Maul- und Klauenseuche: Österreich liefert Notfallausrüstung
Die griechische Insel Lesbos kämpft gegen einen gefährlichen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. Österreich hat am Karfreitag zwölf Paletten mit 60.000 Schutzausrüstungen an das betroffene Land ge...
Die griechische Insel Lesbos kämpft gegen einen Ausbruch der Maul- und Klauenseuche. Österreich hat am Karfreitag zwölf Paletten mit rund 60.000 Stück Schutzausrüstung, darunter Schutzbrillen, Face Shields und Schutzkleidung, an das betroffene Land geliefert. Die OTS berichtet, dass diese Ausrüstung von den griechischen Behörden dringend benötigt wurde.
Griechenlands Notlage und die europäische Antwort
Griechenland aktivierte den EU-Katastrophenschutzmechanismus (Union Civil Protection Mechanism, UCPM) und bat die Mitgliedstaaten um Unterstützung. Österreich kam diesem Hilfsgesuch nach und lieferte die Schutzausrüstung.
Der EU-Katastrophenschutzmechanismus
- Die Hilfsmaßnahme erfolgt im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM).
- Dabei werden 75 Prozent der anfallenden Kosten von der Europäischen Union kofinanziert.
Österreichs Engagement in der europäischen Katastrophenhilfe
Innenminister Gerhard Karner betonte: „Im Rahmen der europäischen Katastrophenhilfe soll unseren Partnern rasch und effizient geholfen werden. Die Lieferung von Schutzausrüstung ist eine wichtige Unterstützung der griechischen Behörden bei der Bekämpfung der hochansteckenden Maul- und Klauenseuche.“
Außenministerin Beate Meinl-Reisinger sagte: „Österreich steht Griechenland als verlässlicher Partner zur Seite und unterstützt jetzt rasch mit Schutzausrüstung. Das ist gelebte europäische Solidarität und ein wichtiger Beitrag, um eine weitere Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche zu verhindern.“
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