LH Fellner, Lakeside Labs, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und BABEG präsentierten Details: 22,8 Millionen Euro ab Jänner 2027
Der Bund genehmigte das Autonomic Resilience Center (ARC) als COMET-Zentrum in Kärnten. Start Jänner 2027, Budget 22,8 Mio. Euro, nationales und internationales Konsortium.
Der Bund hat dem Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems Center (ARC) der Lakeside Labs GmbH den Zuschlag für ein COMET-Zentrum erteilt. In einer Pressekonferenz verkündeten Landeshauptmann Daniel Fellner, Vertreterinnen und Vertreter der Lakeside Labs, der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt sowie BABEG die Entscheidung und lieferten erste Details zu Budget, Partnern und Zeitplan.
Das neue COMET-Zentrum mit dem Arbeitstitel „Autonomic Resilience Center“ (ACR) soll ab Jänner 2027 seine Arbeit aufnehmen und verfügt über ein Budget von 22,8 Millionen Euro. Laut den Ankündigungen wurden bereits ein Konsortium gegründet und 16 Projekte ausgearbeitet.
Das Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems Center (ARC) wurde dem Antrag der Lakeside Labs GmbH bewilligt und ist als COMET-Zentrum – ein Spitzenforschungszentrum – eingeordnet. In der Aussendung heißt es, dass die Lakeside Labs künftig gemeinsam mit führenden Forschungs- und Wirtschaftspartnern Lösungen im Bereich widerstandsfähiger Systeme entwickeln wird.
In der Pressekonferenz betonte Landeshauptmann und Technologiereferent Daniel Fellner: „Kärnten spielt bei Forschung in der Champions League mit.“ Fellner bezeichnete die Entscheidung als „großartig und richtungsweisend“ und erklärte, die Forschung sei „europaweit einzigartig“ und habe „ungeheures Zukunftspotenzial“.
Das Forschungszentrum startet laut Ankündigung im Jänner 2027 mit einem Gesamtbudget von 22,8 Millionen Euro. Lakeside Labs-Geschäftsführerin Claudia Prüggler erklärte, dass von diesem Budget 50 Prozent aus öffentlichen Mitteln stammen – namentlich Bund, Kärnten, Burgenland und Tirol – und 50 Prozent von Unternehmen sowie wissenschaftlichen Partnern.
Prüggler nannte konkrete Zahlen zur Projekt- und Partnerstruktur: Demnach sind bereits sieben wissenschaftliche Partner aus mehreren Ländern Europas beteiligt, es gibt 18 nationale und internationale Unternehmen als Partner sowie zehn assoziierte wissenschaftliche Partner. Als COMET-Zentrum werde man wachsen, „ja, wir werden uns verdoppeln und 30 neue Arbeitsplätze schaffen“, so Prüggler.
In der Ankündigung treten mehrere Akteure in Erscheinung: die Lakeside Labs GmbH als Antragstellerin und Betreiberin des ARC, die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt mit Rektorin Ada Pellert, sowie BABEG, vertreten durch Geschäftsführer Markus Hornböck. Diese Partner wurden in der Pressekonferenz namentlich genannt und brachten jeweils Statements zur Bedeutung des Projekts für den Standort.
Rektorin Ada Pellert sagte: „Hier zeigt sich die wissenschaftliche Exzellenz der Uni und der Lakeside Labs.“ Sie bezeichnete den Zuschlag als „einen enormen Erfolg für unseren Forschungsstandort“ und dankte insbesondere den Industriepartnern. BABEG-Geschäftsführer Markus Hornböck nannte die Entscheidung einen „enormen Mehrwert“ für den Standort und bezifferte den Förderbeitrag des Landes Kärnten mit knapp über drei Millionen Euro.
Nach Angaben des wissenschaftlichen Leiters Christian Bettstetter von den Lakeside Labs konzentriert sich das ARC primär auf Resilienz in folgenden Bereichen: Energienetze, industrielle Produktion und Organisationen. Bettstetter erklärte, Resilienz bedeute „dass Systeme die Fähigkeit haben standzuhalten, sich von Störungen zu erholen sowie aus Störungen zu lernen und sich zu verbessern.“
Er fügte hinzu, dass diese Prozesse semiautonom gestaltet sein sollen, sodass der Mensch weiterhin wichtige Entscheidungen trifft. Ein genanntes Forschungsprojekt widmet sich ausdrücklich „komplett unerwarteten Ereignissen, die wir uns heute noch gar nicht vorstellen können“, wie Bettstetter formulierte. Insgesamt wurden laut Mitteilung bereits 16 Projekte ausgearbeitet.
Die Pressekonferenz beinhaltete Zitate und Aussagen von mehreren beteiligten Personen. Landeshauptmann Fellner hob die regionale Bedeutung hervor und sprach von einer Vorreiterrolle Kärntens im Bereich Hochtechnologie und Forschung. Bettstetter erklärte das wissenschaftliche Konzept von Resilienz und semiautonomen Systemen.
Claudia Prüggler nannte detaillierte Partner- und Finanzzahlen sowie die geplante Schaffung von 30 neuen Arbeitsplätzen. Ada Pellert betonte die wissenschaftliche Exzellenz der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und die positive Signalwirkung des Zuschlags. Markus Hornböck von BABEG sah in der Errichtung des COMET-Zentrums einen Beitrag dazu, „internationale Talente anzuziehen, zusätzliche Forschungsinvestitionen in die Region zu holen und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen nachhaltig zu erhöhen“.
COMET-Zentrum: In der Mitteilung wird ein COMET-Zentrum als „Spitzenforschungszentrum“ bezeichnet. Der Zuschlag für ein solches Zentrum signalisiert nach der Aussendung die Einstufung als qualitativ besonders förderungswürdige Forschungseinrichtung.
Resilienz: Der wissenschaftliche Leiter Christian Bettstetter erklärte Resilienz als die Fähigkeit von Systemen, Störungen zu überstehen, sich von ihnen zu erholen und aus ihnen zu lernen, mit der Option zur Verbesserung. Im ARC soll diese Resilienz semiautonom umgesetzt werden, wobei der Mensch weiterhin wichtige Entscheidungen trifft.
Lakeside Labs GmbH: Die Lakeside Labs wird in der Aussendung als Antragstellerin und Betreiberin des Autonomic Resilience Center (ARC) genannt. Die Geschäftsführerin Claudia Prüggler gab Angaben zu Budget, Partnerzahl und Personalausbau.
Alpen-Adria-Universität Klagenfurt (AAU): Die AAU ist in der Mitteilung durch Rektorin Ada Pellert vertreten. Pellert kommentierte die Bedeutung des Zuschlags für die wissenschaftliche Exzellenz der Universität und für den Forschungsstandort Kärnten.
BABEG: BABEG ist in der Pressekonferenz durch Geschäftsführer Markus Hornböck vertreten. Hornböck beziffert den Landesförderbeitrag mit knapp über drei Millionen Euro und gibt eine Einschätzung zur Standortwirkung.
Diese Punkte stammen direkt aus der Mitteilung und den in der Pressekonferenz geäußerten Aussagen der beteiligten Akteure.
Das ARC steht für Autonomic Resilience in Dynamic Networked Systems Center und wurde von der Lakeside Labs GmbH als COMET-Zentrum beantragt und vom Bund bewilligt. Es ist in der Mitteilung als Forschungszentrum beschrieben, das sich mit widerstandsfähigen Systemen beschäftigt.
Laut Lakeside Labs-Geschäftsführerin Claudia Prüggler startet das Forschungszentrum im Jänner 2027. Dies ist der im Originaltext genannte Beginntermin.
Das Gesamtbudget beträgt 22,8 Millionen Euro. Prüggler erklärte, dass 50 Prozent aus öffentlichen Mitteln (Bund, Kärnten, Burgenland, Tirol) stammen und 50 Prozent von Unternehmen sowie wissenschaftlichen Partnern eingebracht werden.
Der wissenschaftliche Leiter Christian Bettstetter nannte Energienetze, industrielle Produktion und Organisationen als primäre Themen. Außerdem wurde explizit ein Projekt zu „komplett unerwarteten Ereignissen“ erwähnt.
Prüggler nannte bereits sieben wissenschaftliche Partner aus mehreren Ländern Europas, 18 nationale und internationale Unternehmen sowie zehn assoziierte wissenschaftliche Partner. Konkrete Namen außer Lakeside Labs und der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt wurden in der Aussendung nicht aufgelistet.
Markus Hornböck von BABEG bezifferte in der Pressekonferenz den Förderbeitrag des Landes Kärnten mit knapp über drei Millionen Euro. Weitere detaillierte Förderbeträge einzelner öffentlicher Stellen wurden in der Mitteilung nicht aufgeschlüsselt.
Quelle: Amt der Kärntner Landesregierung. Weitere Informationen sind laut Mitteilung verfügbar auf der Website der Lakeside Labs: https://lakeside-labs.com/
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