Politik

FPÖ kritisiert Meinl-Reisingers Außenpolitik scharf

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Aussender: Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ
8. April 2026

Die österreichische Außenpolitik steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik. Susanne Fürst, Außenpolitik- und EU-Sprecherin der FPÖ, übte Kritik an NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger und deren jüngsten diplomatischen Auftritten.

Die österreichische Außenpolitik steht erneut im Kreuzfeuer der Kritik. Susanne Fürst, Außenpolitik- und EU-Sprecherin der FPÖ, übte scharfe Kritik an NEOS-Außenministerin Meinl-Reisinger und deren jüngsten diplomatischen Auftritten. Im Zentrum der Kritik stehen umstrittene Äußerungen während Meinl-Reisingers Besuch in Saudi-Arabien sowie grundsätzliche Zweifel an der außenpolitischen Strategie der Regierung.

Kontroverse um "Dobermann"-Vergleich für den Iran

Besonders empört zeigt sich Fürst über eine Äußerung der Außenministerin, in der diese den Iran als "Dobermann" bezeichnet haben soll. Diese Wortwahl stelle eine "undifferenzierte und provokante Rhetorik" dar, die "eines Außenamts nicht würdig" sei. In der Diplomatie, so Fürst, müsse "Bedacht und Fingerspitzengefühl" im Vordergrund stehen, nicht "zugespitzte und potenziell eskalierende Vergleiche".

Energiepolitik als außenpolitisches Dilemma

Fürst wirft der Außenministerin vor, "scheinheilig" vor einer drohenden Energiekrise und einem massiven Wohlstandsverlust im Zuge des Iran-Krieges zu warnen. Die FPÖ-Politikerin sieht einen Zusammenhang zwischen Sanktionen gegen Russland, dem Ausstieg aus russischen Energieträgern und der aktuellen Energiesituation in Österreich.

Die von Fürst erwähnte "Spritpreisbremse" war eine von mehreren Maßnahmen, die sie als nicht ausreichend wirksam kritisiert.

Saudi-Arabien-Besuch unter Kritik

Fürst hinterfragt den "konkreten Mehrwert" der Reise Meinl-Reisingers nach Saudi-Arabien und bezeichnet Saudi-Arabien als "auch keine Vorzeigedemokratie". Sie äußerte zudem Zweifel daran, dass Österreich in internationalen Konflikten noch eine "ernstzunehmende Rolle" spiele und bezweifelte den konkreten Nutzen der Kontakte für Österreichs Bürger und das internationale Ansehen des Landes.

Kritik an innenpolitischer Positionierung

Ein weiterer Kritikpunkt Fürsts richtet sich gegen die außenpolitische Positionierung der Bundesregierung. Sie verwies darauf, dass Aussagen innerhalb der Regierungskoalition, etwa gegenüber dem US-Präsidenten, Österreich als Vermittler disqualifizieren könnten. Fürst betonte, Österreich müsse zu einer interessensgeleiteten Außenpolitik zurückfinden und sich am Wohl der eigenen Bevölkerung orientieren.

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Grundlage: Presseaussendung von Freiheitlicher Parlamentsklub - FPÖ, verbreitet über APA-OTS. Originalfassung: www.ots.at

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