes Süppchen.“ Schnedlitz wirft Schellhorn vor, sein Amt für persönliche Interessen zu missbrauchen und fordert Aufklärung über die Umstände seines Auftritts in Hamburg.
Wie die „Heute.at“ berichtet, soll Schellhorn seinen Deutschland-Trip mit einem Besuch in einem Gourmet-Restaurant abgerundet haben. Kritiker sehen darin ein Zeichen von Abgehobenheit. „Mit dem Geld, das in einem derartigen Lokal für ein einziges Abendessen ausgegeben wird, müssen Mindestpensionisten oft einen ganzen Monat lang auskommen“, so Schnedlitz.
Die FPÖ plant nun eine parlamentarische Anfrage, um die Details der Reise zu klären: „Wie kam Schellhorn als ‚Speaker‘ dort hin? Wurde er für seinen Auftritt bezahlt? Welche wichtige Termine musste er womöglich absagen?“
Die Vorwürfe wiegen schwer und werfen einen Schatten auf die Neos. Schnedlitz fordert: „Die Neos wären gut beraten, wenn sie ihren politisierenden Koch ehestmöglich abziehen. Er ist in diesem Amt nicht mehr länger tragbar!“
Ob Schellhorn tatsächlich sein politisches Amt für private Zwecke missbraucht hat, bleibt abzuwarten. Die kommenden Wochen könnten entscheidend für seine politische Zukunft sein.