Am 22. Dezember 2025 erstrahlte das ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn in einem besonderen Licht. Das Friedenslicht aus Bethlehem, ein Symbol der Hoffnung und des Miteinanders, wurde feierlich empfangen. Diese jährliche Tradition verbindet Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen in Vorarl
Am 22. Dezember 2025 erstrahlte das ORF-Landesfunkhaus Vorarlberg in Dornbirn in einem besonderen Licht. Das Friedenslicht aus Bethlehem, ein Symbol der Hoffnung und des Miteinanders, wurde feierlich empfangen. Diese jährliche Tradition verbindet Menschen verschiedenster Glaubensrichtungen in Vorarlberg und darüber hinaus. Das Ereignis ist ein eindrucksvolles Zeichen der Einheit und des Friedens, das gerade in der heutigen, von Krisen geprägten Zeit, von großer Bedeutung ist.
Das Friedenslicht aus Bethlehem ist mehr als nur eine Kerze. Es ist ein Symbol für Frieden und Zusammenhalt, das jedes Jahr in der Geburtskirche in Bethlehem entzündet wird. Seit 1986 wird es nach Österreich gebracht und von dort aus in viele Länder weitergereicht. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) spielen eine zentrale Rolle bei der Verteilung des Lichts, indem sie es mit Zügen in alle Bundesländer transportieren. Auch die Feuerwehr und die Pfadfinder sind maßgeblich an der Verbreitung beteiligt, insbesondere in Vorarlberg.
Die Tradition des Friedenslichts begann 1986 in Österreich und hat seitdem internationale Bedeutung erlangt. Ursprünglich als Hilfsprojekt für bedürftige Kinder gestartet, entwickelte sich das Friedenslicht schnell zu einem Symbol für Frieden und Zusammenhalt. Die Verteilung des Lichts durch die ÖBB und andere Organisationen wurde zu einem festen Bestandteil der österreichischen Weihnachtszeit. In den letzten Jahrzehnten hat sich das Friedenslicht als ein Zeichen der Hoffnung in einer oft gespaltenen Welt etabliert.
In Deutschland und der Schweiz wird das Friedenslicht ebenfalls mit großer Begeisterung empfangen. In Deutschland wird es durch die Deutsche Bahn verteilt, während in der Schweiz die Pfadfinder die Verbreitung übernehmen. Trotz der unterschiedlichen Verteilungswege bleibt die Botschaft dieselbe: Frieden und Miteinander. In Vorarlberg wird das Friedenslicht besonders gefeiert, da es hier als ein Zeichen der interreligiösen Zusammenarbeit gilt.
Für viele Vorarlberger ist das Friedenslicht ein fester Bestandteil der Weihnachtszeit. Es wird in Kirchen, Schulen und Privathaushalten entzündet und dient als Erinnerung an die Bedeutung von Frieden und Zusammenhalt. Die interreligiöse Feier im ORF-Landesfunkhaus ist ein Highlight, das Menschen verschiedener Glaubensrichtungen zusammenbringt und den Dialog fördert. Diese Veranstaltung zeigt, dass trotz unterschiedlicher religiöser Hintergründe ein gemeinsames Ziel verfolgt wird: Der Frieden.
Jedes Jahr werden tausende Friedenslichter in ganz Österreich verteilt. Die ÖBB transportiert das Licht in über 300 Züge, und es wird in mehr als 2.000 Gemeinden weitergegeben. In Vorarlberg nehmen jährlich über 500 Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften an der Ankunftsfeier teil. Diese Zahlen verdeutlichen die große Bedeutung des Friedenslichts als Symbol der Einheit.
In den kommenden Jahren wird das Friedenslicht weiterhin eine wichtige Rolle in der Förderung von Frieden und Dialog spielen. Die zunehmende Bedeutung von interreligiösen Veranstaltungen zeigt, dass der Wunsch nach Verständigung und Miteinander wächst. Es ist zu erwarten, dass das Friedenslicht auch in Zukunft Menschen zusammenbringen und als Symbol der Hoffnung dienen wird.
Das ORF-Friedenslicht ist mehr als nur eine Tradition. Es ist ein kraftvolles Symbol für Frieden und Miteinander, das Menschen in Vorarlberg und darüber hinaus verbindet. Die jährliche Feier zeigt, dass trotz unterschiedlicher religiöser Hintergründe ein gemeinsames Ziel verfolgt wird: Der Frieden. Möge das Friedenslicht auch in Zukunft als Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts leuchten.