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Österreichs E-Wirtschaft unterstützt EU-Strommarkt-Initiative

16. März 2026
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Die österreichische Energiewirtschaft zeigt sich erfreut über die jüngste Initiative der Bundesregierung zur Stärkung des europäischen Strommarktes. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat beim EU-...

Die österreichische Energiewirtschaft zeigt sich erfreut über die jüngste Initiative der Bundesregierung zur Stärkung des europäischen Strommarktes. Staatssekretärin Elisabeth Zehetner hat beim EU-Energieministerrat eine detaillierte Bewertung des Zusammenspiels zwischen CO₂-Preisen und Strommarkt vorgeschlagen – ein Vorstoß, der von Österreichs Energie, der Interessenvertretung der heimischen E-Wirtschaft, als wichtiges Signal für Stabilität und Transparenz gewertet wird. Die Branche sieht darin einen konstruktiven Ansatz zur Preisdämpfung, vorausgesetzt, Maßnahmen gefährden weder die Versorgungssicherheit noch den notwendigen Ausbau erneuerbarer Energien.

Investitionssicherheit als Grundvoraussetzung

„Dass sowohl der europäische Strommarkt als auch der Emissionshandel ausdrücklich außer Streit gestellt werden, sind wichtige Signale für Stabilität und Investitionssicherheit im Energiesystem“, sagt Barbara Schmidt, Generalsekretärin von Oesterreichs Energie. Grundsätzlich unterstützt die E-Wirtschaft alle Maßnahmen, die mehr Transparenz im Stromsystem schaffen und einen Beitrag zur Dämpfung der Strompreise leisten; eine genauere Beurteilung des Vorstoßes erfordert allerdings konkretere Informationen zur Ausgestaltung.

„Die Voraussetzung für eine sachlich fundierte Diskussion auf europäischer Ebene ist größtmögliche Transparenz darüber, welche Technologien wann den Strompreis bestimmen und wie sich einzelne Kostenbestandteile zusammensetzen“, so Schmidt.

Mehr Erneuerbare senken Preise

Gleichzeitig bleiben der konsequente Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung sowie der Netze und Speicher die zentralen Hebel, um strukturelle Preistreiber im Stromsystem langfristig zu reduzieren. „Der Schlüssel zu dauerhaft wettbewerbsfähigen Strompreisen liegt im konsequenten Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung sowie in leistungsfähigen Netzen und ausreichend Speichern“, betont Schmidt.

Damit der Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung im notwendigen Tempo erfolgen kann, braucht es entsprechende Rahmenbedingungen. Die Bundesregierung ist gefordert, die im Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) vorgesehenen Ausbauziele konsequent zu unterstützen – etwa durch die Bereitstellung der dafür erforderlichen Flächen, beschleunigte Genehmigungsverfahren und Maßnahmen zur Stärkung der öffentlichen Akzeptanz für neue Energieinfrastruktur.

Schlagworte

#Strommarkt#E-Wirtschaft#Emissionshandel#Erneuerbare#Strom#Energiemarkt#Bundesregierung

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