Während das österreichische Sparpaket die ärmsten zehn Prozent der Bevölkerung dreimal stärker trifft als die reichsten, warnt die Armutskonferenz vor einem gefährlichen gesellschaftlichen Trend. Das Netzwerk lädt zu einer Pressekonferenz am 14. April 2026 ein.
Das Sparpaket belastet die Ärmsten viel stärker als die Reichsten: Um 1,1 % verringert es im reichsten Zehntel der Bevölkerung das Einkommen, um 3,3 % im ärmsten Zehntel.
Das Netzwerk Armutskonferenz lädt zur Pressekonferenz am 14. April 2026 um 10 Uhr in den Presseclub Concordia, Bankgasse 8, 1010 Wien. Über Ihr Interesse würden sich die Veranstalterinnen und Veranstalter freuen.
Mit: Franziska Disslbacher, Assistenzprofessorin, Wirtschaftsuniversität Wien, Department Sozioökonomie & Forschungsinstitut Economics of Inequality; Doris Pettighofer, Plattform für Alleinerziehende, Koordinationsteam der Armutskonferenz; Martin Schenk, Sozialexperte, Mitbegründer der Armutskonferenz.
Themen laut Einladung: Verbesserung des Familienbonus (Ein Vorschlag), umweltschädliche Subventionen, Grundsteuer, Krisenbeitrag der Reichsten, Bausteine für ein Österreich ohne Armut sowie ein Ausblick auf die 15. Armutskonferenz "Selber Schuld! Armut und die Leistungslüge", 27./28./29. April 2026 in Salzburg.