Der Landtag hat auf Initiative der Petition #fairändern beschlossen, Maßnahmen zu prüfen, um Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften künftig besser zu unterstützen.
Der Landtag hat auf Initiative der Petition #fairändern beschlossen, Maßnahmen zu prüfen, um Frauen bei ungeplanten Schwangerschaften künftig besser zu unterstützen. Die Petition wurde angenommen und in einen Entschließungsantrag überführt.
Der Entschließungsantrag sieht unter anderem vor, Ursachen und Entscheidungsfaktoren von Schwangerschaftsabbrüchen wissenschaftlich untersuchen zu lassen. Ziel ist, zu prüfen, welche Unterstützung Frauen brauchen, damit eine unerwartete Schwangerschaft nicht zwangsläufig in einer Abtreibung endet.
Experte Dr. Florian Baumgartner erklärt: „Die Zahlen der Abtreibungen in Salzburg liegen seit 20 Jahren konstant bei 700–900 pro Jahr. Es muss geprüft werden, welche Unterstützung Frauen brauchen, damit eine unerwartete Schwangerschaft nicht zwangsläufig in einer Abtreibung endet.“
Die Petition fordert zudem, Frauen künftig besser über bestehende Beratungsangebote, finanzielle Unterstützungen und soziale Hilfen zu informieren. Auch Alternativen wie Adoption und Pflegeelternschaft sollen stärker berücksichtigt werden.
Die Initiatorinnen der Petition begrüßen die Annahme des Antrags: „Die Umsetzung dieser Petition ist ein wichtiges Signal. Viele Menschen haben sich in den vergangenen Monaten engagiert und Unterschriften gesammelt – dieses Engagement führt nun zu konkreten politischen Schritten.“
Die Petition wurde im Salzburger Landtag angenommen und in einen Entschließungsantrag überführt. Link zum gesamten Text mit weiteren Zitaten und Bildern: https:fairändern.at/petition-erfolgreich/