Inspektion bestätigt KI-System zur Echtzeit-Erkennung von sedimentbedingtem Turbinenverschleiß
TRUSTIFAI und TÜV AUSTRIA haben die Inspektion der SediSense-KI von Global Hydro abgeschlossen; das System erkennt Sedimentverschleiß in Echtzeit und integriert sich in die Hydrox-Plattform.
TRUSTIFAI GmbH und TÜV AUSTRIA haben eine gemeinsame Inspektion eines KI-Systems der Global Hydro Energy GmbH erfolgreich abgeschlossen. Laut der Aussendung ermöglicht das geprüfte System die Echtzeit-Erkennung und Quantifizierung von sedimentbedingtem Turbinenverschleiß in Wasserkraftwerken und wird als relevanter Schritt für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Energiebranche beschrieben.
Das von Global Hydro entwickelte System basiert demnach auf der Digital Solution SediSense und integriert KI-gestützte Analysen in die Hydrox-Plattform. Ergebnisse können über HydroxConnect visualisiert und für die Betriebsführung genutzt werden, heißt es in der Mitteilung.
Nach Angaben der Aussendung setzt SediSense auf außen am Turbinengehäuse angebrachte Körperschallsensoren und Verfahren des maschinellen Lernens, um Verschleißerscheinungen direkt an der Anlage zu erkennen und zu bewerten. Die gewonnenen Informationen werden in die Hydrox-Plattform eingespeist und sind über HydroxConnect visualisierbar. Die Meldung betont, dass die Technologie Kraftwerksbetreibern Informationen für eine vorausschauende Instandhaltung bereitstellt und eine effizientere Betriebsführung unterstützen soll.
Die Beschreibung nennt explizit die Echtzeitfähigkeit der Erkennung und die Quantifizierung sedimentbedingter Schäden. Damit wird in der Aussendung eine technische Verbindung aus Sensorik, KI-Analyse und Visualisierung beschrieben, wie sie Global Hydro in seinen Digital Solutions anbietet.
In der Mitteilung wird der Klimawandel als verändernder Faktor für die Rahmenbedingungen der Wasserkraft genannt. Schmelzende Gletscher sowie häufigere Extremwetterereignisse führten demnach zu veränderten Wasserführungen und steigenden Sedimentfrachten in Flüssen. Als Folgen werden erhöhte Verschleißschäden an Turbinen, steigende Wartungskosten und potenzielle Ertragseinbußen genannt.
Die Aussendung stellt heraus, dass Sedimentbelastungen mit der neuen KI-Lösung erstmals direkt an der Turbine und in Echtzeit erkannt werden können. Dadurch ließen sich laut Text Betriebsstrategien optimieren, Wartungsarbeiten gezielter planen und die Lebensdauer von Anlagenkomponenten verlängern.
TRUSTIFAI habe das KI-System im Rahmen der Inspektion nach Angaben der Mitteilung unter anderem hinsichtlich seiner technischen Leistungsfähigkeit, der Definition des Anwendungsbereichs, der Datenqualität, der Governance-Prozesse sowie der vorgesehenen Maßnahmen zur menschlichen Aufsicht und Risikominimierung bewertet. Besonderes Augenmerk sei laut Aussendung auf die sichere Einbettung der KI in den Betriebsprozess gelegt worden.
Die Mitteilung stellt klar, dass das System keine autonomen Steuerungsentscheidungen trifft, sondern Betreiber durch Handlungsempfehlungen unterstützt. Weiter heißt es, dass Mechanismen vorgesehen sind, die unsichere Vorhersagen kennzeichnen und bei fehlenden oder fehlerhaften Eingangsdaten automatisch einen definierten Fallback-Modus aktivieren.
In der Aussendung zitiert TRUSTIFAI-Geschäftsführer Andreas Gruber: "Der erfolgreiche Abschluss dieser Inspektion zeigt, wie vertrauenswürdige KI in kritischen industriellen Anwendungen umgesetzt werden kann. Innovative Technologien entfalten ihren Nutzen dann besonders wirksam, wenn Transparenz, Verlässlichkeit und technische Robustheit von Anfang an berücksichtigt werden."
Das Projekt wurde nach Angaben der Mitteilung im Rahmen des Förderprogramms „aws AI Adoption: Green“ unterstützt. Die Aussendung nennt als Ziel des Programms, den Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen und zur Förderung nachhaltiger Innovationen zu beschleunigen.
In der Pressemitteilung wird zudem ein Beitrag zur Zielsetzung des europäischen Green Deal behauptet: "Durch die längere Nutzungsdauer von Turbinen, geringeren Wartungsaufwand und effizientere Betriebsführung werden Ressourcen geschont und die Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Energieerzeugung gestärkt." Diese Formulierung steht wörtlich in der Mitteilung.
Thomas Stütz, Head of Digital Solutions bei Global Hydro, wird in der Aussendung mit den Worten zitiert: "Mit SediSense bringen wir künstliche Intelligenz direkt in den Kraftwerksbetrieb. Betreiber erhalten erstmals belastbare Informationen über sedimentbedingten Verschleiß in Echtzeit und können dadurch Wartungsmaßnahmen gezielt planen, die Anlagenverfügbarkeit erhöhen und die Lebensdauer ihrer Turbinen nachhaltig verlängern. Die erfolgreiche TRUSTIFAI-Inspektion bestätigt unseren Anspruch, innovative KI-Lösungen nicht nur leistungsfähig, sondern auch transparent und vertrauenswürdig zu entwickeln."
Die Mitteilung hebt die Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und unabhängigen Prüfstellen hervor. Dem Text zufolge verdeutliche das Projekt die Bedeutung dieser Kooperationen für die Einführung von KI-Systemen in sicherheits- und wirtschaftskritischen Anwendungsfeldern. Die Aussendung wiederholt an mehreren Stellen die Aussage, dass SediSense belastbare Informationen in Echtzeit liefert und Wartungsmaßnahmen besser planbar macht.
Im Folgenden werden zentrale Begriffe aus der Aussendung neutral erklärt, ohne neue Fakten zu behaupten:
Die Mitteilung nennt mehrere Prüfbereiche: technische Leistungsfähigkeit, Definition des Anwendungsbereichs, Datenqualität, Governance-Prozesse sowie Maßnahmen zur menschlichen Aufsicht und Risikominimierung. Damit werden Prüfdimensionen benannt, die TRUSTIFAI im Rahmen der Inspektion betrachtet hat, ohne in der Aussendung technische Prüfmethoden oder Prüfumfänge im Detail zu beschreiben.
Außerdem betont die Meldung die Rolle von Bedienpersonal und Entscheidungsbefugnissen: Das System gebe Handlungsempfehlungen, treffe aber keine autonomen Steuerungsentscheidungen, und es seien Mechanismen zur Markierung unsicherer Vorhersagen sowie ein Fallback-Modus vorgesehen.
Welche Aufgabe hatte TRUSTIFAI bei der Inspektion?
TRUSTIFAI bewertete laut Aussendung das KI-System unter anderem hinsichtlich technischer Leistungsfähigkeit, Anwendungsdefinition, Datenqualität, Governance sowie Maßnahmen zur menschlichen Aufsicht und Risikominimierung. Die Beschreibung nennt diese Prüfbereiche explizit.
Trifft das System autonome Steuerungsentscheidungen?
Die Mitteilung stellt fest, dass das System keine autonomen Steuerungsentscheidungen trifft, sondern Betreiber durch Handlungsempfehlungen unterstützt. Zudem seien Mechanismen vorgesehen, um unsichere Vorhersagen zu kennzeichnen und bei fehlerhaften Eingangsdaten einen definierten Fallback-Modus zu aktivieren.
Welche Sensorik verwendet SediSense?
Im Text heißt es, dass außen am Turbinengehäuse angebrachte Körperschallsensoren zum Einsatz kommen. Deren Signale werden demnach zusammen mit Verfahren des maschinellen Lernens genutzt, um Verschleißerscheinungen zu erkennen.
Wie wird die Auswertung dargestellt?
Laut Mitteilung werden die gewonnenen Informationen in die Hydrox-Plattform integriert und können über HydroxConnect visualisiert werden. Dort sollen die Daten für die Betriebsführung nutzbar gemacht werden.
Wer hat das Projekt finanziell unterstützt?
Die Aussendung nennt das Förderprogramm „aws AI Adoption: Green“ als Unterstützer des Projekts. Dem Text zufolge verfolgt dieses Programm das Ziel, den Einsatz von KI zur Bewältigung ökologischer Herausforderungen und für nachhaltige Innovationen zu beschleunigen.
Quelle: Aussendung der TÜV AUSTRIA Group via OTS (TRUSTIFAI GmbH / Global Hydro Energy GmbH).
Kontakt laut Mitteilung: TRUSTIFAI GMBH, Michael Weberberger, Telefon: +43664604546593, E-Mail: michael.weberberger [at] trustifai.at. Weiterführende Informationen sind laut Aussendung auf der Website trustifai.at verfügbar.
In der Mitteilung wird TRUSTIFAI GmbH als österreichischer Prüf- und Zertifizierungshub für Künstliche Intelligenz beschrieben, der ein Joint Venture von TÜV AUSTRIA und dem Software Competence Center Hagenberg (SCCH) ist. TRUSTIFAI unterstütze Organisationen bei der Entwicklung, Prüfung, Inspektion und Zertifizierung von KI-Systemen, heißt es.
Global Hydro wird in der Aussendung als international tätiger Anbieter von Water-to-Wire-Wasserkraftlösungen beschrieben, der Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen begleite – von Planung und Lieferung elektromechanischer Ausrüstung bis hin zu digitalen Lösungen, Automatisierung, Retrofit und Service. Mit den Digital Solutions unterstütze Global Hydro Betreiber dabei, Effizienz, Verfügbarkeit und Nachhaltigkeit ihrer Wasserkraftwerke kontinuierlich zu steigern, so die Mitteilung.