Online-Event am 5. März 2026 thematisiert Kürzungen bei Frauen
Der Österreichische Frauenring diskutiert zum Frauentag die Auswirkungen sozialer Kürzungen auf Frauen und fordert bessere Absicherung.
Anlässlich des Internationalen Frauentages 2026 lädt der Österreichische Frauenring zu einer wichtigen Online-Pressekonferenz ein. Unter dem Motto "Was brauchen Frauen - Soziale Absicherung statt Kürzungen!" soll am 5. März 2026 um 9.00 Uhr über die prekäre Situation von Frauen in Österreich diskutiert werden.
Die Veranstaltung rückt ein drängendes gesellschaftliches Problem in den Fokus: Frauen sind derzeit in allen Lebenslagen massiv von sozialen Kürzungen betroffen. Diese Entwicklung verschärft die bereits bestehende Ungleichheit und macht Frauen zur größten armutsgefährdeten Gruppe in Österreich.
Der Österreichische Frauenring betont, dass es wesentlich mehr Mittel benötigen würde, um Frauen durch einen starken Sozialstaat zu stärken. Die Organisation sieht dringenden Handlungsbedarf, um die Rechte und Ansprüche der größten Bevölkerungsgruppe Österreichs sicherzustellen.
Im Mittelpunkt der Diskussion steht die Frage, was nötig ist, um Frauen ein ökonomisch unabhängiges, selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben zu ermöglichen. Diese drei Säulen bilden das Fundament für echte Gleichberechtigung und gesellschaftliche Teilhabe.
Die ökonomische Unabhängigkeit von Frauen ist dabei ein Schlüsselfaktor. Viele Frauen befinden sich aufgrund von Teilzeitarbeit, Betreuungspflichten und geringeren Löhnen in prekären finanziellen Situationen. Die Altersarmut bei Frauen ist ein besonders gravierendes Problem, das durch die aktuellen Kürzungen im Sozialbereich weiter verschärft wird.
Die Pressekonferenz bringt Expertinnen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, die verschiedene Aspekte der Frauenrechte beleuchten werden:
Besonders hervorzuheben ist, dass die Pressekonferenz mit Gebärdensprachdolmetschung angeboten wird. Dies unterstreicht das Engagement des Österreichischen Frauenrings für Inklusion und barrierefreie Kommunikation. Frauen mit Behinderungen sind oft mehrfach benachteiligt und von sozialen Kürzungen besonders stark betroffen.
Die Online-Durchführung der Veranstaltung ermöglicht es Interessierten aus ganz Österreich, an der Diskussion teilzunehmen. Medienvertreterinnen und -vertreter sind ausdrücklich willkommen und können sich über den bereitgestellten Zoom-Link einwählen.
Die Pressekonferenz findet in einem politischen Umfeld statt, in dem Sozialleistungen zunehmend unter Druck geraten. Gleichzeitig zeigen Studien immer wieder, dass Frauen überproportional von Armut betroffen sind und weniger Vermögen aufbauen können als Männer.
Besonders problematisch ist die Situation für alleinerziehende Mütter, ältere Frauen und Frauen mit Migrationshintergrund. Diese Gruppen haben oft keinen Zugang zu ausreichender sozialer Absicherung und sind auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Der Österreichische Frauenring vernetzt als Dachverband verschiedene Frauenorganisationen und setzt sich für die Verbesserung der Lebenssituation von Frauen ein. Die Teilnahme von Vertreeterinnen unterschiedlicher Organisationen zeigt die Breite der Frauenbewegung in Österreich.
Von der internationalen Bewegung One Billion Rising bis hin zu lokalen Initiativen wie dem Grazer Frauenrat spannt sich das Spektrum der vertretenen Organisationen. Diese Vielfalt ermöglicht es, verschiedene Perspektiven und Lösungsansätze zu diskutieren.
Die Pressekonferenz findet am Donnerstag, 5. März 2026, um 9.00 Uhr per Zoom statt. Die Meeting-ID lautet 846 4189 4782, der Kenncode ist 032352. Interessierte können über den bereitgestellten Link teilnehmen.
Die Veranstaltung wird voraussichtlich etwa eine Stunde dauern und Raum für Fragen bieten. Dies ermöglicht einen direkten Dialog zwischen den Expertinnen und den Medienvertretern.
Die Pressekonferenz ist Teil der Aktivitäten rund um den Internationalen Frauentag 2026. Der Österreichische Frauenring nutzt diesen symbolträchtigen Tag traditionell, um auf wichtige frauenpolitische Themen aufmerksam zu machen und politische Forderungen zu formulieren.
Nach der Pressekonferenz sind weitere Aktivitäten und Kampagnen zu erwarten, die das Thema der sozialen Absicherung von Frauen in der öffentlichen Diskussion halten sollen. Der Frauenring arbeitet kontinuierlich daran, die Situation von Frauen in Österreich zu verbessern und politische Entscheidungsträger zum Handeln zu bewegen.