Am 19. Dezember 2025 zog die österreichische Bundesregierung eine positive Bilanz über ihre bisherige Amtszeit. In einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt in Wien betonten Staatssekretär Alexander Pröll, Staatssekretärin Michaela Schmidt und Bildungsminister Christoph Wiederkehr die Erfolge und He
Am 19. Dezember 2025 zog die österreichische Bundesregierung eine positive Bilanz über ihre bisherige Amtszeit. In einer Pressekonferenz im Bundeskanzleramt in Wien betonten Staatssekretär Alexander Pröll, Staatssekretärin Michaela Schmidt und Bildungsminister Christoph Wiederkehr die Erfolge und Herausforderungen des Jahres. Seit dem Amtsantritt am 3. März hat die Regierung 35 Ministerräte abgehalten und dabei 481 Ministerratsvorträge erarbeitet, darunter 117 Gesetze und 160 Verordnungen. Diese Zahlen verdeutlichen die umfangreiche legislative Tätigkeit der Koalition, die erstmals in der Geschichte der Zweiten Republik aus drei Parteien besteht.
Ein zentraler Punkt der Bilanz war das unerwartet positive Wirtschaftswachstum. Noch im März wurde ein Rückgang von 0,3 % prognostiziert. Doch die neuesten Zahlen zeigen ein Wachstum von 0,5 %, was einem positiven Delta von 0,8 % entspricht. Staatssekretär Pröll hob hervor, dass dieser Aufschwung trotz der fragilen Ausgangslage erreicht wurde. Für 2026 wird ein weiteres Wachstum erwartet, was auf die umgesetzten wirtschaftlichen Maßnahmen zurückzuführen ist.
Die Bekämpfung der Inflation steht ebenfalls im Fokus der Regierung. Bundeskanzler Christian Stocker hat das Ziel ausgerufen, die Inflation auf 2 % zu senken und gleichzeitig ein Wirtschaftswachstum von mindestens 1 % bis Ende 2026 zu erreichen. Zu den Maßnahmen zählen der Gehaltsabschluss im öffentlichen Dienst, der gemeinsam mit der Sozialpartnerschaft verhandelt wurde, um die Lohn-Preis-Spirale zu durchbrechen. Dies war ein historischer Schritt in der Zweiten Republik.
Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz zeigt Österreich eine ähnliche Tendenz zur wirtschaftlichen Erholung. Während Deutschland ebenfalls mit Inflation zu kämpfen hat, setzt die Schweiz auf eine stabile Wirtschaftspolitik. Österreichs spezifische Maßnahmen wie der Industriestrombonus und die steuerlichen Anreize für Pensionisten heben sich jedoch ab und zeigen eine zielgerichtete Strategie zur Förderung des Wachstums.
Ein weiterer Schwerpunkt der Regierung ist die Null-Toleranz-Politik gegenüber Intoleranz und illegaler Migration. Die Reduktion der illegalen Migration und die Aussetzung des Familiennachzugs sind zentrale Punkte dieser Strategie. Zudem wurde das Kinderkopftuchverbot eingeführt, um die Integration zu fördern. Diese Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Sicherheits- und Integrationskonzepts.
Die politischen Entscheidungen der Regierung haben direkte Auswirkungen auf die Bürger. Die Senkung der Energiepreise um 1 Milliarde Euro und das Mietpreispaket für leistbare Mieten sind konkrete Beispiele, wie die Maßnahmen die Lebensqualität verbessern sollen. Auch die Reformen im Bildungsbereich, wie die Einführung des Chancenbonus, zielen darauf ab, die Chancengleichheit zu erhöhen.
Die Regierung blickt optimistisch in die Zukunft. Die Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholungsmaßnahmen und die konsequente Umsetzung der gesellschaftspolitischen Ziele sollen Österreich wettbewerbsfähig machen. Die Investitionen in Bildung und Digitalisierung werden als entscheidend für die Zukunft des Landes angesehen.
Die Bilanz der österreichischen Bundesregierung für das Jahr 2025 zeigt deutliche Erfolge in der Wirtschafts- und Sozialpolitik. Die Maßnahmen zur Inflationsbekämpfung und zur Förderung des Wirtschaftswachstums tragen Früchte. Die gesellschaftlichen Reformen zielen auf eine nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen ab. Die Regierung setzt auf Kontinuität und weitere Investitionen, um die gesetzten Ziele bis 2026 zu erreichen.
Weitere Informationen zur Regierungsarbeit und den geplanten Maßnahmen finden Sie auf der Website des Bundeskanzleramts.