Am 22. Dezember 2025 verkündete der Klima- und Energiefonds den Start zweier bedeutender Förderprogramme für Österreichs Regionen. Diese Programme, die 'Klima- und Energie-Modellregionen' (KEM) und 'Klimawandel-Anpassungsmodellregionen' (KLAR!), sind zentrale Bausteine in der österreichischen Klimap
Am 22. Dezember 2025 verkündete der Klima- und Energiefonds den Start zweier bedeutender Förderprogramme für Österreichs Regionen. Diese Programme, die 'Klima- und Energie-Modellregionen' (KEM) und 'Klimawandel-Anpassungsmodellregionen' (KLAR!), sind zentrale Bausteine in der österreichischen Klimapolitik. Sie bieten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, aktiv zur Erreichung der nationalen Klimaziele beizutragen.
Die 'Klima- und Energie-Modellregionen' (KEM) zielen darauf ab, die Nutzung erneuerbarer Energien in den Regionen zu fördern und die Mobilität nachhaltig zu gestalten. Im Jahr 2025 stehen dafür 11 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Mittel sollen die Fortführung bestehender Projekte sichern und neue Initiativen ermöglichen. Die 'Klimawandel-Anpassungsmodellregionen' (KLAR!) hingegen helfen den Gemeinden, sich an die unvermeidlichen Folgen des Klimawandels anzupassen. Mit 8,8 Millionen Euro unterstützt das Programm Maßnahmen, die die Resilienz der Regionen stärken.
Seit ihrer Einführung haben die KEM und KLAR! Programme eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Ursprünglich als Pilotprojekte gestartet, haben sie sich zu tragenden Säulen der österreichischen Klimapolitik entwickelt. Die Idee, Regionen gezielt zu fördern, um lokale Potenziale zu nutzen, hat sich als erfolgreich erwiesen. Über 7.000 Klimaschutzprojekte wurden bereits umgesetzt, die in 1.177 Gemeinden zur Dekarbonisierung beigetragen haben.
Ein Blick über die Grenzen zeigt, dass ähnliche Initiativen auch in Deutschland und der Schweiz existieren. In Deutschland etwa fördern Programme wie die 'Nationale Klimaschutzinitiative' ähnliche Ziele, während die Schweiz mit ihrem 'EnergieSchweiz' Programm auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien setzt. Der Vergleich zeigt, dass Österreich in Sachen regionaler Klimapolitik gut aufgestellt ist, aber auch von den Erfahrungen seiner Nachbarn lernen kann.
Die Auswirkungen der Förderprogramme auf die Bürger sind vielfältig. Sie reichen von der Schaffung neuer Arbeitsplätze über die Verbesserung der Lebensqualität bis hin zur Stärkung der regionalen Wirtschaft. Ein Beispiel ist die Gemeinde Murau, die dank der KEM Initiative ihre Energieversorgung nahezu vollständig auf erneuerbare Quellen umgestellt hat. Dies führte nicht nur zu einer Reduktion der CO2-Emissionen, sondern auch zu einer gesteigerten Wertschöpfung vor Ort.
Die Zahlen sprechen für sich: Mit 130 Klima- und Energie-Modellregionen und 93 KLAR! Regionen ist Österreich ein Vorreiter in der regionalen Klimapolitik. Über 2,2 Millionen Menschen profitieren direkt von den Maßnahmen, die in den Regionen umgesetzt werden. Diese beeindruckenden Zahlen unterstreichen die Bedeutung der Programme für die nationale Klimastrategie.
Die Zukunft der KEM und KLAR! Programme sieht vielversprechend aus. Experten prognostizieren, dass die Nachfrage nach Förderungen weiter steigen wird, da immer mehr Gemeinden die Vorteile erkennen. Langfristig könnten diese Programme die Blaupause für eine umfassende nationale Strategie zur Bewältigung des Klimawandels sein. Die Plattform www.orte-von-morgen.at wird dabei eine zentrale Rolle spielen, indem sie als Informations- und Austauschplattform fungiert.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Förderprogramme des Klima- und Energiefonds entscheidende Instrumente sind, um Österreich auf den Weg zur Klimaneutralität zu führen. Sie bieten nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern fördern auch Innovation und Zusammenarbeit auf regionaler Ebene. Bürger und Gemeinden sind aufgerufen, aktiv teilzunehmen und von den zahlreichen Möglichkeiten zu profitieren.
Für weiterführende Informationen besuchen Sie die Plattform www.orte-von-morgen.at oder die Website des Klima- und Energiefonds.