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Frühlingswald-Regeln: Warum Österreichs Natur jetzt Schutz braucht

2. April 2026 um 08:08
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Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings erwacht die Natur – und viele Menschen zieht es hinaus in den Wald. Die Österreichischen Bundesforste, die Österreich Werbung und der Österreichische Alpenverein rufen zu Rücksicht im Wald auf.

Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen des Frühlings erwacht die Natur – und viele Menschen zieht es hinaus in den Wald. Die Österreichischen Bundesforste, die Österreich Werbung und der Österreichische Alpenverein rufen zu Rücksicht im Wald auf.

Warum der Frühlingswald besonders schützenswert ist

Der Frühling ist im Wald eine besonders sensible Phase. Viele heimische Arten haben jetzt Brut- und Setzzeit: Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse, Hasen und zahlreiche Vogelarten ziehen Nachwuchs auf. Jungtiere setzen in den ersten Lebenswochen auf Tarnung statt Flucht, viele Vogelarten brüten, Amphibien wandern zu ihren Laichgewässern.

„Für viele Österreicherinnen und Österreicher ist der Wald ein wichtiger Erholungsraum zum Krafttanken. Gleichzeitig ist er Lebensraum und vielerorts auch Arbeitsplatz“, so Andreas Gruber, Vorstand der Bundesforste, die jeden zehnten Quadratmeter Wald und Natur in Österreich betreuen.

Die Fair-Play-Regeln für den Frühlingswald

Beim Frühlingsbesuch im Wald sind es oft kleine Entscheidungen, die viel bewirken. Wer beim Wandern, Biken und Skitourengehen auf den markierten und freigegebenen Wegen bleibt, Dämmerungszeiten nach Möglichkeit meidet, Wildruhegebiete respektiert und Hunde an die Leine nimmt, hilft mit, den Lebensraum Wald zu schützen. Nach dem Winter sind Wildtiere oft geschwächt und reagieren sensibel: Jede Störung kann ein Fluchtverhalten auslösen und wertvolle Energie kosten, die für das Überleben und die Aufzucht des Nachwuchses entscheidend ist. Keinesfalls sollte man sich zudem Wild- und Jungtieren nähern oder sie berühren. Auch scheinbare Kleinigkeiten können Folgen haben: Achtlos weggeworfener Müll schadet Pflanzen und Böden, scharfkantige Verpackungen oder Glas stellen eine Gefahr für Wildtiere dar. Und überall dort, wo Holz geerntet oder Waldpflegemaßnahmen durchgeführt werden, gilt: Temporäre Betretungsverbote (forstliche Sperrgebiete) sind zur eigenen Sicherheit unbedingt zu beachten.

Gemeinsam für ein faires Miteinander

Ziel des gemeinsamen Appells ist es, das Erlebnis Wald durch aktive Bewusstseinsbildung für alle Seiten möglichst positiv zu gestalten. Diesen Zugang greift auch die ÖBf-Informationskampagne #waldfairliebt auf, mit der die Bundesforste Waldbesucher*innen ganzjährig für ein respektvolles Verhalten in der Natur sensibilisieren.

„Der Wald steht uns allen offen – und gerade deshalb braucht er besondere Achtsamkeit. Wir sind in der Natur zu Gast. Bitte daher im Wald rücksichtsvoll verhalten! So leisten wir einen wichtigen Beitrag zu klimafitten Wäldern und zum Schutz gesunder Wildtiere“, so ÖBf-Vorstandssprecher Georg Schöppl abschließend.

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