Am 26. Mai 2026 wurde der neue Standort der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) in der „Roten Emma“ im 22. Bezirk feierlich eröffnet. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, das Angeb...
Am 26. Mai 2026 wurde der neue Standort der Gebietsbetreuung Stadterneuerung (GB*) in der „Roten Emma“ im 22. Bezirk feierlich eröffnet. Zahlreiche Besucher*innen nutzten die Gelegenheit, das Angebot kennenzulernen und die neuen Räumlichkeiten in Kagran zu besichtigen.
Gebietsbetreuung Stadterneuerung: Neues Stadtteilbüro in Kagran
Ab sofort ist das Team der GB* im Stadtteilbüro in der Attemsgasse 38 (Stiege 3/1C) erreichbar und bleibt damit im Herzen Kagrans gut erreichbar und fest im Stadtteil verankert. Zuvor war die Service-Einrichtung der Stadt Wien seit Jänner 2024 in der Bernoullistraße 1 angesiedelt. Mit dem Umzug bleibt die GB* eine zentrale Anlaufstelle für Information, Beratung und Austausch im Bezirk.
Aussagen von Stadt und Politik
- Wohnbaustadträtin Elke Hanel-Torsch: „Wien ist und bleibt die Hauptstadt des hochqualitätiven und leistbaren Wohnraums. Zum Wiener Wohnbaumodell gehört es auch über die Wohnung hinaus zu denken. Das Projekt ‚Rote Emma‘ ist ein gutes Beispiel, wie man das direkte Wohnumfeld durch die Ansiedlung von sozialer Infrastruktur mitbeleben kann. Besonders wertvoll ist das breite Spektrum an Initiativen vor Ort – von sozialen Projekten bis hin zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten, wie sie die Gebietsbetreuung Stadterneuerung bietet. Denn Wien fördert nicht nur den leistbaren Wohnraum, sondern investiert in das soziale Miteinander!“
- Selma Arapovic (Neos Wien): „Wien entwickelt sich rasant weiter. Mit dem neuen Standort der Gebietsbetreuung in der ‚Roten Emma‘ schaffen wir wie gewohnt volle Transparenz bei Projekten im öffentlichen Raum und bringen die Beratung direkt zu den Menschen. Für die Donaustädterinnen und Donaustädter bleibt das Büro eine verlässliche Anlaufstelle, wenn es um ein gutes Zusammenleben und leistbaren Wohnraum geht – ein wichtiger Treffpunkt im Herzen von Kagran, der alle bei der Entwicklung ihres Bezirks direkt mitnimmt“.
- Bezirksvorsteher Ernst Nevrivy: „Die Gebietsbetreuung Stadterneuerung begleitet die Entwicklungen in der Donaustadt mit großem persönlichem Engagement, nah an den Menschen und direkt im Grätzl. Ich freue mich, dass die GB* an ihrem neuen Standort weiterhin zentral für die Anliegen der Donaustädterinnen und Donaustädter zur Verfügung steht, wertvolle Begegnungen in der Nachbarschaft ermöglicht und das gute Miteinander im Bezirk stärkt“.
Angebote und Fakten vor Ort
Der neue Standort befindet sich im geförderten Wohnbau „Rote Emma“ nahe dem Kirschblütenpark. Anfang März 2026 wurden hier insgesamt 360 leistbare, hochqualitative und durch die Stadt Wien geförderte Wohnungen übergeben. Gemeinsam mit der Gebietsbetreuung Stadterneuerung beziehen zehn weitere Institutionen und Initiativen, darunter die VHS, den neuen Bauplatz und tragen hier aktiv zur Stärkung des nachbarschaftlichen Miteinanders bei.
Angela Salchegger, Projektleiterin der Gebietsbetreuung Stadterneuerung für den 22. Bezirk, anlässlich des Umzugs: „Die vielen Begegnungen und nachbarschaftlichen Beziehungen aus unserer Zeit in der Bernoullistraße nehmen wir mit und freuen uns, diese am neuen Standort weiterzuführen.“
Programme und Angebote
- Information, Beratung und Austausch zu Bauprojekten und Wohnumfeld durch das GB*Team
- Regelmäßige Formate: „Salon Servus“, GB*Café und der GB*Wohntreff „Zuhause im Grätzl“
- Stadtteilführungen, Informationsveranstaltungen und Initiativen zur nachhaltigen Mobilität
- GB*Leihladen mit kostenlosem Ausleihen von Spielen, Sportgeräten und Alltagsgegenständen
- E-Lastenrad „Donau-Muli“ für umweltfreundliche Transporte
Ausblick: Am 19. Juni 2026 findet im Stadlauer Bahnhofspark das Festival „Um die Donaustadt besser“ statt. Nachhaltige Betriebe, Vereine und Initiativen aus dem Bezirk präsentieren ihre Arbeit und Angebote. Das Festival-Programm wurde gemeinsam mit lokalen Akteur*innen entwickelt.
Alle Informationen: gbstern.at
Quelle: Stadt Wien - Kommunikation und Medien (KOM), OTS, 26.05.2026