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Muzicant warnt Juden vor Spanien-Reisen: Antisemitismus-Vorwürfe

24. März 2026 um 11:17
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Eine außergewöhnliche Reisewarnung sorgt für Aufsehen in der jüdischen Gemeinschaft Europas: Dr. Ariel Muzicant, ehemaliger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien und Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, rät Juden und Israelis dringend von Reisen nach Spanien ab.

Eine außergewöhnliche Reisewarnung sorgt für Aufsehen in der jüdischen Gemeinschaft Europas: Dr. Ariel Muzicant, ehemaliger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, des Europäischen Jüdischen Kongresses und Vizepräsident des Jüdischen Weltkongresses, rät Juden und Israelis dringend von Reisen nach Spanien ab. Seine Einschätzung: Das antijüdische Klima in Spanien sei so schlimm wie seit der Inquisition 1492 nicht mehr. Diese Warnung wirft Fragen über die Sicherheit jüdischer Bürger in Europa und die Rolle der EU-Politik auf.

Scharfe Kritik an spanischer Regierungspolitik

Muzicants Warnung basiert auf Ereignissen seit dem 7. Oktober, die seiner Ansicht nach ein "unerträglich antijüdisches und antiisraelisches Klima" in Spanien geschaffen haben. Besonders kritisiert er Äußerungen des spanischen Transportministers Oscar Puente, demzufolge die Gefahr für Europa nicht iranische Raketen, sondern Israel seien. Diese Aussage steht für Muzicant symptomatisch für eine von ihm kritisierte Haltung der Regierung unter Premierminister Pedro Sánchez.

Die Regierung Sánchez plane zudem, den Aufenthalt von hunderttausenden illegalen, meist muslimischen Flüchtlingen zu legalisieren. Gleichzeitig lebten die wenigen Juden in Spanien nach Muzicants Darstellung in größter Angst vor Terroranschlägen, die er insbesondere mit Aktivitäten iranischer Botschaften und der Revolutionsgarden in Verbindung bringt. Er fordert deshalb eine Reaktion der EU-Institutionen.

EU-Politik unter Kritik: Wo bleibt der Schutz?

Muzicants Frage "Wo bleiben die EU, die Europäische Kommission und das Europäische Parlament?" verweist auf die Erwartung, dass europäische Institutionen auf solche Sicherheits- und Diskriminierungsbedenken reagieren. In seinem OTS-Statement bezeichnet er das Verhalten der spanischen Regierung als eine Schande für Europa.

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