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KHM weist Mobbing-Vorwürfe von Schloss Ambras Direktorin zurück

26. März 2026
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Heftige Turbulenzen erschüttern den renommierten KHM-Museumsverband: Nach öffentlichen Mobbing-Vorwürfen der Direktorin von Schloss Ambras Innsbruck, Veronika Sandbichler, sieht sich Österreichs gr...

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Heftige Turbulenzen erschüttern den renommierten KHM-Museumsverband: Nach öffentlichen Mobbing-Vorwürfen der Direktorin von Schloss Ambras Innsbruck, Veronika Sandbichler, weist Generaldirektor Jonathan Fine die Anschuldigungen entschieden zurück.

Überraschende Wendung nach ZiB 2-Bericht

Der Bericht in der "ZiB 2" löste zahlreiche Medienanfragen aus. "Wir haben Sie heute eingeladen, weil es nach dem gestrigen Bericht zahlreiche Anfragen gab und wir diesen nun Rede und Antwort stehen wollen", erklärte Generaldirektor Jonathan Fine zu Beginn der Pressekonferenz in Wien.

Zu den konkreten Vorwürfen erklärte Fine: "Wir sind erstaunt über die Vorwürfe von Frau Dr. Sandbichler." Frau Sandbichler habe Ende Jänner von sich aus um eine einvernehmliche Auflösung ihres Dienstverhältnisses gebeten. Noch Ende Februar habe es Vergleichsverhandlungen zwischen den Anwälten gegeben. "Umso befremdlicher ist es, dass nun öffentlich Mobbingvorwürfe erhoben werden und uns ein sogenanntes 'toxisches Arbeitsklima' unterstellt wird. Diese Vorwürfe weisen wir entschieden zurück."

KHM-Verband: Keine konkreten Anzeigen eingegangen

Auch Behauptungen des Anwalts von Frau Sandbichler über weitere angeblich betroffene Mitarbeiter wies Fine zurück. "An uns ist niemand konkret herangetreten – weder direkt noch über den Betriebsrat oder über die Gleichbehandlungsbeauftragte oder unsere Whistleblower-Hotline." Sollten weitere Personen betroffen sein, müssten sie sich "direkt, über den Betriebsrat oder gegebenenfalls über einen Anwalt an uns wenden". Auf "anonyme und diffuse Vorwürfe wie ein 'toxisches Klima'" könne man nicht seriös reagieren.

Situation und Verpflichtung des Verbandes

Der KHM-Verband verwies im Pressegespräch auf die aktuelle Situation öffentlicher Kultureinrichtungen. Man stehe "auf einem sehr erfolgreichen Fundament" mit steigenden Besucherzahlen und positiver internationaler Resonanz, sei jedoch gleichzeitig mit "erheblichem Spardruck der öffentlichen Hand" konfrontiert. Die daraus resultierenden Veränderungen bedeuteten für alle Mitarbeiter "große Herausforderungen und auch Belastungen".

"Es tut mir persönlich leid zu hören, dass es Frau Sandbichler gesundheitlich nicht gut geht. Das nehmen wir ernst." Zugleich sei man jedoch "dem Publikum und den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern verpflichtet, die hohe Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit des KHM-Verbandes nicht nur zu sichern, sondern weiter auszubauen", erklärte Fine.

Schlagworte

#Kunst & Kultur#Museen#Gesellschaft

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