LH Johanna Mikl‑Leitner: „Diese Stadt ist nie stillgestanden, sie hat sich immer weiterentwickelt“
Zum 100‑Jahr‑Jubiläum der Stadterhebung trafen sich in Scheibbs Bürgerinnen, Vereine und politische Vertreter; Reden, Lesung und Chor prägten den Festakt.
Zum hundertsten Jubiläum der Stadterhebung versammelten sich am Sonntag zahlreiche Fest‑ und Ehrengäste sowie Bürgerinnen und Bürger in Scheibbs. Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner eröffnete die Feier mit den Worten: „Heute feiern wir hundert Jahre Scheibbs und stellen jene Menschen in den Mittelpunkt, die diese wunderbare Stadt aufgebaut haben.“
In ihrer Ansprache hob Mikl‑Leitner mehrfach hervor, dass Scheibbs seit jeher „nie stillgestanden“ sei und sich „immer weiterentwickelt“ habe. Sie nannte historische Vorreiterrollen und aktuelle Wirtschaftskennzahlen der Stadt als Beispiele für diese Entwicklung und verwies auf laufende Investitionen etwa in den Landeskindergarten sowie auf Angebote in Kultur und Tourismus.
Die Feier zum hundertjährigen Bestehen der Stadterhebung umfasste mehrere Programmpunkte: einen ökumenischen Gottesdienst, einen Festakt mit Reden und eine szenische Lesung. Die Veranstaltung wurde musikalisch von einem Chor begleitet, der mit fast hundert Sängerinnen und Sängern das Heimatlied „Kennst du das Kleinod“ in traditioneller Fassung sowie neu interpretiert sang.
Am Festakt nahmen neben Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner auch Bürgermeister David Pöcksteiner und Vizebürgermeister Joseph Hofmarcher teil. Bürgermeister Pöcksteiner erinnerte daran, dass Scheibbs vor hundert Jahren in einer Zeit großer politischer und gesellschaftlicher Herausforderungen zur Stadt erhoben worden sei. Vizebürgermeister Hofmarcher bedankte sich bei allen helfenden Händen, die zum Gelingen der Feier beigetragen hätten.
Die Jubiläumsfeier begann mit einem ökumenischen Gottesdienst, gestaltet von Pfarrer Anton Hofmarcher und Pfarrer David Zezula. Im Anschluss umrahmte die szenische Lesung „Die Scheibbser“, dargeboten von Marianne Schragl, Johann Huber und Harald Krammer nach einem Text von Franz Gloser, den Festakt.
Musikalisch wurde der Tag von einem fast hundertköpfigen Chor begleitet, der das Heimatlied aufführte. Die Kombination aus religiösem Beginn, literarischer und musikalischer Umrahmung sowie offiziellen Reden prägte somit den Verlauf der Feierlichkeiten.
In ihrer Rede verwies Landeshauptfrau Mikl‑Leitner auf wirtschaftliche Kennzahlen der Stadt: Scheibbs verfüge heute über rund 570 Arbeitsstätten und mehr als 3.700 Beschäftigte. Mit diesen Zahlen bezeichnete sie die Stadt als „bedeutenden Wirtschaftsstandort im Mostviertel“.
Stadtarchivar Johann Schagerl gab einen historischen Rückblick: Scheibbs wurde erstmals im Jahr 1165 erwähnt, erhielt 1536 ein Stadtwappen und wurde 1926 zur Stadt erhoben. Die heutige Hundert‑Jahr‑Feier markierte damit das Jubiläum der Stadterhebung von 1926.
In ihrer Rede nannte Mikl‑Leitner konkrete lokale Unternehmen und Wirtschaftstreiber, darunter Andreas Töpper, die Scheibbser Keramik und Wittur, und stellte sie als Beispiele für wirtschaftliche Impulse dar. Durch die Nennung dieser Namen und der quantitativen Eckdaten unterstrich sie die Bedeutung von Scheibbs als Arbeits‑ und Wirtschaftsstandort im regionalen Kontext.
Die Erwähnung von etwa 570 Arbeitsstätten und mehr als 3.700 Beschäftigten wurde in der Aussendung genutzt, um die aktuelle Größenordnung der lokalen Wirtschaft zu dokumentieren. Diese Zahlen wurden in der Rede als Grundlage genannt, auf deren Basis Scheibbs im Mostviertel verortet wurde.
Stadterhebung: Unter einer Stadterhebung versteht man formal die Zuerkennung des Stadtrechts an eine Gemeinde. Im Fall von Scheibbs bezieht sich die Hundert‑Jahr‑Feier ausdrücklich auf die Stadterhebung im Jahr 1926 und bildet den Anlass für das Jubiläum.
Landeshauptfrau: Die Landeshauptfrau ist die politische Spitze eines österreichischen Bundeslandes und vertritt dieses in offiziellen Anlässen. In der Feier sprach die Niederösterreichische Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner und bezog sich in ihrer Rede auf historische Entwicklung sowie aktuelle Investitionen in Scheibbs.
Landeskindergarten: Als Landeskindergarten wird üblicherweise eine Kinderbetreuungseinrichtung bezeichnet, die in Trägerschaft des Landes oder mit Landesunterstützung betrieben werden kann. In der Aussendung verwies Mikl‑Leitner auf die Erweiterung des Landeskindergartens in Scheibbs als ein genanntes Beispiel für Investitionen in Familien und Bildung.
Klinikum Scheibbs: Das Klinikum Scheibbs wurde in der Aussendung namentlich genannt; Mikl‑Leitner hob die Orthopädie des Klinikums hervor. Sie ordnete einen weiteren Ausbau im Rahmen des Gesundheitsplans 2040+ ein, wie es in ihrer Rede formuliert wurde.
Ehrenamt: In der Aussendung wurde das ehrenamtliche Engagement in Scheibbs betont. Mikl‑Leitner verwies auf das Miteinander in den rund 80 Vereinen der Stadt und dankte den Ehrenamtlichen für ihren Einsatz, wie es in ihrer Ansprache genannt wurde.
In der Aussendung wurden einige konkrete Einrichtungen und Angebote genannt: die Erweiterung des Landeskindergartens, das Klinikum Scheibbs mit Erwähnung der Orthopädie im Zusammenhang mit dem Gesundheitsplan 2040+, sowie kulturelle und touristische Angebote wie die Intertonale, den Ötscher und den Erlauftalweg. Diese Punkte wurden in den Reden als Beispiele für laufende oder geplante Schwerpunkte genannt.
Gleichzeitig nennt die Aussendung keine detaillierten Zeitpläne, Finanzierungsangaben oder konkrete Umsetzungsschritte für diese Projekte. In der Rede dienten die Nennungen primär der Darstellung von Schwerpunktbereichen und der Betonung von Investitionen in Familien, Bildung, Kultur und Gesundheit.
Landeshauptfrau Mikl‑Leitner stellte Menschen und ihre Leistungen in den Mittelpunkt der Feier und nannte historische und aktuelle Vorreiterrollen von Scheibbs. Sie hob Beispiele wie die frühe Einführung elektrischer Straßenbeleuchtung in der Habsburgermonarchie sowie das erste Freibad in Niederösterreich hervor und sprach über Investitionen in Bildung, Familien und Lebensqualität.
Die Bürgermeister‑ und Vizebürgermeister‑Worte betonten Zusammenhalt und das Publikum als Ausdruck des lokalen Engagements. Pöcksteiner nahm Bezug auf die historische Stadterhebung 1926 und stellte einen Zusammenhang zu aktuellen Herausforderungen her, wobei er das Miteinander und die Helferinnen und Helfer hervorhob.
Im Festakt nannte Stadtarchivar Johann Schagerl die erstmalige Nennung von Scheibbs im Jahr 1165. Er erwähnte zudem die Verleihung des Stadtwappens im Jahr 1536 und die Stadterhebung im Jahr 1926, auf die sich das hundertjährige Jubiläum bezieht.
Die Feier wurde von Landeshauptfrau Johanna Mikl‑Leitner mit einer Rede eröffnet. Ihre Kernaussage lautete: „Heute feiern wir hundert Jahre Scheibbs und stellen jene Menschen in den Mittelpunkt, die diese wunderbare Stadt aufgebaut haben.“
Mikl‑Leitner sprach über Investitionen in Familien, Bildung und Lebensqualität und verwies konkret auf die Erweiterung des Landeskindergartens. Außerdem nannte sie das Klinikum Scheibbs und die Orthopädie, deren Ausbau sie im Rahmen des Gesundheitsplans 2040+ erwähnte.
Die Veranstaltung umfasste einen ökumenischen Gottesdienst, eine szenische Lesung mit dem Titel „Die Scheibbser“ und musikalische Beiträge durch einen Chor aus fast hundert Sängerinnen und Sängern, die unter anderem das Heimatlied „Kennst du das Kleinod“ vortrugen.
In der Aussendung wurden rund 570 Arbeitsstätten und mehr als 3.700 Beschäftigte für Scheibbs genannt. Diese Zahlen wurden von der Landeshauptfrau in ihrer Rede angeführt, um die Bedeutung des Standorts im Mostviertel zu veranschaulichen.
Landeshauptfrau Mikl‑Leitner hob das große ehrenamtliche Engagement hervor und nannte das Miteinander in den rund 80 Vereinen. Sie dankte den Menschen in der Stadt, die dort leben und arbeiten, und betonte deren Beitrag zur Lebens‑ und Liebenswürdigkeit von Scheibbs.
Quelle: Amt der Niederösterreichischen Landesregierung (Presseaussendung).
Kontakt für Rückfragen: Amt der NÖ Landesregierung, Landesamtsdirektion/Öffentlichkeitsarbeit, Doris Zöger, Telefon: 02742/9005-13314, E‑Mail: presse[at]noel.gv.at