29. Mai 2026 — Die Infineon Technologies AG ist dem NVIDIA MGX™ AI Factory Ecosystem beigetreten, um die Stromversorgung für KI-Rechenzentren der nächsten Generation neu zu gestalten. Power...
29. Mai 2026 — Die Infineon Technologies AG ist dem NVIDIA MGX™ AI Factory Ecosystem beigetreten, um die Stromversorgung für KI-Rechenzentren der nächsten Generation neu zu gestalten.
Die Power-Management-Lösungen von Infineon unterstützen sowohl die NVIDIA MGX™-Architektur als auch die Leistungsverteilung auf Basis eines 800-Volt-Gleichspannungssystems (VDC). Gemeinsam bilden sie eine offene, modulare Referenzarchitektur für KI-Fabriken. 800‑VDC MGX™-kompatible Stromversorgungsracks ermöglichen es, die Rechenleistung und die Leistungsdichte bestehender KI-Infrastrukturen zu skalieren und bieten einen Weg zur kontinuierlichen Verbesserung zukünftiger KI-Infrastrukturen.
„Als Teil des NVIDIA-Ökosystems arbeitet Infineon gemeinsam mit NVIDIA daran, Stromversorgungssysteme vom Verteilnetz bis hin zum Prozessor neu zu definieren. Dies ist eine entscheidende Voraussetzung für die nächste Phase der KI-Innovation“, sagt Adam White, Präsident der Division Power & Sensor Systems bei Infineon. „Da KI-Modelle immer größer und komplexer werden, müssen Rechenzentren bei gegebener elektrischer Anschlussleistung deutlich mehr Rechenleistung innerhalb der gleichen physischen und thermischen Rahmenbedingungen bereitstellen. In Kombination mit der modularen MGX-Architektur von NVIDIA steigern Power-Lösungen von Infineon die energieeffiziente Stromverteilung entlang der gesamten Leistungsumwandlungskette im Rechenzentrum erheblich. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit NVIDIA fortzusetzen, um weitere MGX-basierte Innovationen auf den Markt zu bringen.“
Infineons Expertise in der Leistungsumwandlung reicht vom Netz bis hin zum Prozessor und basiert laut Unternehmen auf allen relevanten Halbleitermaterialien: Silizium (Si), Siliziumkarbid (SiC) und Galliumnitrid (GaN). Der Einsatz der GaN-Technologie bei Schaltfrequenzen von nahezu 1 Megahertz ermögliche besonders kompakte Leistungswandler mit branchenführender Effizienz. Die Kombination aus der proprietären SiC-JFET-Technologie und speziell entwickelten Steuer-ICs bilde die Grundlage für Schutz- und Hot-Swap-Funktionen von Serverboards, die direkt am 800 VDC-Netz arbeiten. Infineon nennt zudem, dass seine Power-Management-Lösungen die Eingangsspannung von 800 VDC auf dem Server-Board auf 50 V, 12 V und sogar bis 6 V Ausgangsspannung umwandeln.
Als Teil des NVIDIA MGX AI Factory Ökosystems unterstützt Infineon die 800‑VDC-Architektur in allen Konfigurationsoptionen auf Basis der NVIDIA MGX-Architektur. Dadurch lasse sich die Anzahl der Leistungsumwandlungsstufen reduzieren, da Gleichstromleistung (DC) auf der 800‑V-Spannungsebene direkt am Serverboard bereitgestellt werden könne. Das erhöhe die Energieeffizienz, vereinfache die Infrastruktur und ermögliche KI-Anwendungen mit hoher Leistungsdichte, heißt es in der Mitteilung.
NVIDIAs 800‑VDC-MGX-kompatible Stromversorgungsracks sollen es ermöglichen, die Rechenleistung und Leistungsdichte bestehender KI-Infrastruktur zu steigern, ohne auf komplett neu errichtete 800‑VDC-KI-Fabriken warten zu müssen. Sie bieten laut Text einen Weg zur kontinuierlichen Verbesserung für Accelerated Computing mit sehr hoher Leistungsdichte und ermöglichen hybride Stromversorgungsarchitekturen, die bestehende Infrastrukturinvestitionen schützen.
Die Infineon Technologies AG ist ein weltweit führender Anbieter von Halbleiterlösungen für Power Systems und das Internet der Dinge (IoT). Mit seinen Produkten und Lösungen treibt Infineon die Dekarbonisierung und Digitalisierung voran. Das Unternehmen hat weltweit rund 57.000 Beschäftigte (Ende September 2025) und erzielte im Geschäftsjahr 2025 (Ende September) einen Umsatz von rund 14,7 Milliarden Euro. Infineon ist in Frankfurt unter dem Symbol „IFX“ und in den USA im Freiverkehrsmarkt OTCQX International unter dem Symbol „IFNNY“ notiert.
Originalmeldung: https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260529_OTS0011/infineon-tritt-dem-nvidia-mgx-oekosystem-bei