Das Wiener Jedmayer Grätzel steht vor einem Wendepunkt: Nach der Sitzung der Bezirksvertretung Mariahilf am 19. März 2026 wurden von der ÖVP mehrere Anträge eingebracht und sämtliche Anträge angenommen.
Das Wiener Jedmayer Grätzel stand am 19. März 2026 im Fokus der Bezirksvertretung Mariahilf. Die ÖVP Mariahilf nutzte die Sitzung, um eine Reihe von Initiativen zur Entlastung des Grätzels einzubringen – sämtliche Anträge wurden angenommen.
Besonders hervorgehoben werden zwei einstimmig beschlossene Anträge an den zuständigen SPÖ-Stadtrat Peter Hacker: ein Gespräch mit allen Fraktionen zur aktuellen Situation sowie ein Vor-Ort-Termin, bei dem gemeinsam mit den Anrainerinnen und Anrainern über konkrete Maßnahmen gesprochen werden soll.
Darüber hinaus wurde mehrheitlich die Prüfung eines Alkoholverbots rund um die U6-Station Gumpendorfer Straße beschlossen. Ebenfalls zustimmend aufgenommen wurde das Ersuchen an die Wiener Linien, in der Station einen permanenten Sicherheitsdienst einzurichten.
Die ÖVP bewertet zudem die Zusage der neuen SPÖ-Bezirksvorsteherin Julia Lessacher, noch im Frühjahr 2026 eine Anrainerversammlung im Haus der Begegnung abzuhalten. Ziel ist es, die Anrainerinnen und Anrainer einzubinden und ihre Anliegen direkt anzusprechen.
Für die ÖVP Mariahilf ist die Beschlusslage eindeutig: Der Bezirk, die politischen Vertreter und die Bevölkerung hätten zum Ausdruck gebracht, dass jetzt gehandelt werden müsse. In der Aussendung werden insbesondere SPÖ-Stadtrat Peter Hacker und der Sucht- und Drogenkoordinator Ewald Lochner aufgefordert, konkrete Maßnahmen vorzulegen und umzusetzen.