Am 19. Dezember 2025 sorgte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm mit einer scharfen Kritik an der aktuellen Prognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) für Aufsehen. Die OeNB prognostiziert für das kommende Jahr eine langsame wirtschaftliche Erholung in Österreich. Doch Kolm sieht d
Am 19. Dezember 2025 sorgte die FPÖ-Wirtschaftssprecherin Dr. Barbara Kolm mit einer scharfen Kritik an der aktuellen Prognose der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) für Aufsehen. Die OeNB prognostiziert für das kommende Jahr eine langsame wirtschaftliche Erholung in Österreich. Doch Kolm sieht darin eine Täuschung. Ihrer Meinung nach wird die österreichische Wirtschaft von einer zunehmenden Staatsquote dominiert, die die private Wirtschaft verdrängt. Diese Entwicklung könnte langfristig zu negativen Folgen führen, die weitreichende Auswirkungen auf die österreichische Bevölkerung haben könnten.
Die OeNB prognostiziert eine langsame Erholung der österreichischen Wirtschaft im Jahr 2026. Doch laut Barbara Kolm ist dies nur eine Illusion. Sie kritisiert, dass die öffentliche Konsumquote und die Staatsquote am BIP steigen, während die private Konsumquote sinkt. Die Produktivität der Unternehmen geht zurück, was zu einer stagnierenden Wirtschaft führt. Diese Entwicklung könnte langfristig negative Auswirkungen auf Österreich haben, da eine zunehmende Staatswirtschaft die private Wirtschaft verdrängt.
Österreichs Wirtschaft hat in den letzten Jahrzehnten verschiedene Phasen durchlaufen. Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte das Land einen wirtschaftlichen Aufschwung, der in den 1970er Jahren durch die Ölkrise gebremst wurde. In den 1990er Jahren führte die Globalisierung zu einer stärkeren Integration in die europäische Wirtschaft. Im Vergleich zu Deutschland und der Schweiz hat Österreich jedoch eine höhere Staatsquote, was auf eine stärkere staatliche Einflussnahme hindeutet.
In Deutschland liegt die Staatsquote bei etwa 45%, während sie in der Schweiz bei rund 35% liegt. Österreich hingegen hat eine Staatsquote von über 50%, was Bedenken hinsichtlich der Wettbewerbsfähigkeit aufwirft. Eine hohe Staatsquote kann die private Wirtschaft belasten und zu einer geringeren Innovationskraft führen.
Die Auswirkungen der steigenden Staatsquote sind für die österreichischen Bürger spürbar. Über 7.000 Unternehmensinsolvenzen werden für das kommende Jahr erwartet, was der höchste Wert seit 16 Jahren ist. Die Arbeitslosigkeit ist auf knapp 400.000 Menschen angestiegen. Diese Entwicklung könnte zu einer erhöhten Belastung der sozialen Sicherungssysteme führen und die Steuerlast für die Bürger erhöhen.
Ein Beispiel für die Auswirkungen der wirtschaftlichen Entwicklung ist die steigende Inflation. Die hohe Staatsquote führt zu einer künstlichen Aufblähung der Nachfrage, während das privatwirtschaftliche Angebot schrumpft. Dies führt zu steigenden Preisen und einer sinkenden Kaufkraft der Bevölkerung. Die Wettbewerbsfähigkeit und Innovation der österreichischen Wirtschaft sind gefährdet, da sich Unternehmen zunehmend auf staatliche Unterstützung verlassen.
Die OeNB prognostiziert ein Wirtschaftswachstum von knapp über null Prozent für 2026. Die Staatsquote liegt bei über 50%, während die private Konsumquote sinkt. Die Produktivität der Unternehmen geht zurück, was zu einer stagnierenden Wirtschaft führt. Über 7.000 Unternehmensinsolvenzen werden erwartet, und die Arbeitslosigkeit ist auf knapp 400.000 Menschen angestiegen.
Diese Zahlen verdeutlichen die angespannte wirtschaftliche Lage in Österreich. Die hohe Staatsquote und die sinkende Produktivität der Unternehmen könnten langfristig zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation führen. Die FPÖ fordert daher einen angebotsorientierten Kurswechsel, um die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Wirtschaft zu stärken.
Die FPÖ fordert einen Kurswechsel hin zu einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik. Die Partei kritisiert die aktuelle Regierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS dafür, dass sie keine Reformen zur Stärkung der privaten Wirtschaft umsetzt. Stattdessen setzen sie auf staatliche Umverteilung, was langfristig zu einer Planwirtschaft führen könnte.
Barbara Kolm betont, dass Österreich dringend eine Entlastung der Unternehmen und eine Förderung des Unternehmertums benötigt. Nur durch freies Unternehmertum können Innovation, Wertschöpfung und echter Wohlstand entstehen. Die FPÖ sieht darin die einzige Möglichkeit, die österreichische Wirtschaft langfristig zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Die Kritik der FPÖ an der OeNB-Prognose wirft ein Schlaglicht auf die wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen Österreich steht. Eine zunehmende Staatsquote und eine sinkende Produktivität der Unternehmen gefährden die Wettbewerbsfähigkeit und den Wohlstand des Landes. Die FPÖ fordert einen Kurswechsel hin zu einer angebotsorientierten Wirtschaftspolitik, um die private Wirtschaft zu stärken und die Innovationskraft zu fördern.
Die kommenden Jahre werden entscheidend sein für die wirtschaftliche Entwicklung Österreichs. Eine stärkere Fokussierung auf freies Unternehmertum und eine Reduzierung der Staatsquote könnten die Wettbewerbsfähigkeit des Landes langfristig sichern. Die österreichische Bevölkerung ist gefordert, sich aktiv in die wirtschaftspolitische Diskussion einzubringen und die Zukunft des Landes mitzugestalten.
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung der FPÖ unter diesem Link.