Die FPÖ hat scharfe Kritik an der kolportierten Teilnahme von NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger an der diesjährigen Bilderberg-Konferenz geübt. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bezeichnete die mögliche Teilnahme als "Skandal erster Güte" und fordert umfassende Aufklärung.
Die FPÖ hat scharfe Kritik an der kolportierten Teilnahme von NEOS-Außenministerin Beate Meinl-Reisinger an der diesjährigen Bilderberg-Konferenz geübt. FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz bezeichnete die mögliche Teilnahme als "Skandal erster Güte" und fordert umfassende Aufklärung über die Hintergründe der Teilnahme an dem Treffen.
Schnedlitz sagte, es sei untragbar, wenn ein Mitglied der österreichischen Bundesregierung an einem intransparenten Treffen der globalen Machtelite teilnehme, bei dem hinter verschlossenen Türen weitreichende Entscheidungen vorbesprochen würden. Er forderte, Meinl-Reisinger müsse Stellung beziehen und es müsse offengelegt werden, wer für die Kosten einer möglichen Teilnahme aufkomme.
Besonders kritisierte Schnedlitz die aus seiner Sicht widersprüchliche Haltung der NEOS zur Transparenz. Er warf der Partei Doppelmoral vor und forderte lückenlose Aufklärung darüber, ob und in welchem Umfang Meinl-Reisinger an dem Treffen teilnimmt.
Ein zentraler Punkt der FPÖ-Kritik betrifft die Finanzierung einer möglichen Teilnahme. Schnedlitz forderte Aufklärung darüber, wer die Kosten dieses Ausflugs trägt und ob der österreichische Steuerzahler dafür aufkommen würde.