ORF-Report mit Schwerpunkten Graz-Wahl, Sommerferien, Inklusion und Sportwetten
Yilmaz Gülüm präsentiert am 23. Juni 2026 in ORF 2 und ORF ON die „Report“-Ausgabe zu Graz, Sommerbetreuung, Inklusion und Sportwetten.
Yilmaz Gülüm präsentiert am Dienstag, dem 23. Juni 2026, um 21.05 Uhr die „Report“-Sendung in ORF 2 und auf ORF ON. Die Ausgabe widmet sich laut ORF mehreren Themen: der Gemeinderatswahl in Graz, der Debatte um die Länge der Sommerferien und der Ferienbetreuung, der Lage der Inklusion in Österreich sowie der Regulierung von Sportwetten.
Die geplante Sendung enthält Reportagen und Beiträge von mehreren ORF-Redakteurinnen und -Redakteuren sowie Interviews. Ergänzend kündigt der Sender für den Wahlabend zusätzliche Formate an: den „ZIB Talk Spezial“ um 22.30 Uhr in ORF 2 und am Wahlsonntag zwei „ZIB Spezial“-Ausgaben um 16.00 und 17.00 Uhr.
Die Sendung beginnt um 21.05 Uhr in ORF 2 und ist gleichzeitig auf ORF ON verfügbar. Yilmaz Gülüm führt als Moderator durch die Ausgabe, in der mehrere Beiträge und Reportagen angekündigt sind. Laut Ankündigung behandelt die Sendung sowohl regionale politische Entwicklungen als auch bundesweit relevante Fragen zu Bildung, Inklusion und Glücksspielregeln.
Für den Wahlabend kündigt ORF ergänzende Sondersendungen an: Direkt im Anschluss an den „Report“ ist ein „ZIB Talk Spezial“ um 22.30 Uhr geplant. Am Wahlsonntag selbst sind zwei „ZIB Spezial“-Ausgaben vorgesehen, und zwar um 16.00 und 17.00 Uhr.
Der Beitrag „Graz wählt anders“ wirft laut Ankündigung einen Blick auf die Stadt Graz und ihre politische Entwicklung in den vergangenen fünf Jahren. Vor fünf Jahren bezeichnet die Meldung die Entwicklung als innenpolitische Überraschung: Das traditionell schwarz regierte Graz wurde damals kommunistisch.
Seitdem regiert Bürgermeisterin Elke Kahr gemeinsam mit den Grünen und der SPÖ die zweitgrößte Stadt Österreichs. Ende Juni steht erneut eine Wahl an; nach Angaben in der Sendungsankündigung könnten laut allen Prognosen die kommunistische Bürgermeisterin in ihrem Amt bestätigt werden. Die Reportage von Laura Franz und Martin Pusch fragt, „was Graz so speziell macht“ und wie sich die Stadt in den letzten fünf Jahren verändert hat.
Die Ankündigung stellt außerdem den regionalen Gegensatz heraus: Während Graz kommunistisch regiert wird, stellt auf Landesebene mit Mario Kunasek die FPÖ den Landeshauptmann. Die Reportage thematisiert damit sichtbar unterschiedliche politische Mehrheiten auf Stadt- und Landesebene.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet laut ORF die Debatte um die Sommerferien und die Betreuungslücke. Grundlage für den thematischen Auftakt ist eine aktuelle Umfrage von Marketagent, wonach Eltern im Schnitt 454 Euro für die Ferienbetreuung ihrer Kinder zahlen.
Der Wiener Pflichtschul-Elternverein bringt auf Basis dieser Ergebnisse eine politische Debatte ins Spiel und fordert konkret eine Kürzung der Sommerferien auf sechs statt neun Wochen. Die Meldung berichtet, dass das Bildungsministerium dieser Idee vorerst eine Absage erteilt hat. Auch die Lehrer- und Lehrerinnengewerkschaft stellt sich gegen die vorgeschlagene Kürzung.
In der Sendungsankündigung wird zudem auf einen knappen Personalbestand hingewiesen: Für zusätzliche Betreuungs- und Schulangebote fehle „schlicht das Personal“, wie es im Ankündigungstext heißt. Barbara Krivanek und Miriam Ressi gehen in ihrem Beitrag der Frage nach, „Wie viel Wochen Ferien sind genug?"
Für den Themenblock ist laut Ankündigung ein Interview mit Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) geplant.
Beim Thema Inklusion beleuchtet die Sendung laut ORF die Situation von Kindern mit Behinderung in Österreich. Die Ankündigung verweist auf eine Beanstandung durch die UN-Behindertenrechtskonvention: Demnach ist ein Drittel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf weiterhin getrennt in Sonderschulen statt in inklusiven Klassen unterrichtet.
Regional gebe es dabei deutliche Unterschiede: In der Steiermark besuchten nur 16 Prozent der betroffenen Kinder eine Sonderschule, während es in Wien und Niederösterreich laut Ankündigung „rund jedes zweite Kind“ sei. Die Sendung thematisiert, dass für eine flächendeckendere Inklusion auch eine Umverteilung von Mitteln von Sonderschulklassen zu inklusiven Klassen erforderlich wäre, weist aber zugleich auf politische Widerstände hin: Manche Bundesländer setzten weiterhin auf die Trennung von Kindern mit und ohne Behinderung im Klassenzimmer.
Die Ankündigung nennt außerdem, dass Studien belegen würden, „dass die meisten vom inklusiven Modell profitieren würden“, eine Aussage, die Barbara Krivanek und Sabina Riedl in ihrem Beitrag aufzeigen sollen.
Ein weiterer Beitrag der Sendung widmet sich den Sportwetten, die laut ORF besonders während der Fußball-Weltmeisterschaft auffällig beworben werden. Die Ankündigung stellt den möglichen Zusammenhang zwischen Werbung, Freizeitwahrnehmung und problematischem Wettverhalten in den Mittelpunkt.
Der Text erklärt, dass es in Österreich einen Spielerschutz geben sollte, der das finanzielle Risiko für Wettkunden minimiert. Zugleich sei der Spielerschutz bei Sportwetten jedoch „neunmal unterschiedlich geregelt“ und insgesamt wesentlich lockerer als beim Glücksspiel, heißt es in der Ankündigung.
Als Grund nennt die Sendung, dass die Sportwette in Österreich – im Gegensatz zu allen anderen EU-Ländern – als Geschicklichkeitsspiel gilt und daher Ländersache sei. Die ORF-Ankündigung berichtet weiter von einem dem Report zugespielten Entwurf des Ministerratsvortrags: Demnach plane der Finanzminister eine bundesweit einheitliche Regelung, wozu aber die Zustimmung der Landeshauptleute nötig sei. Vor diesem Hintergrund wird die Sportwette laut Ankündigung als Verhandlungsgegenstand im größeren Poker um die Reformpartnerschaft zwischen Bund und Ländern beschrieben.
Die Reporter in diesem Bericht sind Yilmaz Gülüm und Emanuel Liedl.
ORF: Der Österreichische Rundfunk ist laut Ankündigung Sender und Herausgeber der „Report“-Sendung; die Ausgabe wird in ORF 2 ausgestrahlt und parallel auf ORF ON angeboten.
Marketagent: In der Sendungsankündigung wird eine Umfrage von Marketagent zitiert, aus der der Durchschnittswert von 454 Euro für Ferienbetreuung hervorgeht.
UN-Behindertenrechtskonvention (CRPD): Die Ankündigung verweist auf eine Beanstandung der Konvention, wonach ein Drittel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf getrennt unterrichtet werde.
Sonderschule und inklusive Klasse: Die Meldung unterscheidet zwischen separatem Unterricht in Sonderschulen und inklusivem Unterricht, bei dem Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam lernen.
Ministerratsvortrag: In der Ankündigung wird ein dem Report zugespielter Entwurf des aktuellen Ministerratsvortrags genannt, aus dem laut ORF hervorgeht, dass der Finanzminister eine bundesweit einheitliche Regelung für Sportwetten plane.
Die Sendung wird am Dienstag, dem 23. Juni 2026, um 21.05 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt und ist gleichzeitig auf ORF ON verfügbar. Zusätzlich ist für denselben Abend ein „ZIB Talk Spezial“ um 22.30 Uhr angekündigt, und am Wahlsonntag sind zwei „ZIB Spezial“-Ausgaben um 16.00 und 17.00 Uhr geplant.
Yilmaz Gülüm präsentiert die Ausgabe. Die Reportage „Graz wählt anders" stammt laut Ankündigung von Laura Franz und Martin Pusch; weitere Beiträge führen Barbara Krivanek, Miriam Ressi, Sabina Riedl, Emanuel Liedl und andere Journalisten.
Die ORF-Ankündigung zitiert eine aktuelle Marketagent-Umfrage, nach der Eltern im Schnitt 454 Euro für die Ferienbetreuung ihrer Kinder zahlen. Diese Zahl ist die Grundlage für die diskutierte Debatte um eine mögliche Kürzung der Sommerferien.
Der Wiener Pflichtschul-Elternverein fordert eine Kürzung von neun auf sechs Wochen. Das Bildungsministerium habe dieser Idee vorerst eine Absage erteilt, und auch die Lehrer- und Lehrerinnengewerkschaft zeigt sich laut Ankündigung dagegen. In der Sendung wird außerdem auf Personalengpässe bei zusätzlichen Betreuungsangeboten hingewiesen.
Die ORF-Ankündigung verweist auf eine Beanstandung durch die UN-Behindertenrechtskonvention: Demnach ist ein Drittel der Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf getrennt in Sonderschulen untergebracht. Regionale Unterschiede werden benannt: In der Steiermark besuchten laut Ankündigung 16 Prozent eine Sonderschule, in Wien und Niederösterreich „rund jedes zweite Kind“.
Laut Ankündigung gilt die Sportwette in Österreich als Geschicklichkeitsspiel und ist damit Ländersache, während andere EU-Länder Sportwetten anders einordnen. Der Report beruft sich auf einen dem Sender zugespielten Ministerratsvortrag, in dem der Finanzminister eine bundesweit einheitliche Regelung plane, wofür die Zustimmung der Landeshauptleute erforderlich wäre.
Quelle der Ankündigung: ORF. Weiterführende Informationen und Pressekontakt sind über http://presse.ORF.at abrufbar.