Tierschutz Austria: Nester unter aufgeheizten Dächern erreichen über 50 °C – Jungvögel fallen bereits Ende Juni aus den Nestern
Unter aufgeheizten Hausdächern steigen Temperaturen über 50 °C; Tierschutz Austria nimmt Mauersegler-Küken bereits einen Monat früher als zuletzt auf. Verein gibt Hinweise für Hilfe und Freiwilligenarbeit.
Die anhaltende Hitzewelle hat nach Angaben des Wiener Tierschutzvereins/Tierschutz Austria bereits die ersten jungen Mauersegler ins Tierschutzhaus in Vösendorf geführt. Unter aufgeheizten Hausdächern steigen die Temperaturen laut Aussendung auf weit über 50 Grad; für noch nicht flugfähige Jungvögel werde das Nest dadurch zur tödlichen Falle.
Nach Mitteilung des Vereins müssen demnach bereits Ende Juni die ersten Mauersegler aufgenommen werden – etwa einen Monat früher als im Vorjahr. Die Aussendung verbindet die akuten Beobachtungen mit der Aussage, dass in diesem Jahr zusätzlich ein El-Niño-Ereignis außergewöhnlich hohe Temperaturen begünstige.
Die Aussendung des Wiener Tierschutzvereins/Tierschutz Austria beschreibt, dass die enormen Temperaturen der vergangenen Tage bereits zu den ersten Zuführungen von Mauersegler-Küken in das Tierschutzhaus in Vösendorf geführt haben. Die Organisation berichtet, dass die Tiere unter den aufgeheizten Dächern mit Entscheidungen zwischen Verbleib im Nest und Sturz konfrontiert seien.
In der Mitteilung wird Stephan Scheidel, Tierheimleiter vom Tierschutzhaus, zitiert: „Die Tiere stehen vor einer grausamen Entscheidung: Entweder sie bleiben im Nest und drohen bei der Hitze zu verenden oder sie springen in die Tiefe, obwohl sie noch gar nicht fliegen können.“ Die Aussendung verweist auf die Sorge um zweiteffekte wie erhöhte Verwundbarkeit am Boden.
In der Presseaussendung wird beschrieben, dass unter aufgeheizten Hausdächern Temperaturen weit über 50 Grad erreicht werden können, wodurch Nester für noch nicht flugfähige Küken lebensgefährlich werden. Die Meldung nennt zudem Prognosen, nach denen regional Temperaturen von bis zu 40 Grad möglich seien, und ordnet diese Erwähnung in Verbindung mit der Sorge des Vereins um eine Verschärfung der Lage ein.
Die Mitteilung stellt einen Zusammenhang zwischen den unmittelbaren Eintritten junger Mauersegler aus den Nestern und übergeordneten Klimafaktoren her. Dabei wird El Niño als zusätzlicher Faktor genannt, der in diesem Jahr außergewöhnlich hohe Temperaturen begünstige und damit die Belastung für Wildtiere verstärke.
Der Wiener Tierschutzverein/Tierschutz Austria empfiehlt mehrere konkrete Hilfsmaßnahmen, die in der Aussendung genannt werden: Flache Wasserschalen für Wildtiere aufstellen, das Wasser täglich wechseln sowie Steine oder Äste ins Wasser legen, damit auch Insekten nicht ertrinken. Diese Hinweise gelten laut Mitteilung nicht nur für Mauersegler, sondern für Wildtiere allgemein.
In der Aussendung wird außerdem betont: „Ein Mauersegler am Boden ist immer ein Notfall. Die Tiere brauchen rasch Hilfe und sollten in eine Wildtierstation, etwa zu uns nach Vösendorf, oder zu einer Tierärztin beziehungsweise einem Tierarzt gebracht werden“, so Stephan Scheidel.
El-Niño-Ereignis: Die Aussendung nennt El Niño als einen Faktor, der in diesem Jahr außergewöhnlich hohe Temperaturen begünstigen könne. Im Kontext der Meldung wird El Niño insofern als ein zusätzliches Element erwähnt, das die Hitzebelastung für Wildtiere verstärkt.
Tiernotruf des Wiener Tierschutzvereins/Tierschutz Austria: Die Organisation weist in der Mitteilung auf einen rund um die Uhr erreichbaren Tiernotruf hin, über den verletzte oder hilfsbedürftige Wildtiere gemeldet werden können. Der Verein nennt diesen Dienst als zentrale Anlaufstelle für akute Fälle.
Wildtierstation (etwa Vösendorf): In der Aussendung wird die Wildtierstation des Tierschutzhauses in Vösendorf als mögliche Anlaufstelle für verletzte oder hilfsbedürftige Mauersegler genannt. Stephan Scheidel empfiehlt, gefundene Mauersegler dorthin oder zu einer Tierärztin beziehungsweise einem Tierarzt zu bringen.
Team Tierschutz: Das Team Tierschutz wird in der Mitteilung als freiwillige Helfergruppe beschrieben, die den Transport gemeldeter Tiere in Not übernehmen kann. Informationen über Mitwirkung und Einsatzmöglichkeiten stellt die Organisation über ihre Website zur Verfügung, so die Aussendung.
Aufzuchtkosten: Die Organisation weist in der Mitteilung darauf hin, dass die Aufzucht eines Mauerseglers rund 70 Euro koste und dass diese Versorgung laut Aussendung nur dank Spenden möglich sei. Links zu weiterführenden Informationen und zu Spendenprojekten werden in der Mitteilung genannt.
Die oben genannten Schritte fassen die im OTS-Text genannten Empfehlungen zusammen. Der Verein weist darauf hin, dass besonders an heißen Tagen die Zahl der Notfälle zunehmen kann und schnelle Hilfe entscheidend sei.
Die Formulierung stammt wörtlich aus der Aussendung: Ein am Boden befindlicher Mauersegler ist demnach in einer akuten Notlage und benötigt rasche Hilfe. Stephan Scheidel empfiehlt, solche Tiere in eine Wildtierstation wie das Tierschutzhaus in Vösendorf oder zu einer Tierärztin beziehungsweise einem Tierarzt zu bringen; die Meldung nennt dafür den Tiernotruf als Anlaufstelle.
In der Mitteilung heißt es, dass bereits Ende Juni die ersten Mauersegler aufgenommen werden müssten – etwa einen Monat früher als im Vorjahr. Diese Angabe steht im direkten Zusammenhang mit der beschriebenen Hitzebelastung unter Dächern und der Beobachtung erster Zuführungen in das Tierschutzhaus.
Wer nach Angaben des Wiener Tierschutzvereins den Sturz überlebt, sei am Boden schutzlos: Die Aussendung nennt Überhitzung sowie ein erhöhtes Risiko, leichte Beute für Krähen und Katzen zu werden. Aufgrund dieser Gefährdungslage empfiehlt die Organisation die schnelle Zuführung in eine Wildtierstation oder zu einer Tierärztin/einem Tierarzt.
Der Verein empfiehlt in der Mitteilung unter anderem, flache Wasserschalen bereitzustellen, das Wasser täglich zu wechseln und Steine oder Äste hinein zu legen, damit Insekten nicht ertrinken. Zudem wird empfohlen, gefundene Tiere nicht unbehandelt zu lassen, sondern den Tiernotruf zu kontaktieren oder die Tiere zu einer Wildtierstation bzw. einer Tierärztin/einem Tierarzt zu bringen.
Laut Aussendung kostet die Aufzucht eines Mauerseglers rund 70 Euro und sei nur dank Spenden möglich. Zudem werden laufend neue Freiwillige für das Team Tierschutz gesucht, die den Transport gemeldeter Tiere in Not übernehmen können; die Organisation verweist auf Informationen auf ihrer Website zu Mitwirkung und Spendenprojekten.
Die Informationen dieses Artikels beruhen auf der Presseaussendung des Wiener Tierschutzvereins/Tierschutz Austria. Verletzte oder hilfsbedürftige Wildtiere können laut Mitteilung rund um die Uhr über den Tiernotruf des Wiener Tierschutzvereins/Tierschutz Austria gemeldet werden: +43 1 699 2480. Weitere Informationen zu Team Tierschutz finden sich laut Aussendung unter https://www.tierschutz-austria.at/teamtierschutz/ und zum Spendenprojekt unter https://www.tierschutz-austria.at/wildtiere-in-not.
Kontakt laut Presseaussendung: Tierschutz Austria, Leona Fux, M.Sc., Telefon: +43 699 16604061, E-Mail: leona.fux [at] tierschutz-austria.at. Weiteres Bildmaterial (honorarfrei) wird in der Aussendung unter der angegebenen Fotolinkadresse bereitgestellt: https://flic.kr/s/aHBqjCXxm9. Die Website der Organisation: https://www.tierschutz-austria.at/.